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Newsletter
08/2002
vom
12. August 2002

Achtung:
Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde
der Firma

E-MAil: office-pasching@gastlichkeit.at
Homepage: www.gastlichkeit.at
Dieser
Letter ist gratis. Falls Sie irrtümlich auf der Mailliste
stehen, es sich um ein Missverständnis handelt und Sie
den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, bitten wir
Sie einfach ein leeres Mail an
office@gastlichkeit.at?subject=Keine weiteren Anregungen
und Informationen mehr
zu schicken. DANKE!
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Unser
Motto 2002 lautet: "Wir
haben die Nase vorn!"
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Inhalt
1.
Mentale Stärke
2. Gastro-Tipp "Rechte für Kinder"
3. Abrechnungssysteme
4. Weinservice
5. Auf unserer Website
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1.
Mentale Stärke
"Du
bist, was Du denkst!
Du bist heute, was Du
gestern gedacht hast!" Buddha.
Einer
der wichtigsten Grundpfeiler für den (g)astronomischen
Erfolg ist die Stärke des Unternehmers. Hier zählt die
rohe Mannes- oder Frauenpower allerdings nicht so sehr,
wie die geistige Stärke. Und wenn Sie davon zuwenig
haben, dann sollten Sie daran arbeiten! Nehmen Sie den
Spitzensport als Beispiel. Man hat längst erkannt, dass
die mentale Fitness des Athleten zu 80% für den Erfolg
verantwortlich ist. Die Muskeln und ein trainierter
Bewegungsapparat sind wichtig, aber Siege werden in erster
Linie mit dem Kopf errungen.
Unsicherheit
bringt Sie um den Erfolg!
Sie überträgt sich auf die
Mitarbeiter genauso wie auf Ihre Gäste. Ja, sogar Ihre
Lieferanten und Ihre Hausbank wird durch zur Schau
gestellte Unsicherheit eher geneigt sein, im Umgang mit
Ihnen vorsichtig zu agieren. Sie setzen damit eine
negative Spirale nach unten in Bewegung. Unsicherheit und
Kompetenz schließen einander aus. Unsichere Vorgesetzte
geben ein bescheidenes Vorbild ab. Wie können Sie
erwarten, dass Ihre Mitarbeiter Höchstleistungen
vollbringen, wenn Sie selbst als Zauderer agieren und
unentschlossen wirken? Sie verunsichern damit auch spürbar
Ihre Umgebung. Man fühlt sich nicht wohl in Ihrer Nähe
und dies wirkt sich fatal auf Ihre Geschäfte aus.
Deshalb:
Seien Sie sicher! Strahlen Sie jederzeit Kompetenz aus.
Stehen Sie über den Dingen, ohne jedoch überheblich zu
sein. Seien Sie sich Ihrer Vorbildwirkung stets bewusst.
Ihre Mitarbeiter erwarten, dass sie geführt werden. Und
gute Führung bedingt, mit sich und den Vorgängen in
seiner Umgebung im Klaren zu sein - stets bereit, die
richtigen Entscheidungen zu treffen.
Was
tun mit nagendem Zweifel?
Natürlich
werden auch Sie von nagendem Zweifel heimgesucht.
Manchmal werden Sie nicht wissen, welcher Weg der Richtige
ist. Behalten Sie jedoch die Zweifel für sich. Überlegen
Sie in Ruhe, allein im stillen Kämmerlein für sich, wie
Sie sich entscheiden. Ist die Entscheidung gefallen, dann
stehen Sie dahinter. Stellen Sie niemals Ihre eigene
Entscheidung in Frage. Für den Fall, dass Sie schlauer
geworden sind und deshalb Ihre Meinung revidieren, dann
tun Sie dies mit Überzeugung. Wenn Sie sich rechtfertigen
müssen, dann tun Sie dies mit Bestimmtheit. Ihre Umgebung
wird auf einleuchtende Argumente positiv reagieren. Ein
vernünftiger Mensch wird Sie nicht dafür kritisieren,
dass Sie gescheiter geworden sind. Eher werden Ihre
Mitmenschen unverständig den Kopf schütteln, wenn Sie
trotz besseren Wissens an einer falschen Entscheidung
festhalten.
Alexander
der Große, der von Historikern als einer der größten
Feldherren aller Zeiten bezeichnet wird, wurde dadurch so
berühmt, dass er mit seinem eher kleinen Heer zahlenmäßig
weit überlegene Gegner besiegte. Er entwickelte für die
damalige Zeit völlig neuartige Strategien und Pläne. Als
er diese seinen Feldherren und Untergebenen unterbreitete,
wurde er umgehend mit der Frage konfrontiert, ob er sich
auch sicher sei, dass dies so funktionieren würde.
