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Newsletter 02/2002
vom 11. Februar 2002

Achtung: Dies ist ein Gratis-Insider-Brief für Kunden und Freunde der Firma



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DANKE!

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Unser Motto 2002 lautet: "Wir haben die Nase vorn!"

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Inhalt 

1.) Liberalisierung - Fluch oder Segen?

2.) Thema Weiterbildung: Wissen ist Macht und Erfolg

3.) Wer bildet die Unternehmer aus?

4.) 7 Tipps für besseren Weinverkauf

5.) Trendig: Rohlinge vom Feinsten

6. ) Karriere im Gastgewerbe (KiG)


1.) Liberalisierung - Fluch oder Segen?

Bestimmt haben Sie vom Vorstoß von Staatssekretärin Rossmann bezüglich der Erleichterung des Zuganges zur Gastronomie gehört. Dieses Thema hat in der letzten Zeit für Aufregung gesorgt. Mitunter werde ich gefragt, warum ein Akademiker plötzlich etwas von der Gastronomie verstehen soll? Ich finde darauf schwerlich eine wirklich schlüssige Antwort. 

Warum sollte zum Beispiel ein Informatiker aufgrund seines abgeschlossenen Studiums plötzlich etwas von Küche und gutem Service verstehen? Besteht nicht die Gefahr, eine ganze Branche in Misskredit zu bringen? Wie kann Österreich erfolgreich auf Qualitätstourismus setzen, wenn plötzlich vollkommen Unbedarfte die Bierkrüge schwingen und auf ahnungslose Touristen losgelassen werden? Welche Auswirkungen werden diese Erleichterungen letztendlich auf die Zahlen haben? Es werden mir viele derartiger Fragen gestellt. Hierauf erschöpfend Antwort zu geben vermag derzeit wohl noch niemand. Mutmaßungen und Spekulationen kursieren allerdings bereits viele. Die Pessimisten sehen den Untergang österreichischer Gastlichkeit voraus, während die Optimisten eine Belebung des Marktes erhoffen. Da Schwarzseherei von Natur aus nur negative Ergebnisse erzielt - Stichwort "selbsterfüllende Prophezeihung" - bin ich der Meinung, dass auch in diesem Falle Optimismus angebracht ist. Was wird sich schon großartig ändern? Unbedarfte werden Restaurants oder Kaffeehäuser eröffnen und mitunter frischen Wind in die Branche bringen. Wovor haben wir uns also zu fürchten?

Es war auch bisher möglich, ohne jede Befähigung Gastronom zu werden. Man mietet sich einfach eine Konzession und los geht´s. Die Auflage, dass der  sogenannte "gewerberechtliche Geschäftsführer" (sprich Konzessionsvermieter) mit mindestens zwanzig Wochenstunden im Betrieb angemeldet sein muss, hat die Anzahl der "Nebenerwerbskonzessionsvermieter" zwar drastisch eingeschränkt aber nicht ausgerottet. Es hat schon immer Leute gegeben, die ein Lokal eröffneten, ohne irgendwelche Befähigungen nachweisen zu können. Was ist so schlimm daran?

Ich kenne einige Gastronomen, die aus einer vollkommenen anderen Branche kamen und hervorragende Arbeit leisten! Die einen neuen, von einer starren Ausbildung  unbelasteten Zugang zur Gästebetreuung fanden und damit sehr erfolgreich sind. Ein mittlerweile leider verstorbener, sehr bekannter Servierlehrer der Berufsschule Gmunden hat vor vielen Jahren die These aufgestellt, dass es in der Gastronomie 98 Prozent Nachahmer und lediglich 2 Prozent Vormacher gibt. Aufgrund meiner täglichen Erfahrungen bin ich geneigt, diese These zu unterstützen. Das Interessante daran ist allerdings, dass sich unter den wenigen Vormachern überraschend viele Quereinsteiger befinden.

Freuen wir uns deshalb auf die neuen Impulse, die Akademikern und andere Berufsgruppen in die Gastronomie bringen werden. Das Geschäft wird unter Umständen etwas härter, aber die Regeln der Wirtschaft trennen ziemlich schnell die Spreu vom Weizen. Wer denkt, er habe seine Umsätze bis in alle Ewigkeit gesichert, ist auch heute schon auf der Verliererseite. Der Gast von heute erwartet Überraschungen , Aufregung, Menschlichkeit und Wertschätzung. Engstirnige Wirte werden nichts davon verwirklichen. Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit und die Hauptaufgabe eines erfolgreichen Unternehmers ist es, sensibel und vor allem rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren.

