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Newsletter 01/2003 vom 19. Jänner 2003

     Inhalt 
     1. Die Faszination des Zieles
    
2. Erfolgreiches Telefonverhalten (Teil 1)
     3. Die Affen-Bananen-Dusche-Geschichte

     4. Feedback und Coaching
     5. Karriere im Gastgewerbe
     6. News 

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Unser Motto 2003 lautet: "Wir beWEGen"
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Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Dieser Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an office@gastlichkeit.at?subject=Bitte keine weiteren Newsletter zu schicken. DANKE!

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1. Die Faszination des Zieles

Vor kurzem wurde der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner gefragt, ob das, was er bisher an Expeditionen und Touren gemacht hat, nicht im Grunde sinnlos sei. Seine Antwort war: „Das was ich getan habe, war vielleicht nutzlos aber nicht sinnlos!“

Was bringt einen Menschen dazu, in halsbrecherischer Art und Weise auf einer Rennstrecke zu fahren, obwohl er schon so viel Geld in seinem Leben verdient hat, dass er und seine Nachkommen leicht davon leben könnten?

Er hat ein Ziel!
Ein Ziel, das seinem Tun und seiner Anstrengung Sinn gibt. Nicht die Tat an sich ergibt unbedingt den Sinn, es ist das Ziel, das menschliche Bestreben, das dem Menschen Sinn gibt. Menschen, die keinen Sinn mehr im Leben sehen, also kein Ziel mehr haben, werden kraftlos und depressiv.

Wie steht es mit Ihren Zielen?
Menschen mit Talenten haben offensichtlich stets und immer irgendwelche Vorstellungen, was sie noch tun, unternehmen oder vielleicht anschaffen möchten. Andere sagen mitunter, dass diese Vorhaben ziemlich aussichtslos sind, aber nichts ist unmöglich!

Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass schon allein die Vorstellung des Ziels eine zielführende Kraft besitzt. Psychologen nennen das Visualisieren. Menschen mit Visionen stellen sich das Erwünschte bildlich vor. Sie sehen bereits das erreichte Ziel und wissen schon in diesem Moment, dass sie es erreichen werden. Sie sind „besessen“ von Ideen.

Denn: Nichts bewegt Sie, wie ein Ziel
Menschen mit persönlichen Visionen sind motiviert durch das Ziel, nicht selten aber auch unbewusst durch ihr innewohnendes Talent.
Talente drängen zur Erfüllung. Oftmals ist dieser Ehrgeiz durch ein zur Entfaltung drängendes Talent hervorgerufen. Talente mobilisieren Energie. Das Ziel als persönliche Vision fällt auf fruchtbaren Boden.

Menschen mit Zielen sind Menschen mit Energie .
Sie brauchen nicht angestoßen zu werden, sie bewegen sich von alleine! Unternehmer  - aber auch Mitarbeiter - sollten sich ihrer beruflichen und privaten Ziele bewusst sein. Davon hängt entscheidend der Erfolg oder Misserfolg ab. 

Vier Stufen der Zielformulierung

1.  Das Ziel - Was will ich erreichen?
2. Die Zielkennzeichen - Woran erkenne ich, dass das Ziel erreicht ist?
3. Der Nutzen - Welchen Beitrag erbringt das Ziel hinsichtlich unserer Leistungsfähigkeit?
4. Der Weg, die Methode - Welchen Weg will ich beschreiten? Welche Methode(n) will ich anwenden?

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2. Erfolgreiches Telefonverhalten (Teil 1)

Allgemeine Regeln

>

Reden Sie so, dass Sie beachtet werden.
> Reden Sie so, dass Ihr Gesprächspartner schon die Kommunikation mit Ihnen als Gewinn empfindet.
> Reden Sie amüsant, witzig usw.
> Reden Sie besonders höflich, charmant, wertschätzend ...
> Reden Sie so, dass es nicht unnötige Anstrengungen und Kosten verursacht.

Anruf entgegennehmen
Jeder Mitarbeiter, der den Telefonhörer abhebt muss sich bewusst sein, dass er in diesem Moment zu hundert Prozent das Unternehmen repräsentiert. Speziell wenn ein Gast das erste Mal anruft, macht er sich aufgrund dieses Telefonates ein Bild des Hauses. Mürrische Begrüßung, unfreundliche Kommentare, knappe Antworten, hastig gestammelte Ausflüchte – all dies bringt der anrufende Gast mit der Unternehmenskultur Ihres Gastbetriebes in Verbindung. Bestimmt haben Sie selbst schon erlebt, dass telefonisch reserviert wurde und die Gäste dann nicht gekommen sind. Mitunter ist auch die Annahme des Telefongespräches dafür verantwortlich. Der Gast zieht es vor, nicht sofort zu reklamieren, sondern reserviert einfach neu in einem anderen Lokal.

