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07/2003 vom
11. Juli 2003
Inhalt
1. Die
Wichtigkeit einzelner Leistungen bei der
Auswahl eines
Restaurants
2. Stammkundenbindung (Teil
1)
3. Noah´s
Arche
4. Thesen
zur modernen Gastronomie
5. Urlaub und lernen - SEMINAR AUF SEE
6. "Karriere im Gastgewerbe"
Gastronomie-Lehrgang
ab Oktober
7. News |
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Unser Motto 2003 lautet: "Wir
beWEGen"
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma
Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis.
Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis
handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken.
DANKE! |
1.
Die
Wichtigkeit
einzelner Leistungen bei der Auswahl eines Restaurants
Für Gäste
sind folgende Faktoren wichtig (in dieser Reihenfolge)
|
1. |
freundliche
Bedienung (Beziehung zu den Mitarbeitern) |
| 2. |
qualitativ
hochstehendes Angebot |
| 3. |
ansprechende
Dekoration und Präsentation |
| 4. |
Ambiente,
Atmosphäre |
| 5. |
Kinderfreundlichkeit |
| 6. |
ausreichende
Parkmöglichkeit |
| 7. |
keine
Wartezeiten |
| 8. |
Publikum |
| 9. |
Lage
des Betriebs |
| 10. |
zusätzliche
Dienstleistungen |
| 11. |
Erlebnisqualität |
| 12. |
dauerhaft
niedrige Preise |
| 13. |
lange
geöffnete Küche |
| 14. |
Möglichkeit
mit Kreditkarte oder Scheck zu bezahlen |
| 15. |
Selbstbedienung |
Quelle: bbe-Unternehmensberatung,
Köln 1998
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2.
Stammkundenbindung (Teil 1)
Der
Stammgast ist die wichtigste Person in der Gastronomie. Er ist es, der
unseren Betrieb am Leben erhält. Er sorgt für entsprechende
Mundpropaganda, erhöht damit unseren Bekanntheitsgrad, ist
pflegeleicht, kalkulierbar und sichert unsere Umsätze. Außerdem ist es
um ein Vielfaches billiger einen bestehenden Gast zu halten, als einen
neuen Gast zu gewinnen.
Die
Könige unter den Gästen
Wir vergessen nur allzu oft darauf, unsere Stammgäste entsprechend
ihrer Bedeutung zu behandeln. Sie sind die Könige unter unseren Gästen
und wie Könige sollten wir sie auch behandeln. Die Realität sieht
leider etwas anders aus. Dabei haben unsere Stammgäste ein
entscheidendes Wort bei unserem wirtschaftlichen Erfolg mitzureden. Wenn
Ihr Hotel, Ihr Restaurant nicht gerade in einer Tourismus-Metropole
steht (und auch dort passiert es früher oder später) sind Sie auf
treue, wiederkommende Stammgäste angewiesen.
Was können
wir also tun, um unsere Gäste zu Stammgästen zu machen und sie
anschließend auch als solche zu verwöhnen? Das wollen wir in diesem
und in den nächsten Newslettern erarbeiten.
Zu
Beginn eine Ist-Analyse:
Welchen Platz belegt Ihr Lokal in Ihrer Kategorie?
Erfolge
in der Gastronomie sind kein Zufall.
-
Warum
kommt der Gast zu Ihnen?
-
Oder
warum kommt er nicht?
-
Was
können Sie besser als die Anderen? Wo haben Sie die Nase
vorn?
Versetzen
Sie sich doch einmal in die Rolle des Gastes und versuchen Sie
herauszufinden, was Ihre Gäste denken.
Dazu
ein kleiner Test:
Welche Marken fallen Ihnen spontan zu folgenden Stichworten ein?
als erstes
als zweites
als drittes
Schokolade
Sektmarke
Automarke

Ein
kurzer Blick zeigt: Sie haben ganz bestimmte Ranglisten im Kopf. So wie
bei Schokolade, Sekt oder Automarken verhält es sich auch in der
Gastronomie. Zwei, drei fallen Ihnen spontan ein. Danach wird´s schon
schwer.
Warum
sollte es bei einem Gast anders sein? Geht er zum „Essen“ oder
„Trinken“ fragt er sich zuerst, wozu er Lust hat und dann sofort:
Soll ich zu „A“ oder zu „B“ oder vielleicht doch zu „C“?
Ihr Gast hat – wie Sie auch –
eine geistige „Leiter“ im Kopf. Ihr Betrieb und alle anderen
Betriebe befinden sich irgendwo auf dieser Leiter: Ganz oben, in der
Mitte, vielleicht aber auch ganz unten.
Es sind
diese „Leitern“ in den Köpfen unserer Gäste, die entscheiden,
wohin sie gehen! An welcher Stelle auf der Leiter stehen Sie?
Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter
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3.