Eines denken wir, kann (und wird vermutlich) passieren: 
Die Gastronomie wird wieder zum Konkursproduzenten Nummer 1.

Es wird deutlich schwerer werden, die Banken zu überzeugen, dass gerade Ihr Betrieb gesund und fit ist und die erwünschte Finanzierung auf sicheren Beinen steht. Basel II wird für Gastronomen, die mit Eigenkapital und Sicherheiten etwas schwach auf der Brust sind, zusätzliche graue Haare bringen. Aus diesem Grunde werden die Investitionen in die Hardware (sprich Einrichtung) zurückgehen und der Software (sprich Mitarbeiter) endlich größere Aufmerksamkeit geschenkt. Es sind nicht die schönen Teppiche und die glänzenden Chromtresen, die einen Gast dazu bewegen, wieder zu kommen! Es ist der Mitarbeiter, der es versteht zum Gast eine Beziehung herzustellen, der für ein volles Haus sorgt.

Die Liberalisierung wird dazu beitragen, dass die gesamte Tourismusbranche den Wert des "human capital" erkennt. Dass ist etwas sehr positives!

Autor: Kurt H. Steindl


2.) Thema Weiterbildung: Wissen ist Macht und Erfolg

Schulungen, Seminare und Workshops sind das beste berufliche Rüstzeug für die Zukunft

Analysieren Sie die Qualität Ihrer Mitarbeiter. Nicht alles lässt sich durch Schulung verbessern, vieles ist gegeben und könnte höchstens durch innere Anstrengung geändert werden. Wenn jemand nicht lächeln kann, dann gibt es keine Schule wo man lächeln lernt und doch hat der Vorgesetzte die Aufgabe daran zu arbeiten. Hier wäre ein kleiner Trick, öfter am betroffenen Mitarbeiter vorbeizugehen und ihn jedes Mal anzulächeln. Sprechen Sie mit ihm über die Bedeutung eines freundlichen und entgegenkommendem Verhalten von Gastgewerbemitarbeiter. Denn, auch durch das Vorleben von Haltung und ehrliche, ruhige Gespräche kann man jemand dazu bringen sein Verhalten zu ändern. Ermitteln Sie daher für jeden Mitarbeiter ein Anforderungsprofil und halten Sie schriftlich fest wo der Schuh drückt. Suchen Sie die Bereiche, die durch Weiterbildung zu verbessern sind heraus, erstellen Sie für jeden Mitarbeiter ein Schulungsprogramm und sprechen Sie mit ihm darüber.

Die Verkaufsschulung. Der Betrieb lebt nun einmal vom Verkauf von Speisen und Getränken, von der Vermietung von Hotelzimmern und vom Absatz von Sonstigem. Manchmal hat man aber das Gefühl, dass es dem einen oder anderen peinlich ist etwas zu verkaufen. Dies ist eine antiquierte Haltung aus einer Zeit, in der der Staat alles für seine Bürgern erledigte und wo persönliches Engagement verpönt war. Daher sollte es eine Grundhaltung von Gastgewerbepersonal sein, eine positive und aktive Einstellung zum Verkauf zu haben. Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern die psychologische Grundeinführung ins "Verkaufen" und die fachlich-kommerziellen Kenntnisse der Waren und Dienstleistungen die Sie anbieten. „Wir haben einen ausgezeichneten Feigenwodka, aber wir würden ihnen auch gerne ein Glas Nouveau aus dem Burgenland servieren“ ist eine bessere Verkaufshaltung als wenn man fragt „Wollen sie einen Aperitif?“. Und, der Verkauf einer Speise mit einem Deckungsbeitrag von 100 Schilling, ist besser als der eines Gerichtes mit einem DB von 75 Schilling.

