
Konzept
Die Konzeptionierung ist ein
wichtiger Punkt in der Realisierung. Im
Konzept werden in erster Linie die Zielsetzungen und die
Zielgruppe(n) definiert und es wird festgelegt, wie diese Ziele
erreicht werden können.
Das
Unternehmenskonzept, auch Geschäftsplan oder Businessplan
genannt, dient dem Existenzgründer sowie dem Unternehmer und
seinen leitenden Mitarbeitern als "roter Faden" und
vor allem den Finanzierungspartnern als Orientierungs- und
Entscheidungshilfe. Es ist die Basis für die Realisierung der
Ziele und die Steuerung des Unternehmens.
Die wichtigste
Voraussetzung für die Konzepterstellung ist eine umfassende
systematische Ist-Analyse. Dazu werden Zahlen, Daten und Fakten
zusammengetragen, die bestehende Organisation und die
innerbetrieblichen Abläufe beschrieben, die bisherige
Unternehmensentwicklung aufgezeichnet, der Markt bewertet, die
Mitbewerber identifiziert, bisherige Highlights und Flops
analysiert, usw.
Dieser Analyse
gegenüber steht schließlich die Unternehmensvision.
Diese wird in diesem Prozess zu einer "Soll-Analyse"
ausgearbeitet. Damit erhalten eine Gegenüberstellung vom
"IST" zum "SOLL" mittels der einzelne
Bereichs- und Periodenziele abgeleitet werden können.
Besonders
kleinen und mittelständischen Unternehmen wird oft vorgeworfen,
dass sie nicht konzeptionell denken und handeln. Besonders
Banken und Investoren sehen in einer ausgereiften Konzeption die
Voraussetzung zu längerfristigen Erfolgen. Der größte Vorteil
eines schriftlich durchdachten Konzeptes ist jedoch die Klarheit
über die Unternehmensziele und die konkrete Realisierung
derselben.
"Wenn
einer einen wirklich klaren Gedanken hat, kann er ihn auch
darstellen."
Michel de Montaigne (1533-92), französischer Schriftsteller,
Essayist und Philosoph
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