Alexander war aber von seinen Plänen ganz fest überzeugt
und diese Sicherheit übertrug sich auf seine Mannen.
Diese waren deshalb im Kampf so siegessicher, dass Sie mit
doppelten Elan zu Werke gingen und ihre Feinde auch tatsächlich
niederrangen. Ein unsicherer, von Zweifeln geplagter
Alexander hätte seine Krieger in den sicheren Tod geführt.
Unbesiegbarkeit
Gelebte
mentale Stärke macht Sie praktisch unbesiegbar und hüllt
Sie in einen Mantel der Unverwundbarkeit. Sehen Sie in
jedem Rückschlag eine Chance daraus zu lernen und für
die Zukunft wieder ein Stück gewappneter zu sein. Es ist
Ihre persönliche Einstellung zu den Geschehnissen, die um
Sie herum passieren, ob diese für Sie entweder unerträglich
sind oder nur einen kleinen Umweg mit der Chance etwas
Neues zu entdecken, bedeuten.
Mentale
Stärke wird Sie wie auf Wolken von Erfolg zu Erfolg führen.
Mit Leichtigkeit und scheinbar mühelos werden Sie großartige
Leistungen vollbringen. Das Glück, so scheint es, wird
Ihnen zufallen und alles was Sie anpacken wird von Erfolg
gekrönt sein. Ihre Umgebung wird Ihre Nähe suchen und
sich glücklich schätzen sich an Ihrer Sonne wärmen zu können.
Sie werden viel Liebe spüren, man wird Sie mit
Anerkennung überschütten, Geld wird Ihnen zufliegen und
die Summe aus all diesen herrlichen Dingen wird Sie glücklich
machen. Und Ihr Glück wird sich auf Ihren Lebenspartner
übertragen, auf Ihre Mitarbeiter, auf Ihre Gäste, auf
Ihre Lieferanten und sogar der Berater Ihrer Hausbank wird
glücklich sein, Sie zu sehen!
Deshalb:
Arbeiten Sie an Ihrer mentalen Stärke und glauben Sie an
sich!
Kurt
H. Steindl
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2.
Gastro-Tipp
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Rechte
für Kinder
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Was
müssen Kinder im Restaurant denken, wenn sie dem
Babyalter und damit dem obligatorischen Babystuhl
entwachsen sind und auf einem für Erwachsene
konzipierten, äußerst ungeeigneten Stuhl Platz
nehmen müssen. Die Beine hängen in der Luft und
an die Teller reichen sie nur mit großer Mühe
oder fast schon artistischen Leistungen heran.
Der Schock wird noch größer, wenn sich die
kleinen Gäste Platz genommen haben und beim Essen
mit dem viel zu großen Besteck der Erwachsenen
hantieren müssen.
Vollends vorbei ist der Spaß jedoch spätestens
dann, wenn es weder Kindergerichte noch passende
Servietten, Spielzeug oder Malstifte gibt.
Dass es auch anders geht, habe ich kürzlich in
einem kinderfreundlichen Restaurant erlebt. Hier
bekommen die Kleinen maßgeschneiderte Kinderstühle,
die zwar den anderen Stühlen nachempfunden,
jedoch auf die jeweilige Körpergröße
zugeschnitten sind. Ein Extrabesteck ist dort
ebenso selbstverständlich wie eine große
Serviette, die sich sogar hinter dem Hals
verknoten lässt und vor den unvermeidlichen
Flecken einer Spaghettischlacht schützt.
Der freundliche Kellner präsentiert
unaufgefordert eine lustige Kinderkarte mit den
beliebtesten Gerichten und fragt gleichzeitig
nach, ob er etwas zum Malen oder Spielen bringen
kann.
Diese Gesten kosten wenig, werden aber von den Gästen
von morgen nicht so schnell vergessen. Und auch
die geplagten Eltern behalten den Spaß am
Restaurantbesuch.
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3.
Abrechnungssysteme
In
manchen Betrieben wird beträchtlich mehr Geld in ein
"perfektes" Abrechnungssystem investiert, als in
die Auswahl und Weiterbildung der Mitarbeiter.
