Newsletter
10/2002
vom
11. Oktober 2002

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde
der Firma

E-MAil: office-pasching@gastlichkeit.at
Homepage: www.gastlichkeit.at
Dieser
Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste
stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie
den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Keine weiteren Anregungen
und Informationen mehr
zu schicken. DANKE!
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Unser
Motto 2002 lautet: "Wir
haben die Nase vorn!"
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Inhalt
1. Ohne
Planung kein Erfolg
2. Gastro-Tipp "Konsequent seinen Stil leben"
3.
Zeit als Marketingfaktor
4.
Tourismus-Marketing: die etwas andere Methode
5. Auf unserer Website
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1.
Ohne Planung kein Erfolg
„Wir wissen zwar nicht wohin wir
wollen, aber dies mit aller Kraft“
Nehmen wir einmal an, Sie sind
der glücklichen Lage und haben im sonnigen Süden eine wunderschöne
weiße Segelyacht liegen. Unruhig zerrt diese bereits an den
Festmachern und will die Weiten des Meeres ersegeln.
Kein vernünftiger Mensch würde
einfach die Leinen loswerfen und losfahren. Am Anfang eines jeden
Segeltörns steht nach Festlegung des Zieles, erst einmal eine
Situationsanalyse. Der verantwortungsvolle Skipper wird sich die
aktuelle Wettervorhersage besorgen, Proviant und Treibstoff
kontrollieren, sein Boot einer genauesten Prüfung unterziehen,
eine Route festlegen, von der er sich Unterstützung durch Wind
und Strömung erwartet und schließlich würde er dem festgelegten
Kurs auch folgen, denn schließlich möchte er sein Ziel auch
erreichen. Soweit der Kapitän eines Schiffes.
Leider sehen sich die wenigsten
Gastronomen als Kapitän eines Schiffes. Viele arbeiten nach der
Methode „Hopp oder Tropp“. „Fahren wir einfach mal los, dann
werden wir schon sehen was passiert. Und wenn´s schiefläuft? Na
dann haben wir halt Pech gehabt!“ Ist Ihnen vielleicht diese
Einstellung bekannt? Blättern Sie in den einschlägigen Zeitungen
unter der Rubrik Konkurse und die meisten der angeführten Kapitäne
sind durch fehlende Planung dorthin gekommen.
Übrigens liefert die
Gastronomie in Österreich die meisten Konkurse. Gefolgt von der
Textilbranche. Es ist halt zuwenig einfach aufzusperren und darauf
zu hoffen, dass der Laden schon laufen wird.
Skeptiker werden jetzt einwerfen
„Man kann nicht alles planen! Manche Dinge passieren einfach.“
Stimmt. Und gerade deswegen sollten Sie die Lebensbereiche, die
Ihnen wichtig sind – und dazu zähle ich Ihren Beruf – so
umfangreich wie möglich planen. Vor Überraschungen sind wir alle
nicht gefeit. Aber mit einem klaren Ziel und einer exakten Planung
haben wir ein wirksames Instrument in der Hand um gegensteuern zu
können.
Am besten beginnen Sie, indem
Sie sich wöchentlich zwei bis drei Stunden Zeit nehmen. Sie hängen
das Schild „Achtung Kernzeit – auf keinen Fall stören“ auf
die Bürotüre, sperren sich ein und beginnen zu „hirnen“.
Denken Sie doch bei einem guten Glas Wein darüber nach, wohin
Ihre betriebliche Reise gehen soll.
-
Wie wird mein Betrieb in fünf Jahren
aussehen?
-
Welche Gäste werden mein Lokal besuchen?
-
Welche Mitarbeiter werden ich haben?
-
Wofür werden ich bekannt sein?
-
Wie weit wird mein Mitbewerb sein?
-
Und so weiter ...
Wenn
Sie die Ziele schließlich kennen, fällt es Ihnen leicht kleinere
Zwischenziele und Etappen zu planen. Das ist Ihre Aufgabe als
Unternehmer! Studien belegen, dass 97 Prozent der Tätigkeiten
einer Führungskraft in Österreich delegierbar sind. Planen gehört
zu den drei Prozent, die Sie schon selbst machen müssen.
Ich
wünsche Ihnen ein fruchtbares „hirnen“.
Kurt
H. Steindl
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2.
Gastro-Tipp - "Konsequent
seinen Stil leben"
Zur
Zeit schießen die Designer-Hotels und -Restaurants überall
wie wild aus dem Boden. Ob japanischer Minimalismus oder
üppiger Landhausstil, ob 50er Jahre Nierentischkultur
oder kühles Edelstahlambiente. Dagegen ist nichts zu
sagen. Ganz im Gegenteil sorgen solche Hotels und
Restaurants für Abwechslung und sind oft optische
Augenweiden.
