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Intelligentes
Glas ruft die Bedienung!
"iGlassware"-System
garantiert Nachschub auf Basis der Radiofrequenzidentifikation.
Forscher der Electric Research Laboratories MERL ( http://www.merl.com
) des japanischen Mitsubishi-Konzerns haben ein
"intelligentes" Glas entwickelt, das im leeren Zustand
selbstständig nach der Bedienung ruft. Der Nachschub wird dadurch
garantiert, dass im Sockel der "iGlassware"-System-Trinkgefäße
ein Mikrochip sowie ein kleiner Funksender eingebaut sind,
berichtet New Scientist http://www.newscientist.com.
Die Frequenzen sollen auch den Betrieb von Herzschrittmachern
nicht stören.
Das System basiert auf der Basis der Radiofrequenzidentifikation (RFID).
Bei der funkgestützten Identifikation werden mit Hilfe von
Funkwellen Daten zwischen Datenträger und Schreib-/Lesestation
ausgetauscht. Der Mikrochip ist mit dünnen Radiofrequenz-Magneten
verbunden. An den Seiten der Gläser sind durchsichtige,
stromleitende Folien montiert. Die Folie verhält sich wie ein
Kondensator, der die elektrische Ladung zwischen zwei
stromleitenden Platten, getrennt durch einen Nichtleiter,
speichert. In diesem Fall verhält sich das Getränk wie ein
Nichtleiter, der Glasboden sowie die Seitenflächen entsprechen
den stromleitenden Platten.
Sinkt
der Getränkespiegel, ist weniger Glasoberfläche mit der
isolierenden Flüssigkeit in Kontakt. Dadurch sinkt die Kapazität
des Glases, die der Mikrochip registriert. Der Mikrochip ist mit
einem digitalen Code für jedes einzelne Glas ausgestattet, damit
das Personal das richtige Glas füllt. Sowohl die Kapazität als
auch die ID des Chips werden permanent durch die Magnetspule am
Glasboden weitergeleitet.
Das Signal wird von einem Empfänger-Set im Restaurant-Tisch
aufgenommen und via Funkfrequenz an einen Palmtop hinter dem
Restaurant-Tresen geleitet. Nach Meinung des Experten für
Gastronomie-Management Ronald Cole von der University of Delaware
bestehe ein großer Bedarf für "iGlassware". Studien hätten
eine hohe Korrelation zwischen promptem Getränkeservice und
Kundenzufriedenheit gezeigt. "Ist der Zeitraum zwischen
Bestellung und Wiederbefüllung der Gläser groß, sinkt die
Zufriedenheit über das gesamte Essen", so Cole.
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