Abrechnungssysteme, die von vornherein den Mitarbeiter als
Dieb anprangern finde ich höchst bedenklich. Denn was wir
säen, werden wir auch ernten. Wenn ich meine Mitarbeiter
von vornherein wie Verbrecher behandle, dann werden ich
auch kriminelle Elemente im Betrieb haben (Stichwort:
selbsterfüllende Prophezeiung). Beweise ich jedoch täglich,
wie viel Vertrauen ich in meine Mitarbeiter setze, dann
wird dieses Vertrauen auch gewürdigt.
Erfahrungsbericht
Zu
Beginn meiner Selbständigkeit stellte ich einmal einen
jungen Mann als Kellner (damals war diese
Berufsbezeichnung noch üblich) ein. Er hatte ein
gewinnendes Äußeres, eine sympathische, offene Art mit
den Gästen umzugehen, war fachlich versiert, kurz er
machte mir so richtig Freude. Alles war perfekt. Lediglich
die Tatsache, dass nach wenigen Wochen die Umsätze immer
kleiner wurden, obwohl ein Gästerückgang nicht zu
bemerken war. Zuerst führte ich es auf ein neues
Kostenbewusstsein und damit einen geringeren
Pro-Kopf-Umsatz meiner Gäste zurück. Bis ich eines Tages
durch Zufall den wahren Grund erkannte. Mein so sorgfältig
ausgeklügeltes Abrechnungssystem hatte Lücken. Mein
werter Kellner hatte herausgefunden, dass das Zählwerk
der Kaffeemühle nur dann reagiert, wenn man den
Portionshebel bis zum Anschlag durchdrückte. Zwischen
Hebel und Anschlag einen Kugelschreiber platziert und
schon konnte man herrlich Kaffee zubereiten, ohne die
Brieftasche zu belasten. Das gleiche Spiel bei den Zählwerken
der Spirituosen. Zwei kleine Münzen mit Tape verbunden
und bei Bedarf rückwärts unter dem Anschlag positioniert
brachten tägliche Trinkgeldsteigerungen in ungeahnten Höhen
mit sich. Mitgebrachte Zigaretten und Bacardi-Flaschen
vervollständigten das "concerto furioso".
Und
trotzdem denke ich heute, dass die wahre Schuld bei mir
lag! Wie pingelig und übergenau hatte ich jedes Mal die
Abrechnung gestaltet. Ich habe tatsächlich vom ersten Tag
an meinen Mitarbeiter als Dieb behandelt, der nur daran
interessiert ist, mich zu bestehlen. Bei jedem Posten der
Standlisten, hatte ich das Bedürfnis zu zeigen, dass ich
mich nicht über den Tisch ziehen lasse und ganz genau
Bescheid wisse, was hier läuft. In Wahrheit hat sich ein
Wettstreit zwischen meinem Mitarbeiter und mir entwickelt,
von dem ich allerdings nichts wusste: "Wer ist
schlauer? Der Chef mit seinen Listen und penetranten
Gehabe oder ich als smarter Kellner mit meinen
Tricks?" Das Ergebnis war ganz eindeutig. Der junge
Mann ließ mich ziemlich blass aussehen. Ich hatte keine
Chance!
...
und wieder passiert es!
Trotz
dieser schmerzlichen finanziellen Erfahrung lernte ich
nichts daraus. Denn bald darauf passierte mir Ähnliches
wieder. Und rückblickend betrachtet lag die Schuld wieder
bei mir. Das Licht ging mir erst auf, als ich für einige
Zeit der Selbständigkeit den Rücken kehrte und die Möglichkeit
bekam, einen relativ großen Betrieb zu leiten. Ich war
damals ein schlechter Delegierer und hatte alle Hände
voll zu tun, den Betrieb zu führen und aus einer Krise zu
steuern. Ich wusste zwar, dass ich die Kontrolle sträflich
vernachlässigte, aber ich kam beim besten Willen nicht
dazu, diese zu vollziehen. Der Tag hatte nur 24 Stunden
und 18, 19 war ich damit beschäftig den Karren aus dem
Dreck zu ziehen. Und siehe da, die Umsätze kletterten in
die Höhe, die gelangweilten Mitarbeiter begannen Ideen zu
entwickeln, sie machten sogar freiwillig unbezahlte Überstunden
und bereits nach wenigen Monaten kamen wir in die
schwarzen Zahlen. Jubelausbrüche der Mitarbeiter bei
neuen Umsatzrekorden sind Momente, auf die ich heute noch
mit Rührung zurückblicke. Ich konnte langsam zu einem
geordneten Leben mit ein wenig Freizeit zurückkehren und
machte aus Zeitüberschuss prompt einen gravierenden
Fehler! Ich führte ein genaues Abrechnungssystem mit
strengen Kontrollen ein.
