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  • Newsletter 09/2002
    vom 12. September 2002

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    Unser Motto 2002 lautet: "Wir haben die Nase vorn!"

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    Inhalt 

    1. Erfolgreiche Mitarbeiterführung
    2. Gastro-Tipp "Tee - ein neuer Megatrend"
    3. Die anregende Speisekarte
    4. Wirkungsvolles Zeitmanagement
    5. Auf unserer Website

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  • 1. Erfolgreiche Mitarbeiterführung
      
    Der Unternehmer muss in erster Linie eine Persönlichkeit sein, die von den Mitarbeitern geachtet wird. Eine natürliche gewachsene Autorität mit unternehmerischen Grundsätzen.

    So eine Persönlichkeit wird man nur dann, wen man Verständnis für seine Mitarbeiter hat und selbst Erfolge nachweisen kann. Ein schlechter Unternehmer ist der, der von seinen Mitarbeitern Leistungen verlangt, aber selbst keine oder nur mangelhafte erbringt.

    Kurz: Führen heißt: Verständnis haben und Vorbild sein.

    Die Schuld für Fehler und schlechte Leistungen bei anderen suchen und andere kritisieren, ist nicht der Stil eines Könners. Nur wer selbst gute und große Erfolge nachweisen kann, weiß von Ursachen und deren Wirkungen.

    Dieses Verursachen beginnt häufig schon damit, dass bei der Auswahl von Mitarbeitern Fehler gemacht werden. Wie kann man von einem Mitarbeiter Leistungen verlangen, wenn diesem wesentliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrung fehlen?

    Wichtig ist deshalb:

    1. eine gute, gewissenhafte Auswahl der Mitarbeiter

    2. den besten Einsatz dieser Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse

    3. die ideale Mitarbeiterbehandlung mit einem Führungsstil, der im gesamten Unternehmen angewandt wird.

    Die Führungsaufgaben des Unternehmers

    • Von der Führungskraft müssen Impulse und Ziele ausgehen, die das Unternehmen zum Erfolg führen.

    • Sie entscheidet über das Betriebklima. Guter Führungsstil prägt die Unternehmenskultur und damit die Stimmung der Mitarbeiter.

    • Demotivation vermeiden. Innere Kündigungen im Ansatz erkennen und klären. Dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, demotivierendes Verhalten der Führungskraft aufzuzeigen.

    • Grüßen Sie! Viel zu oft wird diese einfache Form der positiven Kontaktaufnahme unterschätzt. Mitarbeiter die sich durch Missachtung übergangen fühlen, sind nicht bereit ihr Bestes für den Betrieb zu leisten.

    • Optimismus verbreiten. Ein griesgrämiger, schlecht gelaunter Chef hat große Auswirkung auf die Arbeitsmoral der Mitarbeiter. Umgekehrt allerdings genauso!

    • Die Mitarbeiter auch als Menschen wertschätzen. Aufrichtiges Interesse an der Person des Mitarbeiters trägt mehr zur Motivation bei, als Geldprämien.

    • Verantwortung übertragen. Je nach Fähigkeiten und Erfahrungen des Einzelnen.

    • Für eine offene Kommunikation im Unternehmen sorgen. Jeder darf Fragen stellen und Änderungen herbeiführen. Im optimalsten Fall entsteht daraus ein kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess (KVP).

    • Anerkennen von gut geleisteter Arbeit und erreichten Zielen.

    • Intrigen nicht entstehen lassen beziehungsweise umgehend beseitigen.

    • Auftretende Konflikte nicht vertuschen, sondern offensiv an deren Klärung arbeiten.

    Was will der Mitarbeiter?

    1.       Er will als Mensch akzeptiert und respektiert werden. (Achtung)

    2.       Er will geführt werden (sonst würde er sich selbständig machen)

    3.       Er will sein Können unter Beweis stellen (und damit Anerkennung erlangen)

    Bei der Führung von Mitarbeitern sind daher folgende fünf Punkte zu beachten:

    1.       Verständnis für den Mitarbeiter

    2.       Klare Aufgaben- und Zeitplanung

    3.       Klare Vorstellung des Unternehmenszieles

    4.       Gutes Kommunikationssystem und regelmäßige Besprechungen

    5.       Überprüfung der Leistung und Beurteilung des Mitarbeiters. (Feedback)

    Sämtliche Religionsgründer wie Jesus, Buddha, Mohamed usw. waren hinsichtlich des Umgangs mit Menschen der gleichen Meinung. Sie empfahlen fast gleichlautend:

    „Was Du willst, dass Dir Menschen tun, das tue ihnen!“

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    2. Gastro-Tipp "Tee - ein neuer Megatrend"

    Nach dem Siegeszug der Coffeshops, angeführt von Star Buck’s, sind die Amerikaner inzwischen auch auf den Geschmack am Tee gekommen.

    Nach der Devise, wenn Amerikaner etwas machen, dann bis zur Perfektion, schießen die Teehäuser nur so aus dem Boden und entwickeln sich immer mehr zu den gastronomischen In-Treffpunkten der jungen Generation. Kein Wunder schließlich findet man hier alle nur denkbaren Sorten und Varianten des angelsächsischen Kultgetränks.