Die fachliche Schulung. Ihre neuen Köche, Kellner, Rezeptionisten und Zimmermädchen kommen aus gleichartigen, besseren oder einfacheren Betrieben. Sie haben ihre Spezialkenntnisse und ihre Mängel. Übertragen Sie es älteren, loyalen Mitarbeitern dem neuen Koch die Bereitung einer Sauce Hollandaise, dem Kellner das Flambieren bei Tisch, dem Rezeptionisten die Bedienung der Hotelverwaltungs-EDV-Anlage und dem Zimmermädchen die Handhabung der verschiedenen Reinigungsmittel beizubringen. Wenn Sie in Ihrem Betrieb neue Akzente setzen wollen, dann wären außerbetriebliche Schulungen durch Spezialisten eine gute Idee.

Rationalisierungsschulung. Erklären Sie Ihren Mitarbeitern die Kostenstruktur eines Betriebs. Die teuersten Güter im Betrieb sind die Lebensmittel, die Getränke und natürlich die Angestellten. Wenn Ihre Mitarbeiter wissen, dass die Lohnkosten fast 40 Prozent Ihres Umsatzes ausmachen und der Wareneinsatz fast 30 Prozent beträgt, werden sie mehr Verständnis für Ihre Forderungen haben: beispielsweise, dass Köche und Bar- bzw. Schankkräfte behutsame mit der Ware umgehen sollen und es unabdingbar ist, dass das gesamte Personal die Arbeitszeit verantwortungsvoll nützt.

Kaderschulung. Sie werden immer einen gewissen Abgang haben von Führungskräften und oft darauf angewiesen sein, innerhalb kürzester Zeit einen Ersatz zu finden. Um diesbezüglich vorzubauen, sollten Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, dass man in Ihrem Betrieb „etwas werden“ kann und sie langfristig auf höhere Aufgaben vorbereiten. Es ist zwar nicht jedermanns Sache, innerhalb von Tagen vom Chef de Partie zum Sous-Chef aufzusteigen, mit einer voraussehenden Schulung in Mitarbeiterführung würde die neue Aufgabe aber sicher besser bewältigt werden. Schlussendlich noch eine Aufforderung an Sie: Schulen auch Sie sich weiter. Sie kennen das Sprichwort „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“.

Das Wichtigste in Kürze:
• Ermitteln Sie für jeden Mitarbeiter ein Anforderungsprofil.
• Halten Sie schriftlich fest, wo der Schuh drückt.
• Übertragen Sie älteren Mitarbeiter die Weiterbildung im Betrieb und nützen Sie außerbetriebliche Schulungen.
• Bereiten Sie jeden Mitarbeiter auf höhere Aufgaben vor.

Autor: Herbert Havlik


3.) Wer bildet die Unternehmer aus?

Viele Unternehmer verwenden viel Energie und Geld darauf, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden. Löblich. Ja, sogar sehr gut, denn lange Jahre galt Weiterbildung in der Gastronomie als Teufelswerk und höchst verdammungswürdig. Aber es hat sich herumgesprochen, dass jeder Schilling, pardon natürlich Euro, der in die Fortbildung des Personals - Entschuldigung, es heißt natürlich Mitarbeiter - fließt, doppelt bis dreifach wieder zurückkommt.

Doch gerade darin steckt mitunter das Malheur! Wer bildet die Gastronomen aus? Wer zeigt anhand praktischer Beispiele, was Mitarbeiterführung bedeutet? Wie bringe ich ein Team dazu täglich Höchstleistungen zu erbringen? Welche Faktoren sind die entscheidenden?

Noch gravierender ist die Frage nach der Sinnvision eines Unternehmers! Wie möchten Sie Ihren Leuten ein leuchtendes Vorbild sein - entscheidungsfreudig, energiegeladen, durchsetzungsstark, zielorientiert - wenn Sie selbst Zweifel haben bezüglich Ihres Antriebes? Die Amerikaner sagen "What makes me tick?" Was ist es, dass mich dazu bringt überdurchschnittliche Leistungen zu bringen? Welches Lebensziel liegt meinem Tun zugrunde? Was soll sich auf dieser Welt geändert haben, wenn ich einmal nicht mehr bin? Was ist der wirkliche Sinn, die Aufgabe meines Lebens?

Schließlich stellt sich jeder Unternehmer früher oder später die Frage, wie er seinen Arbeitsplatz lustvoller, motivierender und abwechslungsreicher gestalten kann. Natürlich wünscht sich jeder von uns, täglich mit Freude an die Arbeit zu gehen, Spaß zu haben und stolz auf sich sein zu können. Aber wer erlebt dies wirklich?

