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Newsletter 08/2003 vom 14. August 2003

     Inhalt 
     1.
Zehn (mögliche) Gründe dankbar zu sein
    
2. 
Stammkundenbindung (Teil 2)  
     3. 
Das gesamte Wissen der Menschheit 
     4. 
Thesen zur modernen Gastronomie
     5.
Erlebnis-Marketing für Kleinunternehmer
     6. News 

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Unser Motto 2003 lautet: "Wir beWEGen"
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE!


1
.
Zehn (mögliche) Gründe dankbar zu sein

Dankbarkeit ist ein pures Glücksgefühl. Zu erkennen, was man alles Wundervolles in seinem Leben hat und erleben darf sowie es auch wertzuschätzen, ist ein sicherer Weg, um zufriedener zu werden.

Dankbar sein können Sie z.B. für folgende Dinge sein:

1.

in einem freien Land zu leben
2. für gute Freunde
3. für Ihren wunderbaren Körper, der Ihnen Bewegung ermöglicht
4. dass Sie die Sonne auf Ihrer Haut spüren können 
5. gut und reichlich zu essen zu haben
6. für Herausforderungen, die Sie gemeistert haben
7. für die Liebe, die Ihnen jemand schenkt
8. dafür, dass Ihnen jemand zuhört
9. für Reisen, die Sie gemacht haben
10. dafür, selbst entscheiden zu können

   Wofür sind Sie dankbar?

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2. Stammkundenbindung (Teil 2)  

Jeder Stammgast hat „seinen Wert"
Wissen Sie, dass Ihr Betrieb von Stammgästen lebt, und was tun Sie für diese? Die Pflege der Stammgäste ist in der Gastronomie eine der wichtigsten Aufgaben. Aber wissen das auch alle Mitarbeiter? Nicht selten hört man Sätze wie:  „Oh je, der schon wieder..." Mit dieser Einstellung kommen Sie nicht weiter. Also: Allen Mitarbeitern muss klar sein, wie viel „Wert" ein Stammgast dem Haus bringt.

Beispiel:
Angenommen ein Gast besucht uns zwei Mal die Woche und konsumiert im Schnitt 
das Mittagsmenü, ein Getränk und einen Kaffee um € 10,-  (10 x 2 = € 20,- Umsatz pro Woche)
. Da unsere Gäste auch Urlaub machen oder gelegentlich andere Lokale 
besuchen nehmen wir an, dass uns der Gast 45 Wochen im Jahr die Treue hält (20 x 45 =   900,- Umsatz im Jahr).

Ein treuer Gast kommt ja nicht nur ein Jahr sondern vermutlich mehrere Jahre. Nehmen wir an unser Gast 
ist so begeistert, dass er uns zehn Jahre besucht z.B. durch einen Wohnungswechsel hört er auf bei uns
Stammgast zu sein (900 x 10 =  9.000,- Umsatz in zehn Jahren).
Unser treuer Gast kommt niemals alleine, sondern bringt immer mindestens eine Person aus seiner Firma mit
(9.000 x 2 =  18.000,- Umsatz).
Damit nicht genug! Unser Stammgast erzählt noch mindestens fünf weiteren Personen, wie gut er bei uns
behandelt wird, wie ausgezeichnet die Küche ist usw. Daraus ergibt sich ohne weiteres Zutun unsererseits das
Potential für fünf weitere Stammgäste seines Kalibers (18.000 x 5 =  90.000,- potentieller Umsatz in zehn
Jahren aufgrund eines einzigen Stammgastes). Stellen Sie sich vor, Sie würden über 100 wirklich treue
Stammgäste verfügen! (= € 9,000.000,-)
Was ist ein Stammgast?
Allzu oft wird der Stammgast ausschließlich nach Sympathie definiert. Umsatz, Deckungsbeitrag oder
Besuchshäufigkeit sind jedoch die besseren Indikatoren. Leider werden diese Werte in den wenigsten
Fällen zusammengetragen und es bleibt bei der gefühlsmäßigen Einschätzung der Gastronomen. 
Sehr schnell merkt man, dass es nicht nur einen Typ Stammgast gibt. Vielmehr muss unterschieden
werden nach den jeweiligen Besuchsmotiven.
      Der Gast, der jeden Tag sein Mittagessen bei uns einnimmt, ist genauso Stammgast,
 wie die Familie, die jede Feierlichkeit bei uns zelebriert;
 auch das ältere Ehepaar, das einmal in der Woche zum Abendessen kommt,
 oder der Handelsreisende, der immer, wenn er in der Region ist, bei uns absteigt.
Hinweis:
Bereits beim zweiten Besuch eines Lokales fühlt sich der Gast als Stammgast. Er kennt des Hausgebrauch,
weiß bereits den Weg auf die Toilette, kennt in groben Zügen das Angebot, hat das Preis-Leistungs-Verhältnis
eingeschätzt und fühlt sich bedeutend sicherer als bei seinem ersten Besuch. Bei seinem zweiten Besuch
erwartet der Gast bereits, dass er von den Mitarbeitern wiedererkannt wird. Voraussetzung für die Wiederkehr
des Gastes ist natürlich, dass er sich beim ersten Besuch wohlfühlte.
Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter
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3. Das gesamte Wissen der Menschheit  