Noah’s
Arche
Und
der Herr sprach zu Noah: „Wo ist die Arche, die zu bauen ich Dich
geheißen habe?“
Und
Noah sprach zum Herrn: „Wahrlich, mir sind drei gute Tischler krank
geworden. Der Holzhändler hat mich sitzen gelassen, fürwahr, und dabei
war das Tannenholz schon fast zwölf Monate bestellt. Was sollte ich
tun, Herr?“
Und Gott sprach zu Noah: „Ich will, dass diese Arche in sieben
Tagen und sieben Nächten endlich fertig ist!“
Und Noah sagte „So sei es.“ Aber
es war nicht so.
Und
der Herr fragte Noah: „Woran mag es wohl diesmal liegen?“
Und Noah sprach zum Herrn: "Mein
Zwischenhändler hat Pleite gemacht. Das Pech, mit dem Du mich die Arche
von innen und außen verpechen hießest, ist nicht eingetroffen. Der
Klempner streikt auch gerade. Und Sem, mein Sohn, der mir zur Hand gehen
sollte, hat sich mit seinen Brüdern Ham und Japhet zu einer Popgruppe
zusammen getan. Herr, ich bin zugrunde gerichtet!“
Und der Herr wurde zornig und sprach: „Und was ist mit den
Tieren, Männchen und Weibchen nach ihrer Art, die zu Dir kommen
sollten, wie ich befohlen habe, damit sie leben bleiben auf dem ganzen
Erdboden?“
Und Noah sprach zum Herrn: „Sie
sind an die falsche Adresse geliefert worden, sollen aber am Freitag
hier sein.“
Und der Herr sprach: „Wie
steht es mit den Einhörnern und den Vögeln des Himmels, je sieben?“
Und Noah rang die Hände, weinte und sprach: „Herr, Einhörner
sind ausgestorben, man bekommt sie weder für Geld noch für gute Worte.
Und ich habe erfahren, dass die Vögel unter dem Himmel nur mehr im
Dutzend verkauft werden. Herr, ach Herr, Du weißt doch, wie es ist.“
Und
der Herr in seiner Weisheit sprach: „Noah, mein Sohn, ich weiß es.
Was glaubst Du denn, warum ich eine Sintflut über die Erde kommen
lassen will?“
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4.
Thesen zur modernen Gastronomie
|
Ihr
Umsatz hängt im wesentlichen
von den Faktoren Konzept, Standort, Sortiment und Dienstleistung
ab. |
Der
Umsatz Ihres Betriebes wird „mit dem Gast“ erwirtschaftet. Nicht in
datenverwaltenden Büros und auch nicht in einer Zentrale.
Die
Ganzheitlichkeit Ihres Auftrittes entscheidet über mehr Umsatz!
| Tipps
und Anregungen von Gastlichkeit
& Co |
|
Überprüfen
Sie die vier wesentlichen Faktoren in Ihrem Betrieb:
| Konzept:
|
|
-
Wofür stehe ich mit meiner ganzen Persönlichkeit?
- Welche Art von Gastronomie passt zu mir als Betreiber?
- Wie kann ich meine Vorstellungen wirkungsvoll
umsetzen?
- Welches Publikum möchte ich ansprechen? (=Zielgruppe)
- Was erwartet meine Zielgruppe von meinem Unternehmen?
- Wie gestalte ich daher meinen Auftritt?
- Was unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern?
- In welchem Bereich kann ich möglichst eine Marktführerschaft
erringen?
- Wie kann ich das Ganze finanzieren? |
| Standort: |
|
-
Habe ich den richtigen Standort für mein Konzept,
mein
Sortiment und die Art meiner
Dienstleistung?
- Habe ich das richtige Zielpublikum im Auge? (Es hat
wenig Sinn, in einer
wenig
frequentierten Lage einen Straßenverkauf mit
Mitnahmesortiment einzurichten. Andererseits, inmitten
einer vielbesuchten Fußgängerzone einen
Stammkundenbetrieb mit Clubkarte aufzuziehen, scheint
ebenfalls in den meisten Fällen unsinnig!)
- Kann
ich an meinem Standort das Konzept auch tatsächlich
umsetzen? (Welche
Abstriche muss ich machen? Wie kann ich dieses Manko
wieder ausgleichen?)
- Verfügt
der Standort über das nötige Potenzial zum Erreichen
meiner Ziele? |
| Sortiment: |
|
-
Ist mein Sortiment auf meine Zielgruppe ausgerichtet?
- Welches Sortiment erwartet meine Zielgruppe?
- Welche neuen Produkte führe ich ein, welche Produkte
entferne ich aus dem
Sortiment?
- Welche Produkte sind meine Umsatz- und Gewinnbringer,
welche Produkte
habe ich aus Prestigegründen im Sortiment?
- Ist mein Sortiment zeitgemäß? |
| Dienstleistung: |
|
-
Habe ich für meinen Auftritt die richtigen Mitarbeiter?