Anzahl der Klingelzeichen
Bemühen Sie sich, beim zweiten spätestens aber beim dritten Läuten abzuheben. Wenn Sie früher abheben, könnte das als Untätigkeit interpretiert werden. Den Anrufer länger warten zu lassen, beinhaltet die Gefahr seine Stimmung zu verschlechtern und den Erfolg des Telefonates bereits zu gefährden, bevor es überhaupt begonnen hat.

Begrüßung
Bevor Sie abheben, nehmen Sie sich eine Sekunde Zeit um durchzuatmen und sich auf das Telefonat positiv einzustimmen. Beginnen Sie erst zu reden, wenn Sie den Hörer am Ohr haben! Sagen Sie nur, was Sie auch wirklich meinen. Leiern Sie keine Begrüßungsformel lustlos herunter, sondern besinnen Sie sich auf den Inhalt Ihrer Begrüßungsworte.

Abstand
Halten Sie die Sprechmuschel auch wirklich so, dass Sie hineinsprechen. Bei einem Mundabstand von etwa 1,5 cm haben Sie die beste Sprachqualität. Bei 4 cm Abstand verringert sich die technische Qualität um 75%.

Lärm
Achten Sie darauf, dass es in unmittelbarer Umgebung des Telefons nicht allzu laut ist. Schließen Sie das Fenster (Straßenlärm) oder schirmen Sie das Telefon dagegen ab.

Essen, trinken, rauchen
Wenn Sie dem anrufenden Gast Respekt und Wertschätzung entgegenbringen, versteht es sich von selbst auf alles zu verzichten, das die Kommunikation stören könnte.

Die Stimme
Sprechen Sie nicht zu hoch. Eine wohltuende Stimme liegt eher tiefer als hoch. Hohe Stimmen erwecken einen inkompetenten Eindruck, während tiefere Stimmlagen als vertrauenswürdig empfunden werden. Modulieren Sie. Das Telefon schluckt die Höhen und Tiefen. Sie sollten daher am Telefon ruhig mehr „singen“. Heben Sie und senken Sie Ihre Stimme. Lächeln Sie! Ihr Gesprächspartner kann es zwar nicht sehen aber hören! Freundlichkeit ist Regel Nr. 1 beim Telefonieren. Lesen Sie nichts ab, sondern sprechen Sie mit Ihren eigenen Worten.

Die Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter

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3. Die Affen-Bananen-Dusche-Story

Für einen Versuch werden vier Affen aus einer Affensippe in einen Raum gebracht. Dieser Raum enthält einige Kletterstangen und genügend Material zum Herumprobieren, Spielen etc. Aber in der Mitte des Raumes befindet sich eine lange Stange (vom Boden bis zur Decke). Oben sehen die Affen mehrere wunderschöne Bananen. Was die vier Affen aber nicht sehen, ist ein Duschkopf, direkt unterhalb, der ihnen eine kalte Dusche verpassen wird, wenn sie sich den Bananen nähern wollen: extrem kaltes Wasser. Das haben sich die Versuchsleiter so ausgedacht.

Erster Akt: Nun, die Affen untersuchen zunächst ihr kleines Reich, entdecken natürlich die Bananen. Bald kommt, was kommen muss: Der erste Affe klettert die Stange hinauf. Auf halbem Wege erhält er die besagte eiskalte Dusche. Schreiend lässt er von den Bananen. Der zweite, dritte, vierte Affe probiert es auch. Jedesmal: eiskalte Dusche. Sie können es sich vorstellen. Bald geben sie auf, keiner berührt die Stange mehr. Sie hausen in diesem Raum, klettern, spielen etc., aber man könnte meinen, die Stange sei unsichtbar.

Zweiter Akt: Nun wird der Duschkopf „entschärft“ (indem außerhalb des Raumes das Wasser abgestellt wird). Im Klartext: Ab jetzt besteht keine reale Gefahr mehr!

Dritter Akt: Jetzt tauschen die Versuchsleiter einen dieser Affen gegen einen ihrer Freunde aus der Affensippe von draußen aus. Der noch „naive“ Neuzugang sieht die Bananen und will natürlich die Stange hinauf klettern, aber nun geschieht es: Die anderen reißen ihn herunter, noch ehe er die kalte Dusche erleiden müsste. Die Tatsache, dass es keine kalte Dusche mehr geben kann, macht die Sache (aus der Sicht der Versuchsleiter) besonders pikant. Aber aus der Sicht der Affen ist es völlig schlüssig, denn sie brauchen sich nicht mehrmals zu verletzen, um ihre Lektionen zu lernen. Somit lernt der Novize sofort bereitwillig aus den Erfahrungen seiner Kumpel, denn er weiß von früher: Es hat schon seine Richtigkeit, wenn „man“ in der Horde gewisse Dinge nicht tut, die „man“ in dieser Horde eben nicht tut.