Leider fehlt es aber hier und da an der nötigen
Konsequenz, denn nachdem der Designer sein feines Händchen
angelegt hat, läuft so manches Objekt Gefahr, wieder ins
Mittelmaß abzurutschen. Da werden die Aschenbecher vom nächsten
Spirituosenanbieter geliefert, und beim Servierwagen hat
man ausschließlich auf Zweckmäßigkeit geachtet.
Elektrokabel verlaufen quer über den teuren Marmorboden
oder verschandeln die Wände. Die Lampen am Empfang sorgen
zwar endlich für die nötige Beleuchtung, haben aber mit
dem einst so hochgepriesenen Stil des Haus überhaupt
nichts mehr gemeinsam. In den Zimmer finden sich Handtücher,
bei deren Kauf zwar der Preis, nicht aber Farbe und Design
entscheidend waren. Durch solche kleinen Stilbrüche verwässert
der ursprünglich einmal einzigartige Gesamteindruck, das
schlüssige Konzept gerät in Gefahr, vor lauter Zweckmäßigkeit
vergessen zu werden. Deshalb: Je avantgardistischer, schlüssiger
oder ausgefallener ein Konzept ist, desto wichtiger ist
es, nach der Eröffnung den roten Leitfaden immer wieder
zu überprüfen, regelmäßig Architekt, Innenausstatter
und Designer hinzuzuziehen, um auch mit den Kleinigkeiten
»auf Kurs« zu bleiben.
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3.
Zeit
als Marketingfaktor
In
Österreich wird das Frühstück bis spätestens 10 Uhr eingenommen, das
Mittagessen findet dann exakt von 12.00 bis 14.00 statt, und abends geht
man nicht später als 20 Uhr zum Essen.
Viele
Gastronomiebetriebe sind auch heute noch auf diese fest fixierten Zeiten
eingeschworen. Allerdings fragt sich, ob damit den Wünschen und
Vorlieben der Gäste wirklich Rechnung getragen wird. Schaut man sich
einmal in der internationalen Gastronomieszene um, dann sind ganz andere
Zeiten angesagt. In Amerika beispielsweise dominiert am Sonntag der
Brunch zwischen 10 und 14 Uhr. In Spanien wird das Frühstück mehr oder
weniger im Vorbeigehen auf der Straße eingenommen, mittags isst man
dort zwischen 14 und 17 Uhr und am Abend füllen sich die Restaurants
meist nicht vor 22 Uhr. Nicht viel anders verhält es sich in Italien
oder anderen südlichen Ländern. Die weitgereisten Konsumenten von
heute erleben und genießen derartige Gewohnheiten im Ausland und nicht
selten ändern sie dadurch Ihre Lebensgewohnheiten auch hierzulande. Sie
leben pluralistisch, lassen sich nicht mehr in vorgegebene Raster zwängen
und bestimmen auch ihre Zeiten selbst. Ein Frühstück findet also auch
schon mal um 15.00 statt, und gerade am Wochenende oder an heißen
Sommertagen geht man erst um 22 Uhr zum Abendessen. Für die Gastronomie
bedeutet das, dass sie sich auf geänderte oder ganz neue Gewohnheiten
und Wünsche einstellen muß. Mehr Flexibilität ist gefragt, wenn es um
den Faktor Zeit als Marketinginstrument geht.
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4.
Tourismus-Marketing: die etwas andere Methode
Was
ist auf dem Tourismus-Markt gefragt? Umwelt-, qualitäts- und
erlebnisorientierte
Angebote. Wenn Sie den Trend nicht
verschlafen möchten, brauchen Sie die modernen
Marketing-Methoden, um mithalten zu
können. Beachten Sie aber, dass es speziell im
Tourismus immer wieder ein
Nebeneinander von Produzenten- und Konsumentenmärkten
gibt. In der Hochsaison etwa können
Sie es sich leisten, monopolistisch zu handeln,
Preis und Angebot zu bestimmen. In
der Nebensaison dagegen ist der Kunde König.