Mit diesen Themen haben wir uns ausführlich auseinandergesetzt und das Ergebnis sind folgende Workshops:

15.-16. April 02 Mitarbeiter zu Höchstleistungen führen 
Absolute Spitzenleistungen benötigen eine exzellente Führung!
Derzeit noch   2   Plätze frei!

06. Mai 02 Fun-Faktor
Bringen Sie den Spaß-Sound in Ihre Arbeit!
Derzeit noch   6   Plätze frei!

08.-09. Juni 02 Die Lebensreise
Auf der Suche nach meinen Zielen.
Derzeit noch   8   Plätze frei!

Es sind noch einige Plätze frei. Klicken Sie auf den jeweiligen Titel und Sie erfahren mehr darüber.


4.) 7 Tipps für besseren Weinverkauf

Keine Frage: Das Thema Wein ist heute Kult. Immer mehr Fans besuchen Weinproben, verkosten Wein daheim und legen Wert auf leger-lustbetonten Weingenuss. Noch versäumen es viele Gastronomen, diesem Trend mit adäquaten Verkaufsideen Rechnung zu tragen.

Ungenügende Auswahl, zu hohe Aufschläge, unzureichender Service - Weinfans finden das Weinangebot in der mittelständischen Gastronomie oft zum Weinen. Wer ein attraktives Angebot auf die Beine stellen will, beherzigt folgende Tipps:

1. Mehr Spannung im Angebot 
Ein normaler Betrieb muss nicht mehr als 25 verschieden Weine bieten, sollte aber auf ausreichend Rhythmik im Angebot achten. Empfehlenswert sind 8 offene Weißweine und 8 offene Rotweine. Wichtig ist, dass in punkto Rebsorten, Ausbaustilen und Anbaugebieten eine gewisse Varianz gegeben ist. Ein süffiger Weißburgunder sollte ebenso dabei sein wie ein Chardonnay Barrique. Auch auf ausgewogene internationale Provenienz ist zu achten. Im Moment verfallen viele oft zu einseitig dem Trend zu New World-Weinen aus Australien, Kalifornien, Südafrika oder Chile.

2. Auf ausgewogene Qualität achten 
Gerade bei Rotwein flacht die Güte des Angebotes häufig ab. Die Qualität der Rotweine auf der Karte sollte jener der Weißweine entsprechen - in der Praxis klafft hier oft eine Differenz. Vorsicht auch bei offenen Flaschen: Das Aroma schwindet, Rotweine werden oxydativ. Nicht schnell noch ausschenken, sondern wegtun oder in der Küche verwenden.

3. Faire Preise 
Überzogene Preise dienen weder dem gastronomischen Profil noch der Kundenbindung. Wein ist im Trend, die Verbraucher kennen sich immer besser aus. Durch private Einkäufe kennen sie oftmals auch die Preisstruktur und können die Aufschläge erkennen. Eine moderate Kalkulation fördert nicht nur das Vertrauen der Kunden, sondern auch die Probierlust und den Konsum.

4. Mehr Service 
Ein Mehrmaß an Service beschert mehr Umsatz und mehr Gäste! Dazu gehört einerseits eine verbesserte Produkt-Kenntnis, andererseits auch mehr Dienstleistung rund um den Wein. Kombinieren Sie Speisen und Wein, knüpfen Sie kleine Pakete und empfehlen Sie bestimmte Weine zu bestimmten Gerichten. Dazu bedarf es nicht allzu viel Weinverstandes, das kann man vorher im Team probieren.

5. Lassen Sie ihre Mitarbeiter probieren 
Mitarbeiter brauchen Produkt-Kenntnis, schließlich müssen sie Genuss vermitteln können. Ein Desinteresse an Produkten fördert schlechten Service. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter offene Weine probieren und ihren Charakter beschreiben. Veranstalten Sie regelmäßige Trainings.

6. Vertrauen Sie Ihrem eigenen Geschmack 
Trauen Sie sich mehr zu. Machen Sie nicht aus Unwissenheit einen Bogen um das Thema, sondern setzen Sie sich damit auseinander. Lassen Sie sich von Ihren Winzern bzw. Weinhändlern kurze Steckbriefe zu den Weinen machen, besuchen Sie Weinseminare. Der tägliche Umgang mit dem Thema erweitert Ihr Wissen automatisch.

