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  • Newsletter 11/2002
    vom 11. November 2002

    Achtung: Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma



    E-MAil: office-pasching@gastlichkeit.at
    Homepage: www.gastlichkeit.at

    Dieser Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie einfach ein leeres Mail an 
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    zu schicken.
    DANKE!

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    Unser Motto 2002 lautet: "Wir haben die Nase vorn!"

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    Inhalt 

    1. Die Entwicklung der zukünftigen Gastronomie
    2. Gastro-Tipp "Hinweisschilder"
    3. Mit den richtigen Farben die richtigen Effekte erzielen
    4.
    Der Parkplatz wird immer wichtiger!
    5. Auf unserer Website

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  • 1. Die Entwicklung der zukünftigen Gastronomie 

    Nachfolgenden Thesen liegt eine Studie des Wirtschaftforschungsinstitutes zugrunde.

    1.)    Produktinnovationen gewinnen zusehends an Bedeutung.

    2.)    Die vorschreitende Globalisierung verlangt nach Kooperationen.

    3.)    Der Konsument wird immer selbständiger, deshalb muss das Angebot flexibel sein.

    4.)    Der Gast erhöht den Leistungsdruck. Er hat kein Verständnis mehr für schlechte Dienstleistung.

    5.)    Die vermehrten Kurzaufenthalte des Gastes führen zu einer Aktivitätskonkurrenz. (Wer etwas besonderes veranstaltet oder bietet, bekommt den Gast!)

    6.)    Der Gast erwartet maßgeschneiderte Produkte. Kein Allerweltsangebot für alle, sondern speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmt.

    7.)    Der Gast erwartet multioptionale Angebote. Wenn z.B. das Wetter oder seine Stimmung umschlägt, müssen gefällige Alternativen vorbereitet sein.

    8.)    Der Gast möchte auch immer mehr über das Produkt erfahren. Daher Info-Gehalt erhöhen.

    9.)    Die Bevölkerung in den Industrienationen veraltet. Bereits 2030 werden 50% der österreichischen Bevölkerung Senioren sein.

    10.)   Themen-Events und thematisierte Welten sind im Vormarsch.

     

     

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    2. Gastro-Tipp - "Hinweisschilder"

    Ein gutes Schild

    • zeigt dem Gast zum Beispiel auf einem Blick „Das ist ein Restaurant“.

    • Gibt einen eindeutigen Hinweis auf das Angebot des Lokales. Vermeiden Sie aber möglichst die Hinweise „Gutes Essen, tolle Atmosphäre ... Darunter wird sich jeder Gast etwas anderes vorstellen.

    • Zeigt dem Gast auch deutlich welches Preisniveau dieses Lokal hat. Dies erreichen Sie mittels Stil, Form, Design, Farben und Größe

    • Gibt dem Gast einen Hinweis welche Art von Publikum hier vorwiegend verkehrt. Sind Kinder willkommen, wird das Lokal von Busreisegruppen angesteuert etc...

    • Ist die Ankündigung, was den Gast im Inneren des Lokales erwartet. Dies muss stimmig sein.

    • Ist einfach und klar. Leicht zu lesen und einladend.

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    3. Mit den richtigen Farben die richtigen Effekte erzielen

    Farben haben einen bedeutenden Einfluss, wie ihre Gäste den Aufenthalt bei Ihnen empfinden. Die Farben der Böden, Wände, Vorhänge, Tischwäsche, Sitzbezüge  etc. werden meist nur nach persönlichem Geschmack ausgesucht.

    "Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!"
    Dieser markige Spruch macht deutlich, worum es wirklich geht. Nämlich die Bedeutung der einzelnen Farben auf die Bedürfnisse der Gäste abzustimmen!

    Farben lösen emotionale Reaktionen beim Betrachter aus. Mit Farben beeinflussen Sie wesentlich die Stimmung Ihrer Gäste. Stellen Sie sich deshalb die Frage: "In welcher Stimmung hätte ich den Gast gerne bei seinem Besuch in meinem Lokal?" Die Antwort darauf wird Ihnen helfen, die richtigen Farben zu finden.

