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Küchentricks
der Profis
Steaks
Wie kriegt man Zähes zart? Mit
Senf. Die Steaks vorm Braten von beiden Seiten mit
Dijon-Senf bestreichen. Der darin enthaltene Essig macht
das Fleisch saftig. Anschließend braten wie immer.
Kartoffelbrei
Wer besitzt schon einen
Kartoffelstampfer? Nur Omas, Püree-Junkies und der
Küchenladen um die Ecke. Wer ohne Stampfer Kartoffelbrei
selber machen möchte direkt nach dem Wasserabgießen im
Topf mit einem kleinen Topf. Umrühren und mischen (
Sahne, Butter, Salz, Muskat ) mit dem Rührbesen.
Carpaccio
Wie kriegt eigentlich Luigi
sein Carpaccio so dünn? Mit dem Kühlschrank. Einfach das
Rinderfilet in Frischhaltefolie wickeln und im
Tiefkühlfach anfrieren lassen. Filet herausnehmen und
mit einem großen, scharfen Messer so dünn wie möglich
schneiden. Die Scheiben zwischen Folie legen, mit dem
Plattiereisen vorsichtig dünn klopfen. Womit? Na dann
eben mit dem Kräuterbeil oder einer kleinen Pfanne.
Funktioniert auch bei Lachs.
Wenn die Sauce zu dick
ist...
...sollten Sie Wasser, Brühe
oder Garflüssigkeit hinzugeben, das Ganze langsam
erwärmen und mit dem Rührstab mixen.
Speck
Er muss so dunkel sein, wie
eine Südseeschönheit, so zerbrechlich wie Muttis
Kaffeegeschirr und so trocken wie die Socken vor dem
Sport: krosser Speck. Das Geheimnis liegt im Weglassen:
Speck ohne Fett in der Pfanne ausbraten. Vor dem
Servieren auf Küchenpapier abtropfen lassen. Fertig.
Sparerips
Ja, muss man denn ein
Südstaatler sein, um lecker-süße Sparerips hinzukriegen?
Nein, weil Ihnen Men's Health den Schönsten
Cajun-Kitchen-Trick direkt aufs deutsche Sofa serviert.
Das Rezept für die Marinade: Sonnenblumenöl, Salz,
Pfeffer, Paprika edelsüß, Curry und Akazienhonig mischen
und abschmecken. Die Marinade großzügig auf die Rips
pinseln, 35 Minuten im Backofen bei 210° ( Heißluft )
garen. Wer Zeit hat, lässt die Rippen einen Tag in der
Marinade liegen.
Bratkartoffeln
Wenn die in stundenlanger
Heimarbeit geschälten Kartoffeln auf der Pfanne langsam
zu Brei, haben Sie etwas falsch gemacht. Passiert ab
jetzt nie wieder: Bratkartoffeln können entweder aus
gekochten (a) oder rohen (b) Kartoffeln hergestellt
werden. A) Kartoffeln bissfest kochen und abkühlen
lassen, da sie sonst beim Braten zu viel Fett aussaugen.
In Scheiben schneiden. Butterschmalz ( kein Öl! ) in der
Pfanne erhitzen, Scheiben nebeneinander legen, bei
mittlerer Hitze ohne Wenden braten, bis sie leicht
gebräunt sind, dann wenden. Fertig. Jetzt kann die
nächste Ladung in die Pfanne. B) Rohe Kartoffeln
waschen, abtrocknen, schneiden. Butterschmalz in der
Pfanne erhitzen, wie bei Punkt a) verfahren, allerdings
bei milder Hitze und unter mehrmaligem Wenden braten.
Perfekte Pasta
Die Italiener sagen: Die Sauce
sollte immer auf die Pasta warten, nie die Pasta auf die
Sauce. Wir sagen: Recht haben sie. Nudeln müssen auf den
Punkt serviert werden, dürfen nicht im Abgießsieb auf
die Fertigstellung der Sauce warten. Erstens kühlen sie
ab und zweitens garen sie noch nach.
Wenn die Suppe versalzen
ist...
...schütten Sie einfach zwei
Esslöffel Kartoffelflocken ( für Kartoffelpüree ) in die
Suppe. Das neutralisiert enorm.
Knackiges Gemüse, Farbe
inklusive!
Blanchieren statt kochen -
dabei wird das Gemüse ( Schoten, Broccoli, Bohnen,
Möhren ) kurz, je nach Sorte zwei bis acht Minuten, in
sprudelndem Salzwasser gegart, mit einem Schaumlöffel
entnommen und in Eiswasser abgeschreckt. So bleibt das
Gemüse knackig-bissfest und behält seine Farbe.
Wenn Eischnee nicht fest
wird...
... geben Sie einfach einige
Tropfen Zitronensaft dazu. Eiweiß dabei weiterschlagen.
Wenn die Sauce zu dünn
ist...
... reiben Sie einfach eine
Kartoffel fein und geben Sie einfach eine Kartoffel fein
und geben Sie hinein. Aufkochen, bis die Sauce gebunden
ist. Mit dem Pürierer mixen.
Quelle:
http://www.kochende-leidenschaft.de
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