Die
Tourismusbranche hat also Besonderheiten aufzuweisen. Deshalb kann
man auch
das Tourismus-Marketing nicht
unbedingt in den großen Topf des allgemeinen Marketing
werfen. So hat es beispielsweise
Dienstleistungscharakter, es ist nachfragebezogen,
kann in einzelwirtschaftliches
und/oder gemeinsames Marketing (Mikro- und Makro-
Marketing) unterteilt und als ganzheitlicher Ansatz gesehen
werden. Und Sie können
Tourismus-Marketing auch noch als
Marketing-Management-Methode betrachten. Das
ist dann nicht mehr die rein
instrumentelle Sichtweise, sondern eine mehrstufige
Planungsmethode:
1.
Analyse-Phase (Informations-Marketing):
Dazu gehört die generelle Umfeldanalyse,
Informationen zu Angebot und
Nachfrage und ein Stärken-Schwächen-Profi l. Wenn
Sie die gewonnenen Daten in
Zusammenhang bringen, leitet das zur nächsten Marketing-
Phase über.
2.
Konzeptionsphase (Strategisches Marketing):
Hier werden auf der Grundlage der
gewonnenen Daten (Chancen-Risiken,
Stärken-Schwächen, Lebenszyklus und Portfolio)
Ziele entwickelt und anschließend
die Marketing-Strategie festgelegt.
3.
Gestaltungsphase (Taktisches Marketing):
Jetzt entscheiden Sie über die Instrumente,
die Sie zur Gestaltung Ihrer
Marketing-Strategien einsetzen. Die Produkt-,
Preis-, Vertriebs- und
Kommunikationspolitik gehören hierher, aber auch Dinge wie
Partnership,
Sponsoring, Events oder Product-Placement.
4.
Umsetzungsphase (Marketing-Implementierung):
Jetzt wird es konkret, die Organisation
muss geplant werden, das heißt die
Zeit, das Personal und die Finanzierung.
5.
Kontrollphase (Marketing-Controlling):
Schließlich wollen Sie ja wissen, ob Ihre
Ziele auch realisiert werden
konnten.
Das
Ganze ist ein ewiger Kreislauf: Wo stehen wir – Wo wollen wir
hin – Was können
wir unternehmen – Welche Maßnahmen
ergreifen wir – Sind wir angekommen?
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5.
Auf unserer Website
Feedback
Feedback
ist eine sehr gute Möglichkeit, sich bei der Arbeit Rückmeldungen zu
geben. Oftmals mangelt es daran in unserem täglichen Zusammenarbeiten.
Wir nehmen an, wir wüssten, was der andere denkt, fühlt und wünscht.
Feedback bietet die Möglichkeit uns darüber auszutauschen.
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Fragen
für den unternehmerischen Erfolg
Was
ist meine Vision? Wie kann ich meinen Mitarbeitern diese Vision
anschaulich und bildhaft erklären? Was
möchte ich mit meinem Unternehmen in den nächsten fünf Jahren
erreichen
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Sous
- Vide
In der Schweiz ist das Garen im
Vakuum gang und gäbe, in Österreich wird es oft fälschlicherweise
als "Beutelessen" verachtet: Sous-Vide
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Die
richtige Agentur
Manche (Jung-)Unternehmer
glauben Geld sparen zu können, wenn Sie sich selbst ein Logo,
eine Werbeaussendung, ihren Marktauftritt usw.
gestalten und damit aktiv auf ihre Kunden/Gäste zugehen. Doch
meist bleibt die erwartete positive Resonanz aus. Wenn Sie nicht
wirklich ein grafisches Marketing-Talent sind, sollten Sie lieber
die Finger davon lassen und eine professionelle Agentur
beauftragen.
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...
Die
Lebensreise - Auf der Suche nach meinen Zielen
Das
Ergebnis seiner Arbeit muss Spaß machen. Sonst ist es nur
Pflichterfüllung und die kommt selten über ein Mittelmaß
hinaus. Es ist Scharlatanerie zu behaupten, das man nur
umfassend planen und seine Strategie konsequent verfolgen müsse,
um alles Vorstellbare zu erreichen. Damit sind
Fehlschläge, Frust und große Enttäuschungen
vorprogrammiert. Hören Sie lieber auf Ihre innere Stimme
und Sie gehen Ihren richtigen Weg.
mehr...
Karriere
im Gastgewerbe
Die nächste Reihe der erfolgreichen Kurzseminare für
Mitarbeiter, Unternehmer und Führungskräfte in der
Gastronomie hat begonnen.
mehr...
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Wir
wünschen Ihnen gute Geschäfte, täglich viel Spaß und
Freude, ein engagiertes Team und jede Menge begeisterter Gäste.
G
a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co
P.S.
Anregungen, Kritik und natürlich auch Lob nehmen wir
gerne entgegen. Ihre Meinung ist uns wichtig!