7. Ziehen Sie einen Experten zu Rate, 
wenn Sie unsicher bei der Gestaltung der Weinkarte sind. Große Weinhandelshäuser beraten Ihre Kunden ebenso wie Sommeliers. 


5.) Trendig: Rohlinge vom Feinsten

In den USA boomen Restaurants, in denen nicht gekocht wird - so genannte "Roh-Bars". Seafood und anderes kommt roh auf den Tisch.

Dass derzeit nichts brodelt jenseits des großen Teichs, bedeutet keineswegs, dass in Sachen amerikanischer Kulinarik nichts los ist. Es ist ganz einfach so, dass der momentane Renner einer ist, welcher die Tische in ungekochter Form stürmt: Roh-Bar heißt er und kommt mittlerweile, solo oder als Mittelpunkt eines Lokals, in dem sonst brav und bravourös gekocht wird, in jeder Couleur daher.

Da gibt es mal die naheliegenden Versionen. Lokale wie das Half Shell in Key West, Florida, etwa, wo auf die geeisten Platten gelangt, was die lokalen Fischer kurz zuvor aus dem Meer gezogen haben: Austern, Hummer, Muscheln, Krebse, Krabben und Fische können individuell kombiniert und je nach Stück oder Gewicht geordert werden. Wen es nach Rohem nicht gelüstet, kann sich die wässrigen Köstlichkeiten auch gekocht bestellen.

Show und Kinderparadies

Allerdings wird solchen Rohlingen, die Ungekochtes verweigern, nicht eben eine große Auswahl offeriert. Was in die Pfanne kommt, wird gegart. Punkt. Und wem Meeresgetier nicht reicht, der kann gerade mal zwischen zwei Beilagen wählen: Salzkartoffeln und Cole Slaw.

Im Monty's on the Beach in Miami, Florida, gehört die Roh-Bar auf dem malerischen Patio mit Meersicht ebenso zur Show wie die Reggae-Band, die nächtlich aufspielt, oder wie die überdimensionierten Picknick-Tische, an denen die Gourmandisen vom rohen Fisch-und Meerfrucht-Buffet verspeist werden. So ist es auch im BJ's on the Water zu Washington D.C, Virginia: Jeden Nachmittag verwandelt sich das Szenario auf der riesigen Terrasse dieser Sports-Bar in ein Kinderparadies: Da werden die Enten am Fluss gefüttert. Für die Kleinen gibt's hinterher Kids-Burger, Hot Dogs, Chicken Nuggets & Co. Und für die Großen Fischiges von der Roh-Bar. Meerfrucht- Teller oder -Körbe können sie sich zusammenstellen, marinierte Fische, dazu werden Saucen serviert, Dips und diverse Brote.

Innovation ist beim Interieur zu suchen

Die Pearl Oyster Bar in New York City ist zwar in kulinarischer Hinsicht absolut keine, konzept- und interieurmäßig hingegen umso mehr eine Innovation. Serviert werden New-England-Gerichte; all die altbekannten guten Suppen, Eintöpfe, Fisch- und Meerfrucht-Speisen also, welche die hübschen Dörfchen des Staates Maine zu bieten haben. Das Lokal ist gerade mal 26 Stühle stark; Barhocker, genauer, die in einer Reihe dem Tresen entlang stehen. Der trägt denn auch die Roh-Bar, von der die Gäste sich all das auslesen und individuell zusammenstellen können, was das Meer zu bieten hat. Die typischen Hurricane-Lampen, die dunklen Farben, die Kleinheit des Raumes tragen zur wohligen, beinahe vertrauten Ambiance des Lokales bei.

Fisch und Meeresfrüchte, und nichts als das, werden an der Roh-Bar des Pasion in Philadelphia, Pennsylvania, feilgeboten. In raffiniertester Form allerdings: Chef Guillermo Perot kreiert jeden Tag zehn verschiedene Marriagen von Rohem aus dem Meer und verrückten, starken Marinaden, deren Säure ihm die Arbeit des Kochens abnimmt und zu wundervollen Genüssen führt. Die zehn Glücklichen, welche sich jeweils einen Sitz an der hipen Bar haben angeln können, erlaben sich an Überraschungen wie Ecuador-Shrimps mit einer geräucherten Tomaten-Pfeffer-Sauce, Avocados und Popcorn, an einem Feuer-und-Eis-Thunfisch in Kokos-Jalapeno-Fond oder an Jakobsmuscheln in Lime-Blutorangen-Marinade.