Vierter Akt: Nun tauscht man auch die anderen Affen der Reihe nach gegen Freunde von draußen aus, und auch sie lernen ihre Lektion. Am Ende haben wir lauter Affen der zweiten Generation, die Dusche ist schon lang abmontiert, und keiner wagt sich die Stange hinauf. Ist das nicht eine wunderbare Metapher für das Verhangen-Sein in alten Routinen? Wir könnten uns fragen:

1)     Welche alten Routinen gibt es in unserem Privatleben?

2)     Welche alten Routinen haben wir in unserem Unternehmen?

3)    Welche alten Routinen setzen wir bei unseren Gästen ein (ob sie nun passen oder nicht)?

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4. Feedback und Coaching

Wenn Sie das Verhalten Ihrer Mitarbeiter wirksam ändern und Ihre Unternehmensgewinne maßgeblich steigern wollen, sind Feedback und Coaching Ihre stärksten Geheimwaffen.

Feedback
ist „das wirkungsvollste Instrument, das Ihnen als Führungskraft mit dem Willen zur Leistungsgestaltung zur Verfügung steht. Wie in wissenschaftlichen Untersuchungen immer wieder nachgewiesen wird, ist Geld zwar notwendig, aber zur Leistungsmotivierung allein nicht ausreichend. 

Feedback, insbesondere Ihr Feedback als Vorgesetzter oder Vorgesetzte, ist die stärkste Antriebskraft für Leistung. Wirksame Führungs-Feedbacks sind Worte, Gesten, Symbole, Besorgnis, Anteilnahme und Handlungen. Vergessen Sie dabei nicht, dass effektives Feedback das Wissen über vergangene Handlungen von Mitarbeitenden, vorausschauende Vorbereitung einer glaubwürdigen Rückmeldung und schließlich ausreichend Zeit, um Feedback zu geben, verlangt. 

Effektives Coaching macht Feedback produktiv.

 Die drei Grundlagen für erfolgreiches Coaching sind: 

>

Mitarbeitende durch objektives Feedback coachen
> über die Wirkungen ihrer Handlungen auch andere in der Organisation informieren
> Ihren Willen demonstrieren, dass Sie wirklich Unterstützung bieten möchten

„Wir bekommen, was wir verstärken. Was wir bestrafen, bekommen wir nicht. So einfach ist das.“ 
Leslie Wilk Braksick, Autor des Buches "Verhalten ändern - Gewinne steigern"

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5. Karriere im Gastgewerbe 

Weiterbildung in der Gastronomie wird gerade in dieser schnelllebigen, rasanten Zeit immer wichtiger. Sich vom Mitbewerb deutlich abzuheben und "anders zu sein, als alle anderen", sind die entscheidenden Faktoren, um auch in Zukunft die Nase vorne zu haben. Dafür bedarf es ausgesuchter Trainings und Schulungen für den Unternehmer und die Mitarbeiter. Es geht darum, sich den Veränderungen des Marktes anzupassen, Tendenzen zu erkennen und rasch und richtig zu reagieren.

Wir von Gastlichkeit & Co sind keine Gurus oder "Wunderwuzzis", die alles wissen und jeden belehren wollen, sondern wir beschäftigen uns hauptberuflich mit genau diesen Themen. Gekoppelt mit einer intensiven Seminartrainingsausbildung bieten wir Ihnen maximale Kompetenz. Wir kommen selbst aus der Gastronomie und haben mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung in diesem Bereich.

Unser aktuelles Seminar-Angebot für die nächsten Monate sehen Sie hier.

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6. News

Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Seit Jänner 2003 firmieren wir unter Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H. Als Geschäftsführer wurden Mag. Ines Steindl-Kreuzer und Kurt H. Steindl bestellt. Die geänderten Firmendaten ersehen Sie auf unserer Website.
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Neue Website
Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an der Neugestaltung unserer Website. Die Navigation und Optik wird noch transparenter und klarer. Unser Internetauftritt umfasst derzeit über 220 Informations-Seiten mit mehr als 350 Grafiken und Bildern. Wir planen, in der ersten Februarhälfte den Probebetrieb aufzunehmen. Schauen Sie doch virtuell vorbei ;-)

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Für 2003 wünschen wir Ihnen gute Geschäfte und die Verwirklichung Ihrer Jahresziele.

G a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

   Gastlichkeit & Co - Weiterbildungs- und Betriebsberatungsges.m.b.H.
   A-4061 Pasching
   Zentastraße 21
   TEL: 07229 / 71 5 18
   FAX: 07229 / 72 9 20
   MAIL: office@gastlichkeit.at
   WEB: http://www.gastlichkeit.at

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