In alten Zeiten berief ein König alle Weisen seines Landes zu sich und trug ihnen auf,  für kommende Generationen das Wissen zu sammeln und aufzuzeichnen. Dies geschah nach seinem Willen.

Nach sechs Monaten lieferten die Berater das Wissen der Menschheit in hundert dicken Büchern bei ihm ab. Doch dem König waren die hundert Bücher zu umfangreich und er übertrug den Weisen die Aufgabe, das Wissen zu komprimieren.

Es vergingen wieder sechs Monate, dann brachten ihm die Weisen des Landes zehn Bücher. Aber noch immer war das dem König zu viel. Wieder befahl er das Wissen zu kürzen und zusammenzufassen.

Aber als nach wiederum sechs Monaten nur mehr ein Buch zu ihm gebracht wurde, zeigte sich der König unzufrieden. Noch immer war es zu viel und zu unübersichtlich.

Die Weisen des Landes brauchten mehr als ein Jahr, bis sie wieder beim König erschienen und ihm strahlend die Lösung präsentierten. Es war nur ein Satz, und er stellte den König zufrieden.

"Alle Kraft liegt im Menschen selbst."

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4. Thesen zur modernen Gastronomie

Gastronomie ist ein Mannschaftsspiel – 
der Betriebsleiter der Spielmacher: Motor des operativen Erfolgs.

Er muss eine Vision, ein Konzept mit Leben erfüllen, die wirtschaftlichen Ziele konkretisieren und für „sein“ Team erreichbar machen. Der Betriebsleiter hat überragende Vorbild-Funktion, im Optimalfall verfügt er gleichzeitig über hohe soziale und fachliche Autorität, über Leistungswillen und Verkaufstalent. Seiner Begabung, andere zu begeistern, zu gewinnen und zu bewegen, gehört Vorrang. 

Tipps und Anregungen von Gastlichkeit & Co

Als Unternehmer oder Leiter des Betriebes haben Sie absolute Vorbildfunktion! Ihre Mitarbeiter werden sich nach Ihrem Vorbild verhalten. Um von den Mitarbeitern Engagement, Begeisterung und Einsatzwillen fordern zu können, bedarf eines Vorgesetzten, der diese Eigenschaften selbst täglich anschaulich demonstriert.

Ein erfolgreicher Gastronom der Zukunft wird danach trachten, sich selbst fit und leistungsfähig zu halten. Gesundheit ist der wesentlichste Faktor für Erfolg! Nur ein gesunder, wacher und kreativer Geist ist in der Lage, Chancen zu erkennen und zu nutzen!