    Tee-Spezialisierung ist angesagt, wie im "Green Tea-Café", das man im New Yorker Stadtteil Chinatown findet. Hier gibt es neben Snacks und Sandwiches eine große Karte mit Getränken auf Teebasis. Angeboten werden Drinks wie Bubble Tea with Pearl Tapioca, Varianten von Milk Tea, vom einfachen Black Tea with Milk bis hin zu geflavourten Sorten wie Chocolate, Strawberry und Ginger, Green Tea mit verschiedenen Früchtemischungen wie Mint, Peach oder Pineapple sowie Tee-Milk Shakes, Tee-Frappés und Specials.

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    3. Die anregende Speisekarte

    Eine Speisekarte soll repräsentativ all das auf den Punkt bringen, was Sie in ihrem Haus erfolgreich anbieten.

    Eine Speis
    ekarte soll anregen wie das Programmheft im Theater. Denn trotz aller Sinnesreize im Lokal wird kaum ein Schriftstück intensiver betrachtet oder aufmerksamer gelesen als die Speisekarte. Machen Sie deshalb Ihre Speisekarte zur repräsentativen Visitenkarte ihres Hauses!

    Durch eine sorgfältig gestaltete und ideenreiche Karte erfährt Ihr gast mehr über Sie und gewinnt einen ersten entscheidenden Eindruck. Der Reiz einer Speisekarte liegt in der gekonnten Gestaltung - sowohl außen als auch innen. Wichtig sind saubere Typographie, Lesbarkeit und Materialien, die zum Charakter des Lokals passen. Wiederholen Sie Farben oder Materialien der Räume in den Karten. Wählen Sie eine Schriftart, die dem Charme und Ambiente Ihres Hauses angepasst ist. Eine verspielte Typographie für eine romantisch-verspielte Innenausstattung oder eine nüchterne sachliche Schriftart, wenn Ihr Lokal ein modernes Ambiente ausstrahlt und Gäste beherbergt, die wenig Zeit mitbringen. Beispiele von konsequenter Konzeptionalität, die Ihr Profil ausmachen werden.

    Ein anderer Tipp: Sammeln Sie systematisch Speisekarten Ihrer Mitbewerber und lassen Sie sich inspirieren (oder auch abschrecken!) Und noch ein wichtiger Hinweis: Zeigen Sie Ihre Karte jemandem, der ihr Lokal nicht kennt. Was schließt er aus der Karte? Wie beschreibt er das Lokal?

    Das muss die Karte alles können:

    • sie muss einen schnellen Überblick über das Angebot von Keller und Küche geben

    • einstimmen und die kulinarische Phantasie anregen

    • aufklären über Produkte und Rohstoffe

    • erzählen von Tradition und Verarbeitung

    • informieren über Ihr Haus, Ihre Küchenphilosophie und ähnliches

    • repräsentieren, welchen Stil Ihr Haus pflegt

    Worauf Sie bei Ihrer Karte achten sollten:

    • Klar, eindeutig und verständlich formulieren, um unnötige Nachfragen zu vermeiden

    • Text, Gestaltung und Schriften dem Stil des Hauses anpassen

    • Keine ausgefallenen, übergroßen Formate wählen - das stört den Gast durch schwierige Handhabung und lässt sich zudem auch noch schlecht kopieren

    • Bei der Lesbarkeit an die Lichtverhältnisse im Lokal denken

    • Zu viele unterschiedliche Schriften vermeiden

    • Bei handgeschriebenen Karten auf Lesbarkeit und eine schöne Schrift achten

    • Nur absolut saubere Karten verwenden. Karten regelmäßig auswechseln

    • Glatte Papieroberflächen verschmutzen weniger schnell und wirken elegant

    • Tageskarten sollten immer ein Datum tragen

    Ideen für Ihre Speisekarte:

    • Speisekarte direkt auf das Tischset drucken

    • Illustrationen machen die Karte zum anregenden Bilderbuch (alte Zeichnungen, Fotos vom Haus, Comics etc.) Vor allem bei junger Gästen mit Kindern!

    • Karte auf die jeweilige Jahreszeit oder Dekoration abstimmen

    • Speisekarte als Zeitung gestalten

    • Ihre Partner -Bauernhof, Weinproduzent- als Gäste auf die Karte nehmen

    • Die Karte von Künstlern aus der Region gestalten lassen

    • Kinderkarte zum Ausmalen und Mitnehmen bereithalten

    Die Speisekarte ist natürlich nur eines von vielen spannenden Kapiteln in Ihrem Unternehmen. Nicht weniger interessant sind Themen wie Musik und Beleuchtung, Tischkultur als Markenzeichen, Tischtücher und Sets, Geschirr und Menagen, Besteck und Gläser, Dekoration, der Auftritt Ihres Teams, die souveräne Bewältigung von Pannen und vieles, vieles mehr. 