Ich
will es kurz machen. Die Tageslosungen sanken wieder, die
Mitarbeiter hatten wieder einen missmutigen
Gesichtsausdruck und Überstunden machte höchstens ich.
Die Mitarbeiter waren nur unter Zwang dazu bereit. Erst
viele Gespräche mit dem Besitzer später, erkannte ich
die Ursache. Zu Beginn meiner Tätigkeit ließ ich meinen
Leuten in Finanzangelegenheiten ziemlich viel Spielraum,
bat um ihre Unterstützung, nahm ihre Ideen auf und
gemeinsam verwirklichten wir viele davon und das
Wichtigste: sie hatten das Gefühl, ich vertraue ihnen. Später
wurden sie von mir zu Dieben degradiert, die es zu
kontrollieren galt. Die Motivation war damit futsch und
Dienst nach Vorschrift war die Folge.
Ich
brauchte etwas Zeit für diese Erkenntnis und als ich die
ursprünglichen Zustände weitgehendst wiederherstellte,
lief kurz darauf alles wieder wie geschmiert. Das zweite
Mal blieb allerdings etwas Misstrauen mir gegenüber
erhalten. Ich hatte meine Mitarbeiter enttäuscht und
musste in Folge viel Energie dafür verwenden, sie von
meiner Aufrichtigkeit zu überzeugen.
"Behandle
die Menschen, wie sie sind und sie werden schlechter. Behandle
sie, wie sie sein könnten und sie werden besser!" Johann
Wolfgang von Goethe
Deshalb:
Behandeln Sie Ihre Mitarbeiter so, wie Sie behandelt
werden möchten. Ein Mensch ist nur dann vertrauenswürdig,
wenn Sie ihm auch vertrauen. Es liegt an Ihnen, die
Spielregeln festzusetzen. Kontrolle ist gut - Vertrauen
ist noch viel besser. Natürlich dauert es einige Zeit,
bis Sie über Ihren Schatten springen können. Vielleicht
hilft es Ihnen, wenn Sie Ihre Kontrollen heimlich machen.
Unbemerkt von den Mitarbeitern. Allerdings seien sie dabei
auf der Hut. Die Menschen spüren es, ob Sie Vertrauen
vorspielen oder tatsächlich leben.
Kontrolle
- wenn, dann heimlich
Auch
ich habe zu Beginn meine Kontrollen heimlich gemacht.
Loslassen ist ein Prozess, den Sie sich gegen Ihren
inneren Schweinehund erarbeiten müssen. Das können Sie
nur dann, wenn Sie auch innerlich dazu bereit sind. Es gehört
schon einen Menge Mut dazu, denn schließlich geht es ja
um das liebe Geld. Aber wenn Sie Vertrauen wirklich leben
und Ihr Ensemble das auch spürt, dann werden Sie
reichlich belohnt! Die Zeit, die Sie bisher mit
Kontrollaufgaben vertan haben, können Sie nun
nutzbringend in den Betrieb investieren. Sie haben plötzlich
Zeit über neue Ideen nachzudenken, neue Aktionen ins
Leben zu rufen, sich intensiv um Ihre speziellen Gäste zu
kümmern und sogar für Ihre Familie bleibt mehr Zeit über.
Und das Beste daran: Ihre Lebensqualität steigt. Ab
sofort tragen Sie keine negativen Gedanken mehr mit sich
herum, die die Abrechnung bisher mit sich brachte. Und
diese Lebensqualität spüren Sie sofort in dem Moment, in
dem Sie loslassen können und wirkliches Vertrauen in Ihre
Mitarbeiter haben. Spätestens wenn Sie seit drei Wochen
entspannt in der Hängematte im Urlaub liegen und keine
einziges Mal zuhause angerufen haben, werden Sie wissen,
was ich meine.
Ich ging sogar so weit, dass
meine Mitarbeiter wussten, dass ich Sie des öfteren überprüft
habe. Sie hatten kein Problem damit, denn ich habe
deutlich erklärt, wie stolz ich darauf bin, so ehrliche
Mitunternehmer zu haben, denen ich vertraue. Und dieses
Vertrauen versuchte ich auch zu leben. Meine Mitarbeiter
kannten alle Zahlen des Betriebes, die Umsätze, die
Gewinne, die Ausgaben, sie kannten mein Einkommen, die
Investitionen, die Bankauszüge wurden von Ihnen geordnet
und natürlich führten sie auch das Kassenbuch. Absolute
Transparenz.