Installieren Sie flache Hierarchien.
Diktatorischer Führungsstil ist passé. Kooperieren Sie mit Ihren Mitarbeitern. Lassen Sie die Meinung Ihrer Mitarbeiter in Ihre Entscheidungsprozesse einfließen. Stellen Sie Fragen – ohne gleich Antworten erhalten zu wollen. Damit regen Sie Ihre Mitarbeiter zu selbstständigem Denken an.

Delegieren Sie Verantwortung.
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter am Erfolg Ihres Unternehmens teilhaben. Seien Sie fehlerfreudig (Achtung: Nicht zu verwechseln mit Fehlerhäufigkeit!). Jeder darf Fehler machen! Erst wenn der Mitarbeiter keine Angst vor seinen Fehlern zu haben braucht, wird Kreativität und somit Innovation möglich! (Zweimal den selben Fehler zu machen, zeugt allerdings von mangelndem Interesse an der Aufgabe!)

Klare Zielvorgaben sind die beste Motivation für ein Team.
Solange der Mitarbeiter über die Firmenzielsetzung im Unklaren ist, KANN er keine Verantwortung übernehmen. Je mehr ein Mitarbeiter weiß, desto mehr MUSS er Verantwortung übernehmen. Er kann gar nicht anders. Überlegen Sie für Ihren Betrieb eine absolute Transparenz der Betriebsergebnisse. Damit kann der Mitarbeiter seine Leistung auch tatsächlich nachvollziehen (das steigert nachhaltig die Motivation).

Der Sinn der Arbeit muss für den Mitarbeiter klar ersichtlich sein.
Dass der Betrieb Gewinne machen soll, ergibt doch nur für den Betreiber tatsächlich einen Sinn. Dass Ihr Betrieb zum Beispiel einen wesentlichen Beitrag leistet, um Menschen glücklicher und zufriedener zu machen oder die Region wirtschaftlich zu stärken, ergibt für den Mitarbeiter, der hier wohnt, schon eher Sinn. Definieren Sie den Sinn Ihres Unternehmens und kolportieren Sie ihn. Innerbetrieblich genauso wie nach außen.

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5. Erlebnis-Marketing für Kleinunternehmer

Mehr als 95% der klassischen Werbung landet ungelesen im Papierkorb. Wie reagieren Sie, wenn Ihnen eine unbekannte Firma einen Brief schickt, bei dem Sie schon am Kuvert erkennen, dass es sich hier nur um Werbung handelt? Sie werfen Ihn weg! Sehen Sie, Sie machen es gleich, wie die meisten Menschen.

Aktive Kleinunternehmer können die Nase weit vorne haben und so die besten Ihrer Branche sein. Mit einer wirksamen Form der Werbung, dem Erlebnis-Marketing, können Sie sofort Ihren Umsatz steigern und werden dabei auch noch Spaß haben. Aber nicht nur Sie, sondern auch Ihre Kunden und Mitarbeiter.

Ehrlichkeit ist der Weg in das Herz der Gäste. Schlechte Betriebe, die ganz schnell zu mehr Umsatz kommen möchten, werden gnadenlos aufgedeckt.

Das 1 x 1 des Erlebnis-Marketings
     

       Nicht mehr die Verkaufssteigerung, sondern der Kundenerfolg steht im Mittelpunkt. 
          Dies hat natürlich gravierende Folgen in der Art, wie Sie die Werbung machen müssen und ändert 
          auch  das Verkaufsverhalten.

        Nicht die Form, "das ist mein Produkt und das ist so und so gut", sondern "das bringt Ihnen den und 
          den Vorteil und den und den Nutzen" wird nötig sein, um Erfolg zu haben.

        Gehen Sie bei Ihrer Werbung auf das ein, was dem Gast etwas bringt und nicht Ihnen. Wenn sich 
          der Gast entscheidet den Vorteil zu konsumieren, haben Sie sowieso etwas davon.

