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Ohne Motivation
geht gar nichts
von Hans Leu, Hotel Giardino, Arosa
Ich behaupte: Wer andere motivieren will, muss zuallererst
selbst motiviert sein. Denn ohne die eigene Motivation gelingt
es in aller Regel nur durch pure Machtausübung gegenüber den
Mitarbeitern, den gesteckten Zielen zum Durchbruch zu verhelfen.
Und dies hat den großen Nachteil, dass mit Druck gearbeitet
werden muss, was bei vielen Mitarbeitern schnell eine schwer zu
überwindende innere Abwehrhaltung erzeugt.
Ganz anders ist das, wenn der Chef seine Mitarbeiter durch seine
eigene Motivation begeistern kann. Dann werden sie von sich aus
ihr Bestes geben. Ich vergleiche den Motivator gern mit einer
Lokomotive, deren Zugkraft so stark ist, dass sie andere
automatisch mitzieht, ohne dass sie ein Gefühl des Müssens
haben.
Das kennzeichnet positive Motivation: Spürbare Energie, Freude
am Erreichten und gespannte Erwartung der nächsten Ziele.
So ereicht man positive Motivation:
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Die Mitarbeiter als Menschen wahrnehmen, ihnen freundlich
begegnen, immer wieder das Wort an sie richten oder ihnen
einfach zunicken.
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Spüren, ob und wann sie Zuspruch benötigen.
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Ihnen persönlich zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen
gratulieren!
·
Kommunikation auf partnerschaftlicher Ebene praktizieren.
·
Die Mitarbeiter für Ziele begeistern.
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Lob und Anerkennung aussprechen.
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Den Mitarbeitern Sinn und die Bedeutung ihrer Arbeit
verständlich machen.
·
Regelmäßige Coaching-Maßnahmen durchführen.
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Die Mitarbeiter dabei unterstützen, Probleme selbst zu lösen.
·
Die Mitarbeiter bei guten Leistungen fördern.
So entsteht negative Motivation:
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Der Befehlston herrscht vor.
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Man will selbst keine Kritik einstecken, übt aber ständig Kritik
gegenüber anderen.
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Die eigene schlechte Laune wird ständig spürbar.
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Nörgeln ist an der Tagesordnung.
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Die Zukunftsaussichten und Fähigkeiten der Mitarbeiter sind kein
Thema.
·
Denken und Können wird den Mitarbeitern von vornherein
abgesprochen.
·
Man selbst ist unflexibel und unterbindet damit nicht nur die
eigene Kreativität sondern auch die der anderen.
·
Man will selbst alle Fäden in der Hand behalten und kann nicht
delegieren.
·
Es gibt zu viele und unnötige Kontrollen.
·
Man verteilt Arbeiten ohne eigene Verantwortung.
Motiviert sein und motivieren können ist also ein ungemeine
wichtige Voraussetzung dafür, dass wir gemeinsam Ziele
tatsächlich erreichen.
Quelle: Hans Leu
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