
Innerbetriebliche
Kommunikation
Jeder
Unternehmer oder Manager hat seine eigene Art der Kommunikation
mit seinen Mitarbeitern, seinen Gästen, den Behörden und
Lieferanten entwickelt. Einige haben sich eine kühle Art
zugelegt, andere versuchen es auf witzige, extrovertierte Art und
bei manchen wird der Gedankenaustausch wechselhaft sein. Alles,
was Sie machen und damit erfolgreich sind, ist richtig, man sollte
aber sein kommunikatives Verhalten ab und zu überprüfen ob man
es, wie man es durchführt, auch tatsächlich tun will und ob man
sich, mit einer Änderung, das Leben nicht leichter machen kann.
Die
Sprache der Mitarbeiter
Es ist nicht leicht, eine Sprache für seine Mitarbeiter zu
finden, die allgemein verständlich ist und von allen akzeptiert
wird. Es ist aber auch nicht leicht, nur zwei Mitarbeiter zu
finden, die ident sind, die den gleichen sozialen Hintergrund und
den gleichen Bildungsstand haben und daheim z. B. eine
demokratische oder autoritäre Gesinnung miterlebt haben. Meistens
ist es so, dass jeder auf der Palette der Erfahrungen von
diktatorial bis „laissez faire“ irgendwo angesiedelt ist und
keiner auf angebotene Kommunikation gleichartig reagiert.
Daher
ist es für den Unternehmer oder Geschäftsführer wichtig, in den
neuen Mitarbeiter hineinzuhorchen und zu ermitteln, auf welche Art
der Kommunikation er positiv reagiert.
Man
sieht, dass es nicht einfach ist, sich mit seinen Mitarbeitern
uniformiert auseinander zusetzen, sondern dass man jeden ausloten
muss, um auf den für ihn zugeschnittenen Stil zu kommen und dass
man sich bei jedem seine Gedanken machen muss, für welche Art er
am empfänglichsten ist.
Manangement
by walking around
Der gute Vorgesetzte, ob als Eigentümer oder als vom Besitzer
eingesetzter Betriebsleiter, wird das Gespräch mit seinen
Mitarbeitern suchen und sich zur Aufgabe machen, mit jedem seiner
Mitarbeiter jeden Tag ein paar Worte zu wechseln. Machen Sie es
sich zur Gewohnheit, ohne in eine Routine auszuarten, durch Ihren
Betrieb zu spazieren und links und rechts mit den Leuten zu
plaudern. Anknüpfungspunkte gibt es immer!
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Wie
war das Geschäft gestern Abend?
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Waren
besondere Gäste im Restaurant? |
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Wie
funktioniert der neue Konvektomat? |
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Haben
Sie das Spiel gestern gesehen? |
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Wie
geht’s dem Sohn, der muss ja schon über ein Jahr sein? |
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und
so weiter |
Sie
können sich die Anknüpfungspunkte ruhig im Büro überlegen und
nachgesehen haben, dass der Sohn gerade 13 Monate alt ist, dass
der Mitarbeiter vor einer Woche aus dem Urlaub zurückgekommen ist
und dass der Pflegeurlaub für die Gattin schon zwei Wochen zurückliegt.
Machen
Sie es sich auch zur Gewohnheit, Ihren Spaziergang zeitlich und
von der Route her gesehen abzuwechseln, sonst heißt es schnell,
wenn Sie um 10.40 Uhr nicht in der Türöffnung erscheinen –
„na, wo bleibt er denn?“.
Und
– verarbeiten Sie Ihre Eindrücke und Erfahrungen von jedem
einzelnen Mitarbeiter und gehen Sie sogar so weit, dass Sie sich
Notizen machen und schlussendlich über jeden Mitarbeiter ein
Blatt haben mit Eintragungen, die Ihnen helfen, ihn besser zu
kennen.
Ein
Spitzenmanager aus der internationalen Hotellerie hat einmal
gemeint: „der Mitarbeiter, das unbekannte Wesen“ – womit er
nicht unrecht hat, kennen doch die meisten Vorgesetzten ihre
Mitarbeiter zwar als Arbeitsfaktor, nicht aber als Menschen mit
Vorlieben, Wünschen, Problemen und Nachteilen.
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