    Blau:
    Eine kalte Farbe. Sie lässt den Raum kälter erscheinen, als er wirklich ist. Wirkt beruhigend und entspannend auf aufgeregte Personen. Lässt die Zeit scheinbar schneller vergehen. Stimuliert Gedankenprozesse und angeregte Konversation.

    Grün:
    Beruhigend für die Augen. Ebenfalls eine kalte Farbe. Wirkt auf Menschen friedlich und erholsam. Lässt die Zeit scheinbar ebenfalls schneller
    vergehen.

    Rot:
    Aufreizend, stimulierend. Beinhaltet auch Aggression. Lässt die Verweildauer scheinbar langsamer vergehen.

    Gelb:
    Heiter und fröhlich. Verbreitet ein Gefühl der Wärme und des Glücks. Verstärkt moralische Grundsätze. Die meisten Menschen werden in einer vorwiegend  gelben Umgebung aufmerksamer, wacher.

    Orange:
    Freundlich, warm, pulsierend, kraftvoll, lebenssprühend, erheiternd, amüsant.

    Violett:
    Kalte Farbe. Menschen verhalten sich in violett geprägter Umgebung feiner, eleganter aber auch verschlossener.  Violett ist die Farbe der Monarchie.


    Braun:
    entspannend und spürbar warm.

    Grau:
    Kalt und depressiv.

    Warme Farben:
    Rot. Gelb. Orange und Farben mit roten oder gelben Anteilen. Wie z.B. gelbgrün, beige, Pfirsich, Braun, orangerot ... Diese Farben wirken stimulierend und heiter. Sie machen einen  Raum wärmer und intimer. Warme Farben an den Wänden und Böden lassen einen Raum kleiner wirken, als er wirklich ist. Dekor-Objekte in warmen Farbe, wirken kleiner und lassen daher den Raum größer erscheinen. Eine warme Farbe zum Beispiel am Ende eine Ganges, lässt diesen kürzer erscheinen.

    Kalte Farben:
    Blau. Grün. Farben, die blau enthalten, wie z.B. türkis und violett. Diese Farben helfen eine entspannende Atmosphäre herzustellen. Räume, die in kalten Farben konzipiert sind, erscheinen geräumiger, als Sie tatsächlich sind. Kalte Farben sollten eher in kleinen Räumen verwendet werden.

    Nachfolgende Liste beinhaltet wichtige Punkte, die Sie bei der Gestaltung eines Speiseraums berücksichtigen sollten:

    1.) Appetitanregende Farben sind Himbeerrot, Gelbgrün, Pfirsich und Braun.

    2.) Untersuchungen haben gezeigt, dass weiße Wände psychologisch negativ und wenig einladend wirken. Farbige Wände wirken sich stimulierend auf den Speisenumsatz aus.

    3.) Eine einzelne Farbe in einem Raum wirkt monoton und langweilig.

    4.) Große, einfärbige Farbflächen wirken interessanter, wenn diese mit kleinen, kräftigen Farbtupfern angereichert sind.

    5.) Helle Farben lassen einen kleinen Raum größer wirken.

    6.) Dunkle Farben haben den gegenteiligen Effekt.

    7.) Dunkle Farben lassen hohe Räume niedriger erscheinen.

    8.) Grelle, reflektierende Farben sind anstrengend für die Augen.

    9.) Verwenden Sie möglichst eine Mischung aus warmen und kalten Farben.

    10.) Schwarz und Weiß können für Akzentuierungen bei allen Farben eingesetzt werden. 

    11.) Die Verwendung von verschiedenen Materialien lassen Farben verschieden wirken.

    12.) Farben verändern ihre Eigenschaften bei Beleuchtung. Durch entsprechendes Licht können die Farben intensiver oder blasser wirken.

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    4. Der Parkplatz wird immer wichtiger!