Ceviche-Bars: "Die Besseren Sushi-Bars"

Auch im trendigen Chicama in New Yorks Flatiron-Quartier sind die 16 Stühle rund um die Ceviche-Bar die begehrtesten des ganzen Restaurants. Douglas Rodriguez, ein nordamerikanischer Chef mit einer unendlichen Leidenschaft für alles Lateinamerikanische und ebenso großem Talent, hat stets mindestens zwölf unterschiedliche Ceviches auf dem Tisch stehen. Er wechselt seine Meer- und Marinade-Kombinationen je nach Saison, nach Angebot und vor allem nach Lust und Laune. Wer hier gespeist hat, den erstaunt die Beurteilung des Managers vom Pasion, Tom, kein bisschen mehr: Ceviche-Bars, meint er, seien die besseren Sushi-Bars. Weil Sushis zwar gut, aber die Ceviches spannender, bunter, verschiedener, lustiger, überraschender seien.

Solche Fragen kümmern Tom Saladino gar nicht erst. Im The Raw Truth in Las Vegas, Nevada, arbeitet er ausschließlich mit organisch gewachsenen Früchten, Gemüsen, Körnern, Samen und Nüssen. Und zwar, ohne sie je zu erhitzen, aufzuwärmen, zu kochen oder zu backen. "Ohne Enzyme zu zerstören", wie der Chef es formuliert, dafür mit einem extrem großen Zeitaufwand als Herausforderung. Die vitalen Köstlichkeiten kommen etwa als Linsen-Curry-Kokosnuss-Salat daher, als Nori-Rollen mit Avocado, verschiedenen Sprossen, Nüssen und Gemüsen sowie einem Ingwer-Knoblauch-Dip. Oder als Neat Loaf (als Spielerei zu Meat Loaf, was ein Hackbraten wäre), einem deftigen Gemisch von fein gehackten Nüssen und Gemüsen, serviert mit einer Tomaten-Basilikum-Sauce und Salat. Es gibt Silk Pies, Brownies, Birnen-Mandel-Cakes, Smoothies und gefrorene Frucht-Crèmen. Rohes und Pures im Quadrat."

Quelle: htr Autor Caroline Hostettler


6. ) Karriere im Gastgewerbe (KiG)

In komprimierten Kurzseminaren (Dauer etwa vier Stunden) fassen wir das Wesentliche zusammen und erarbeiten mit Ihren Mitarbeitern kurzweilig die Inhalte. Die erste KiG-Serie war sehr gut besucht. Hier geht s nun weiter im Programm. Die nächsten Termine für die modulare Kompaktausbildung Ihrer Mitarbeiter.

19. Februar 02 Fun-Faktor  
Bringen Sie Spaß-Sound in Ihre Arbeit!

05. März 02 Spielend mehr Umsatz  
Haben Sie Spaß daran Ihren Gästen eine Freude zu bereiten.

19. März 02 Stammkundenbindung
Der neue Gast von heute ist der mögliche Stammgast von morgen!

 09. April 02 Das Telefon als Visitenkarte  
Das freundliche Lächeln am Ohr!

23. April 02 Gelungene Kommunikation mit dem Gast  
Mit dem Gast reden ist gut, aber viel zu wenig!

07.Mai 02 Service Qualität  
Nur wirkliche
Gästeorientierung macht Sie und Ihren Betrieb erfolgreich!

14. Mai 02 Kleine Panne - Große Chance  
Reklamationen sind eine enorme Chance zur Stammkundenbindung!

Achtung: Alle unsere Seminare und Kurse werden vom AMS gefördert. Lesen Sie hier.

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Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, täglich viel Spaß und Freude , ein motiviertes Team und jede Menge begeisterter Gäste. 

G a s t freundliche Grüße

Die Nasenfrauen und -männer von Gastlichkeit & Co

P.S. Anregungen, Kritik und natürlich auch Lob nehmen wir gerne entgegen. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Büro Pasching
Ansprechpartner: Kurt H. Steindl
Zentastraße 21
4061 Pasching
ISDN: 07229 / 71 5 18
FAX: 72 9 20
MAIL: office-pasching@gastlichkeit.at 
WEB: http://www.gastlichkeit.at
 

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