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    4. Wirkungsvolles Zeit-Management

    1. Ziele planen
    Richten Sie Ihren Tagesablauf an den von Ihnen gesetzten Zielen aus!

    2. Vorausschauen
    Bereiten Sie bereits am Vorabend den kommenden Tag vor. Aber verplanen Sie nur maximal 50% Ihrer Zeit. Den Rest halten Sie für Unvorhergesehenes oder Dringendes frei. 

    3. Das Wichtige zuerst
    Die wichtigen Dinge sind selten dringend und umgekehrt. Hüten Sie sich vor den dringenden Angelegenheiten. Diese beanspruchen Sie oft derart, dass Sie kaum dazu kommen die wirklich wichtigen Dinge zu erledigen.

    4. Blöcke schaffen
    Fassen Sie gleiche Arbeiten - wie zum Beispiel Telefonate - zu einem Block zusammen. Erledigen Sie dann alle wichtigen Telefonate in einem Aufguss. Genauso verfahren Sie mit Schreibarbeiten, der Post, dem Einkauf, den Bestellungen ...

    5. Kleine Schritte
    Große, komplexe Aufgaben schieben wir sehr oft vor uns her, weil sie uns zu Beginn beinahe unüberwindbar erscheinen. Zerlegen Sie solche Aufgaben in kleine Einzelschritte und gehen Sie unverzüglich daran, einen nach dem anderen abzuarbeiten.

    6. Delegieren
    Überlegen Sie bei jeder Aufgabe, ob und an wen Sie diese delegieren können. Und tun Sie es auch!

    7. Nein sagen
    Bestimmen Sie selbst über Ihre Zeit und lernen Sie auch "Nein!" zu sagen. Lassen Sie nicht zu, das andere Sie mit Aufgaben überhäufen, deren Erledigung sie auch selbst durchführen können.

    8. Pünktlichkeit
    ... ist die Tugend der Könige. Seien Sie immer (ausnahmslos) pünktlich und halten Sie sich penibel an Abmachungen. Überzeihen Sie keine Termine und respektieren Sie die zeit de Anderen.

    9. Vorher fragen
    Fallen Sie niemals mit der Tür ins Haus und kommen unangemeldet. Fragen Sie vorher genau, wann der beste Zeitpunkt wäre, zu erscheinen.

    10. Abhaken
    Wenn Sie eine Aufgabe erledigt haben, dann haken Sie diese deutlich in Ihrem Zeitplanbuch (oder Notizblock) ab. Belohnen Sie sich auch von Zeit zu Zeit für erledigte Arbeiten und Ihre Konsequenz.

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    5. Auf unserer Website

    Auf Kritik richtig reagieren
    Kritik üben und kritisiert zu werden gehören zum Alltag. Ersteres fällt Kollegen und Chefs jedoch zumeist viel leichter als letzteres. Mit Kritik sollte jeder konstruktiv umgehen können.
    mehr...

      
    Belohnung motiviert nicht
    Ein alter Mann wurde täglich von den Nachbarskindern gehänselt und beschimpft. Eines Tages griff er zu einer List. Er bot den Kindern zehn Schillinge an, wenn sie am nächsten Tag wiederkämen und ihre Beschimpfungen wiederholten.
    mehr ...

    Party-Service: 10 Regeln für langfristigen Erfolg
    Mehr und mehr Hotel- und Gastronomiebetriebe bauen den Party-Service zu einem gewinnbringenden Teil ihres Geschäftsprogramms aus. Aus gutem Grund, denn diese Ertragsquelle nutzt vorhandene Kapazitäten und bietet Entwicklungsmöglichkeiten: Das Unternehmen kann weitgehend unabhängig von Standort, Größe oder Kapitalkraft agieren und den bereits vorhandenen Bekanntheitsgrad nutzen. Allerdings hat ein erfolgreicher Party-Service sein eigenes Anforderungsprofil. Die folgenden zehn Punkte geben praxisnahe Anregungen.
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    Pegasus 2002
    Mit dem Pegasus wurden die besten oberösterreichischen Tourismusbetriebe ausgezeichnet. Nach Silber und Bronze in den Vorjahren nahm nun erstmals Dietmar Hehenberger vom Seminar- und Wellnesshotel Guglwald, nahe der tschechischen Grenze,  die goldene Auszeichnung entgegen. Mit dem silbernen Pegasus ...
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    Mitarbeiter zu Höchstleistungen führen
    Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens ist nicht das Kapital oder die Arbeit, sondern die Führung. Die meisten Unternehmer in der Gastronomie sehen Ihre Aufgabe im managen und organisieren - und vergessen dabei aufs Führen.
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    Karriere im Gastgewerbe
    Die nächste Reihe der erfolgreichen Kurzseminare für Mitarbeiter, Unternehmer und Führungskräfte in der Gastronomie beginnt.
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    Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, täglich viel Spaß und Freude, ein engagiertes Team und jede Menge begeisterter Gäste. 

    G a s t freundliche Grüße
    von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co

    P.S. Anregungen, Kritik und natürlich auch Lob nehmen wir gerne entgegen. Ihre Meinung ist uns wichtig!

    Büro Pasching
    Ansprechpartner: Kurt H. Steindl
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