- Sind
meine Mitarbeiter ausreichend geschult, um mein
Sortiment und meine Ideologie dem Gast näher zu
bringen?
- Fühlt sich der Gast bei mir wohl? Warum und warum
nicht? Woran merke ich das?
- Ist unsere Dienstleistung außergewöhnlich? Warum?
- Welche zusätzlichen Dienstleistungen biete ich meinen
Gästen? |
|
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Segeln
ist eine der ursprünglichsten Formen der Fortbewegung. Die äußeren
Bedingungen wie Wind und Wetter haben elementaren Einfluss auf das
Geschehen und bestimmen den Kurs und das Weiterkommen. Das direkte Spüren
der Natur und ihrer Gewalten berauscht und verzückt. Lautlos durch
herrlich klares, blaues Wasser zu gleiten übt eine magische Faszination
aus, der sich nur wenige Menschen entziehen können.
Gastlichkeit
& Co bietet Ihnen die Gelegenheit diese Faszination in Verbindung
mit Ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu erleben.
In
diesem Seminar an Bord einer modernen Segelyacht lernen Sie, Ihre
eigenen Stärken und die Ihrer Mitarbeiter dort einzusetzen, wo sie
optimal entfaltet werden können. Sie erhalten Tipps für
Mitarbeitergespräche und zur Teamentwicklung. Sie lernen Kommunikation
als Motivationsinstrument einzusetzen und erarbeiten (und überprüfen)
Ihre Vision und Ihre langfristigen Ziele.
Zur
Teilnahme brauchen Sie keine Segelkenntnisse. Sie erhalten eine
umfassende Einweisung in die Sicherheitsaspekte und werden (wenn Sie es
wünschen) mit der Handhabung einer Segelyacht vertraut gemacht.
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6.
"Karriere im Gastgewerbe" - Noch freie Plätze für den Start
im Oktober!
Neuer
Gastronomie-Lehrgang
für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter im Service und
Rezeption
"Es
gibt nichts, das man nicht noch verbessern könnte"
- Autor unbekannt
Ihre Kernkompetenzen im Umgang mit dem
Gast beinhalten Ihren Erfolg. Entscheidend ist Ihre Anschlussfähigkeit.
Wie gut verstehen Sie es, eine Beziehung zu Ihren Gästen aufzubauen? In
vier Modulen stärken Sie Ihre Fähigkeiten, erweitern Ihre Kenntnisse
und legen den Grundstein für einen langfristigen Erfolg in der
Gastronomie.
Modul
1: Gelungene
Kommunikation mit dem Gast (und
den Kollegen)
Reden
ist gut, aber viel zu wenig!
Modul
2: Spielend
mehr Umsatz (Aggressives
Verkaufen war gestern!)
Haben
Sie Spaß daran, Ihren Gästen eine Freude zu bereiten.
Modul
3: So
begeistern Sie Ihre Gäste (und
machen sie zu treuen Stammgästen)
Mit aufrichtiger Kundenorientierung sind Sie Ihren
Mitbewerbern einen wichtigen Schritt voraus!
Modul
4: Kleine
Panne - große Chance
(Wie effektiv
behandeln Sie Gäste-Beschwerden?)
Reklamationen
sind eine enorme Chance zur Stammkundenbindung!
>>>
Weiter zu den Details >>>
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7.
News
Maßnahmen
zur Erlössteigerung
"Wieso soll der Gast sein Geld gerade in Ihren Betrieb tragen, wenn
er doch so viele Möglichkeiten hat, es woanders loszuwerden?"
klick
...
Krisenmanagement
Wer über ein funktionierendes Controlling-System verfügt, kann die
Gefahr von Krisen im Betrieb schon erkennen, lange bevor die Krise
wirklich zutage tritt. Viele Unternehmer im Gastgewerbe sehen die
Probleme jedoch erst, wenn bereits spürbare Folgen auftreten.
klick
...
Beschwerden
sind Chancen
Wenn Gäste
sich beschweren, sind wir oft unangenehm berührt und gehen in
Abwehrhaltung. Aber Beschwerden sind nicht lästig, sondern vor allem
eine Chance, die Beziehung zu seinen Gästen zu verbessern und Fehler in
Zukunft zu vermeiden.
klick
...
Schlüsselkompetenz
der Führungskraft: Demotivation der Mitarbeiter vermeiden
Wenn die Fragestellung sich verändert, wird auch das Ziel der Führung
ein anderes. Führen ist dann nicht mehr Motivieren, sondern bedeutet
Demotivation vermeiden.
klick
...
Zauberformel
Beziehungsmanagement
In
der Gastronomie ändern sich heute die Wünsche der Gäste schneller
als je zuvor. Dies stellt Unternehmen und Verkäufer vor eine besondere
Herausforderung.
klick
...
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