    In unserer schnelllebeigen Zeit legen unsere Gäste immer mehr Wert auf rasche Erreichbarkeit. Sich erst mühsam einen Parkplatz inakzeptabler Entfernung suchen zu müssen, schmälert von vornherein das Vergnügen.

    Der Parkplatz muss sauber sein, beleuchtet, ordentlich markiert und sicher. Schotterparkplätze mit Wasserpfützen werden speziell von Damen gemieden, wie die Pest. Die schönen Schuhe mit Schmutz und Nässe zu ruinieren, kann einige Damen – und damit auch Herren - davon abhalten, Ihr Lokal zu besuchen.

    Der Parkplatz sollte über eine ordentliche und vor allem nicht zu schmale Markierung verfügen. Speziell die Fahrspuren sollten ausreichend breit sein, um ein bequemes ein- und ausparken zu sichern. Es wird genügen, wenn drei Parkplätze pro zehn Sitzplätze des Restaurants vorhanden sind.

    Die Lage des Parkplatzes ist ein eigenes Kapitel für sich. Eine große Abstellfläche direkt vor dem Lokal scheint wünschenswert. Allerdings muss der Inhaber bedenken, dass die Autos vor der Türe auch den Blick auf das Lokal verwehren. Wenn dies kein Problem darstellt, sollte man noch bedenken, wie oft das Restaurant leer ist. Wenn nämlich dann auch der Parkplatz leer ist, wird es schwerer fallen, einen vorbeifahrenden Gast zum anhalten zu bewegen. Andererseits ist ein voller Parkplatz ein deutliches Zeichen, dass Ihr Lokal gut besucht ist und wird damit auch für den vorbeifahrenden Gast interessant.

    Mitunter werden Parkplätze bewusst hinter dem Haus, oder in der unmittelbaren Nähe angelegt. Die schöne Architektur der Frontseite des Gebäudes wird dabei nicht verstellt und kann sich voll entfalten. Dies bedeutet allerdings auch, dass die Gäste einige Schritte zu Fuß gehen müssen. Der Sicherheitsaspekt ist für Ihre Gäste zusätzlich von großer Bedeutung. Finstere Hinterhöfe ziehen kriminelle Elemente eher an, als beleuchtete, gut überschaubare Parkplätze vor der Haustüre.

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    5. Auf unserer Website

    Gastfreundschaft
    Das Verständnis von der Gastgeberrolle in der Gastronomie hängt unmittelbar mit der persönlichen Überzeugung des Unternehmers zusammen.  Das größte Anliegen eines Gastronomen sollte es sein, Menschen glücklich zu machen. Wo anders wäre das besser möglich als in der Gastronomie?
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    Tourismustypen
    Wenn Sie bisher meinten, Touristen sind auch bloß Urlauber, dann werden Sie umdenken müssen. Es kommt nämlich ganz darauf an, aus welchem Motiv heraus eine Reise angetreten wird. 
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    Leu ist in den Ruhestand getreten
    In der Branche gilt der Schweizer Gastronom Hans C. Leu, Betreiber des vielfach preisgekrönten Luxusferienhotel Giardino in Ascona, als glorios-kuriose Mischung zwischen Showman, Visionär und kühlem Rechner. 

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    Seminare und Trainings 2002/2003
    Offene Seminare für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter in der Gastronomie. 
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    Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, täglich viel Spaß und Freude, ein engagiertes Team und jede Menge begeisterter Gäste. 

    G a s t freundliche Grüße
    von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

    P.S. Anregungen, Kritik und natürlich auch Lob nehmen wir gerne entgegen. Ihre Meinung ist uns wichtig!

    Büro Pasching
    Ansprechpartner: Kurt H. Steindl
    Zentastraße 21
    A-4061 Pasching
    ISDN: 07229 / 71 5 18
    FAX: 07229 / 72 9 20
    MAIL: office-pasching@gastlichkeit.at 
    WEB: http://www.gastlichkeit.at

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