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Worauf Sie bei der Entwicklung eines neuen Logos
achten müssenIm
Gegensatz zu Anzeigenmotiven, die bei Bedarf einfach gewechselt
werden können, haben Firmen- und Markenlogos in der Regel eine
Lebenszeit von mehreren Jahrzehnten. Deshalb ist es besonders
wichtig, bei der Logogestaltung Fehler zu vermeiden. Wir stellen
Ihnen 8 Tipps vor, die Sie bei
der Entwicklung von Unternehmenssignets unbedingt beachten
sollten.
- Planen Sie viel Zeit für die
Entwicklung Ihres Logos ein, denn ein gutes Logo lässt sich
nicht in einer Woche komplett fertig gestalten.
- Legen Sie ein Team mit allen Entscheidern zu Beginn der
Logo-Entwicklung fest. Laden Sie alle immer rechtzeitig und
komplett zu Terminen ein.
- Sammeln Sie die Produkte und Werbeträger Ihrer Firma,
die das neue Logo enthalten sollen. Denken Sie dabei auch an
Messen, Veranstaltungen, Firmenfahrzeuge, Webpräsenz und
andere Möglichkeiten. Bei einer Logo-Modernisierung ist
unbedingt zu klären, welche Werbe-Materialien geändert
werden müssen.
- Definieren Sie Ihre Zielgruppe, denn die Akzeptanz Ihres
Logos hängt maßgeblich davon ab, dass Sie den " Geschmack "
Ihrer potenziellen Kunden treffen.
- Prüfen Sie, dass keine andere Firma einen Markenschutz
auf Ihren Firmen- oder Logonamen besitzt.
- Suchen Sie einen (zu Ihnen passenden) Grafiker. Am
besten lassen Sie mehrere Anwärter präsentieren.
- Klären Sie mit Ihrem Grafiker alle Rechte und Honorare
für eine unbefristete Nutzung ab.
- Befürchten Sie, dass sich ein Dritter Ihres Logos
bedienen könnte, lassen Sie sich das Logo inklusive aller
Texte, Claims, Bilder etc. mit den genauen Farbangaben
schützen.
So wird’s gemacht
Bei der Umgestaltung oder Neuentwicklung Ihres Logos
sollten Sie folgende Grundregeln unbedingt beachten:
1. Verständlichkeit
Das Logo soll die Bedeutung des Namens unterstreichen
oder auf die Tätigkeit Ihres Unternehmens hinweisen. Das kann
durch ein grafisches Symbol und/oder die Auswahl einer passenden
Schrift geschehen.
2. Unverwechselbarkeit
Ein Logo transportiert das Firmen-Image. Wenn es
bereits von anderen Assoziationen besetzt ist, dann wird es
schwieriger, eine eigene Identität oder ein Firmenprofil zu
etablieren. In diesem Fall gehen Sie das Risiko ein, übersehen
oder verwechselt zu werden.
3. Einprägsamkeit
Hier sollten Sie die Formel KISS ("Keep It Short
(and) Simple") beachten: Was einfach ist, ist einfach zu
merken. Erfolgreiche Logos wie z. B. die von Opel, Nike oder
Apple sind so einfach, dass sie fast jeder auswendig
nachzeichnen kann.
4. Reproduzierbarkeit
Heutzutage ist es technisch einfach, farbenfrohe Logos
zu erstellen. Beachten Sie jedoch, dass es verschiedene
Einsatzfelder gibt, in denen Ihr Logo einfarbig erscheint. Es
muss beispielsweise auch als Fax, als Stempel, aus der
Entfernung, auf einem T-Shirt oder auf einem Werbekugelschreiber
noch gut erkennbar sein und gut aussehen. Denn Ihr Firmen-Logo
ist das Hinweisschild zu Ihrem Unternehmen - und keine bunte
Illustration.
5. Erkennbarkeit
Gute Logos wirken nicht nur bei großflächigen
Abbildungen: Eine Faustregel besagt, dass Ihr Logo auch noch in
einer Breite von 20 Millimetern oder kleiner deutlich erkenn-
und lesbar sein muss. Damit Ihr Logo diesen Anforderungen
gerecht wird, sollten Sie Kompromisse, wie z. B. Abkürzungen,
akzeptieren. Der von Kreativen gern und viel zitierte Spruch "Weniger ist mehr" trifft hier den Nagel auf den Kopf.
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