"Ein Mitarbeiter, der
über keine Informationen verfügt, kann keine
Verantwortung übernehmen. Ein Mitarbeiter jedoch, der über
alle Informationen verfügt, kann nicht anders als die
volle Verantwortung zu übernehmen."
Jan Carlson, Vorsitzender der SAS-Fluglinie.
Diese
Erfahrung habe auch ich gemacht. Durch lückenlose
Transparenz werden aus Mitarbeitern Mitunternehmer, denn
nun wissen sie, wie der Hase läuft. Sie spüren ihre
eigene Bedeutung im Unternehmen und welchen Beitrag sie
zum Erreichen der gesteckten Ziele leisten. Und das
Wunderbarste daran: Die Produktivität nimmt sprungartig
zu.
"Die
größte Motivation der Menschen, ist das Verlangen nach
Anerkennung!"
Wohl
gemerkt nicht der Wunsch,
sondern das Verlangen
nach Anerkennung! Geht es Ihnen denn nicht genauso? Sind
Sie nicht auch darauf bedacht, von Ihrer Umgebung für
bedeutend und wichtig genommen zu werden? Ist Ihnen die
Meinung der anderen wirklich völlig egal? Auch wenn Sie
allein zu Hause sind und darüber nachdenken?
Kurt
H. Steindl
P.S.
Ein wirklich "perfektes"
Mitarbeiter-Abrechnungssystem in der Gastronomie hat
meines Wissens noch immer keiner erfunden! ;-)
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| 4.
Weinservice |
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1.
Zu jedem Wein gehört das entsprechende
Glas.
2. Achten Sie stets auf saubere und
heile Gläser. (Defekte Gläser gehören nicht
mehr auf den Tisch des Gastes.)
3. Auch die leeren Gläser sind auf einem Plateau
an den Tisch zu bringen.
4. Getränke werden von der rechten
Seite und mit der rechten Hand serviert.
5. Vermeiden Sie es, von einer Stelle am
Tisch aus sämtliche Gläser einzuschenken.
6. Auch heute werden in der Regel noch zuerst
die Damen bedient. (Wenn möglich nach Alter)
7. Zu empfehlende Reihenfolge des Weinservice:
·
weiße
Weine vor roten
·
leichtere
Weine vor schweren
·
jüngere
Weine vor älteren
·
trockene
Weine vor süßen
(Diese Richtlinien sind allerdings nicht mehr
unbedingt verbindlich.)
8.
Flaschenweine müssen dem Besteller
präsentiert werden, d.h. von der rechten Seite so
gezeigt werden, dass er die Etikette und den
Jahrgang gut lesen kann.
9. Weiße Weine sollen im Eiskübel
serviert werden, da warme Weißweine schlecht
schmecken. Gläser nicht zu voll einzuschenken!
Motto: Weniger ist mehr.
10. Alte Weine legt man schon im Keller
oder im Office in ein Körbchen und serviert diese
auch möglichst ohne zu schütteln. Aufschütteln
des Satzes = Depots.) Aus verkaufsfördernder
Optik können auch andere Rotweine im Korb oder
auf einem Ständer serviert werden. (Das nächste
Mal erfahren Sie etwas über das Dekantieren von
alten Weinen)
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5.
Auf unserer Website
Auf
Kurs in den Hafen des Erfolges
Gastronomie-Workshop für Unternehmer und Führungskräfte
auf einer modernen Segelyacht
mehr
...
Unser
Seminarprogramm für den Herbst 2002
mehr ...
Tipps
für die Hotelbar.
Eine Hotelbar sollte ein Ort der Begegnung sein. Dennoch
herrschen an sehr vielen Tresen Tristesse und Langeweile.
Braucht die Hotellerie mehr Barkultur?
mehr
...
Spaß
an der Arbeit - ein Widerspruch?
mehr
...
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Wir
wünschen Ihnen gute Geschäfte, täglich viel Spaß und
Freude, ein engagiertes Team und jede Menge begeisterter Gäste.
G
a s t freundliche Grüße
von den fixen Leuten von Gastlichkeit & Co
P.S.
Anregungen, Kritik und natürlich auch Lob nehmen wir
gerne entgegen. Ihre Meinung ist uns wichtig!

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