Nehmen Sie jetzt einfach Ihre letzte Aussendung zur Hand und stellen Sie sich folgende Fragen:

Habe ich ein Produkt beworben oder  
habe ich einen Nutzen oder einen Vorteil beworben?

Warum vor allem Kleinunternehmer davon profitieren
Sie werden sich sicher fragen, warum soll Erlebnis-Marketing ausgerechnet etwas für Kleinunternehmer sein. Es gibt eigentlich viele gute Gründe. Die Großunternehmen machen es schon lange und sind sehr erfolgreich damit. Warum? Das ist leicht zu beantworten. Sie haben längst erkannt, dass es das wichtigste ist, ihre Gäste und Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen. Die Gäste bleiben so begeistert und die Mitarbeiter werden immer wieder zu neuen Höchstleistungen angespornt und sind mit Freude bei der Arbeit.

Der Gast soll erleben, dass dem Betrieb wirklich etwas an ihm liegt. Und genauso muss es auch beim Kleinunternehmen sein. Dass es dieser aber um einiges schwerer hat, als vergleichsweise größere Betriebe ist klar. Stichwort: Werbebudget.

Die Großunternehmen wissen aber auch, dass ihnen die beste klassische Werbung (Zeitungen, Radio, TV und Mailings) nichts nützt, wenn im Betrieb die Mitarbeiter nicht motiviert und zufrieden sind, oder die Werbung am Kunden vorbei geht. Und auf dieses kleine Detail kommt es an, das den Erfolg eines Unternehmens darstellen. Ein Unternehmen kann in Zukunft nur noch bestehen, wenn es sich am Kunden orientiert. Auch in seiner Art Werbung zu machen. Es sind die kleinen Aktionen, die die GROSSE WIRKUNG ausmachen. Und daher: Nützen Sie diese kleinen Ideen für sich im Kleinbetrieb. Sie sind der Schlüssel zu Ihrem Erfolg.

Aus dem Buch: Sofort mehr Umsatz, Mag. Frank Praxmarer

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6. News

Urlaub und Lernen - Seminar auf See
Möchten Sie entspannt in der Sonne liegen und dabei Ihren beruflichen Erfolg steigern? Auf einer modernen Segelyacht? Im September? Dann kommen Sie an Bord!

Wünschen Sie sich glückliche Gäste?
Wollen Sie spielend Ihren Umsatz steigern? Möchten Sie Reklamationen wie ein Profi handhaben? Wollen Sie Ihre Gäste langfristig an Ihr Unternehmen binden? Es sind noch Plätze für den Start im Oktober frei. Karriere im Gastgewerbe - Ein neuer Gastronomie-Lehrgang für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter im Service und Rezeption.

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Delegieren - die Kunst des modernen Unternehmers
Klagen Sie auch des öfteren über Überlastung und sind von der mangelnden Eigeninitiative Ihrer Mitarbeiter enttäuscht? Man benötigt keine all zu großen hellseherischen Fähigkeiten um das Übel beim Namen nennen zu können: Sie können oder wollen nicht delegieren.

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Umgangsformen und Tischmanieren: Im Restaurant
Heute ist es völlig normal, wenn die Frau vorangeht - vor allem natürlich dann, wenn sie zum Essen eingeladen und bereits einen Tisch bestellt hat oder das Restaurant gut kennt. Aber viele Frauen wissen zu schätzen, wenn ihr Begleiter die Tür zum Restaurant aufhält.
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Was ist ein Business-Plan?
Der Business-Plan, auch Geschäfts- oder Unternehmensplan, zeigt Zukunftsmöglichkeiten Ihres Unternehmens auf. Im Business-Plan formulieren Sie die Unternehmensziele und zeigen auf, mit welchen Maßnahmen Sie diese erreichen wollen.
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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, engagierte Mitarbeiter und viele angenehme Gäste, die Ihre Leistung zu schätzen wissen.

G a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

   Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
   A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
   FAX: 07229 / 72 9 20
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   WEB: http://www.gastlichkeit.at

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