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letzte Aktualisierung: 
  28.03.2012

 
 

 
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Ohne Motivation geht gar nichts

von Hans Leu, Hotel Giardino, Arosa

Ich behaupte: Wer andere motivieren will, muss zuallererst selbst motiviert sein. Denn ohne die eigene Motivation gelingt es in aller Regel nur durch pure Machtausübung gegenüber den Mitarbeitern, den gesteckten Zielen zum Durchbruch zu verhelfen.

Und dies hat den großen Nachteil, dass mit Druck gearbeitet werden muss, was bei vielen Mitarbeitern schnell eine schwer zu überwindende innere Abwehrhaltung erzeugt.

Ganz anders ist das, wenn der Chef seine Mitarbeiter durch seine eigene Motivation begeistern kann. Dann werden sie von sich aus ihr Bestes geben. Ich vergleiche den Motivator gern mit einer Lokomotive, deren Zugkraft so stark ist, dass sie andere automatisch mitzieht, ohne dass sie ein Gefühl des Müssens haben.

Das kennzeichnet positive Motivation: Spürbare Energie, Freude am Erreichten und gespannte Erwartung der nächsten Ziele.

So ereicht man positive Motivation:

·         Die Mitarbeiter als Menschen wahrnehmen, ihnen freundlich begegnen, immer wieder das Wort an sie richten oder ihnen einfach zunicken.

·         Spüren, ob und wann sie Zuspruch benötigen.

·         Ihnen persönlich zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen gratulieren!

·         Kommunikation auf partnerschaftlicher Ebene praktizieren.

·         Die Mitarbeiter für Ziele begeistern.

·         Lob und Anerkennung aussprechen.

·         Den Mitarbeitern Sinn und die Bedeutung ihrer Arbeit verständlich machen.

·         Regelmäßige Coaching-Maßnahmen durchführen.

·         Die Mitarbeiter dabei unterstützen, Probleme selbst zu lösen.

·         Die Mitarbeiter bei guten Leistungen fördern.

So entsteht negative Motivation: 

·         Der Befehlston herrscht vor.

·         Man will selbst keine Kritik einstecken, übt aber ständig Kritik gegenüber anderen.

·         Die eigene schlechte Laune wird ständig spürbar.

·         Nörgeln ist an der Tagesordnung.

·         Die Zukunftsaussichten und Fähigkeiten der Mitarbeiter sind kein Thema.

·         Denken und Können wird den Mitarbeitern von vornherein abgesprochen.

·         Man selbst ist unflexibel und unterbindet damit nicht nur die eigene Kreativität sondern auch die der anderen.

·         Man will selbst alle Fäden in der Hand behalten und kann nicht delegieren.

·         Es gibt zu viele und unnötige Kontrollen.

·         Man verteilt Arbeiten ohne eigene Verantwortung.

Motiviert sein und motivieren können ist also ein ungemeine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir gemeinsam Ziele tatsächlich erreichen.

Quelle: Hans Leu

 

 

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