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Innerbetriebliche Kommunikation

 

Innerbetriebliche Kommunikation

Jeder Unternehmer oder Manager hat seine eigene Art der Kommunikation mit seinen Mitarbeitern, seinen Gästen, den Behörden und Lieferanten entwickelt. Einige haben sich eine kühle Art zugelegt, andere versuchen es auf witzige, extrovertierte Art und bei manchen wird der Gedankenaustausch wechselhaft sein. Alles, was Sie machen und damit erfolgreich sind, ist richtig, man sollte aber sein kommunikatives Verhalten ab und zu überprüfen ob man es, wie man es durchführt, auch tatsächlich tun will und ob man sich, mit einer Änderung, das Leben nicht leichter machen kann.

Die Sprache der Mitarbeiter
Es ist nicht leicht, eine Sprache für seine Mitarbeiter zu finden, die allgemein verständlich ist und von allen akzeptiert wird. Es ist aber auch nicht leicht, nur zwei Mitarbeiter zu finden, die ident sind, die den gleichen sozialen Hintergrund und den gleichen Bildungsstand haben und daheim z. B. eine demokratische oder autoritäre Gesinnung miterlebt haben. Meistens ist es so, dass jeder auf der Palette der Erfahrungen von diktatorial bis „laissez faire“ irgendwo angesiedelt ist und keiner auf angebotene Kommunikation gleichartig reagiert.

Daher ist es für den Unternehmer oder Geschäftsführer wichtig, in den neuen Mitarbeiter hineinzuhorchen und zu ermitteln, auf welche Art der Kommunikation er positiv reagiert.

Will er alles vorgekaut haben, mit Beispielen untermauert?
Will er bei der Durchführung betreut werden?
Will er frei arbeiten können und hat nur Ihre Zielsetzung nötig?
Wird er durch Lob angespornt? 
Braucht er eher einen sanften Druck um gute Leistungen zu erbringen? 
Hat er ab und zu eine Zurechtweisung nötig oder ist für ihn eine Zurechtweisung gleichbedeutend mit der inneren Kündigung.

Man sieht, dass es nicht einfach ist, sich mit seinen Mitarbeitern uniformiert auseinander zusetzen, sondern dass man jeden ausloten muss, um auf den für ihn zugeschnittenen Stil zu kommen und dass man sich bei jedem seine Gedanken machen muss, für welche Art er am empfänglichsten ist.

Manangement by walking around
Der gute Vorgesetzte, ob als Eigentümer oder als vom Besitzer eingesetzter Betriebsleiter, wird das Gespräch mit seinen Mitarbeitern suchen und sich zur Aufgabe machen, mit jedem seiner Mitarbeiter jeden Tag ein paar Worte zu wechseln. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, ohne in eine Routine auszuarten, durch Ihren Betrieb zu spazieren und links und rechts mit den Leuten zu plaudern. Anknüpfungspunkte gibt es immer!

Wie war das Geschäft gestern Abend?  
Waren besondere Gäste im Restaurant?
Wie funktioniert der neue Konvektomat?
Haben Sie das Spiel gestern gesehen?
Wie geht’s dem Sohn, der muss ja schon über ein Jahr sein?
und so weiter

Sie können sich die Anknüpfungspunkte ruhig im Büro überlegen und nachgesehen haben, dass der Sohn gerade 13 Monate alt ist, dass der Mitarbeiter vor einer Woche aus dem Urlaub zurückgekommen ist und dass der Pflegeurlaub für die Gattin schon zwei Wochen zurückliegt.

Machen Sie es sich auch zur Gewohnheit, Ihren Spaziergang zeitlich und von der Route her gesehen abzuwechseln, sonst heißt es schnell, wenn Sie um 10.40 Uhr nicht in der Türöffnung erscheinen – „na, wo bleibt er denn?“.

Und – verarbeiten Sie Ihre Eindrücke und Erfahrungen von jedem einzelnen Mitarbeiter und gehen Sie sogar so weit, dass Sie sich Notizen machen und schlussendlich über jeden Mitarbeiter ein Blatt haben mit Eintragungen, die Ihnen helfen, ihn besser zu kennen.

Ein Spitzenmanager aus der internationalen Hotellerie hat einmal gemeint: „der Mitarbeiter, das unbekannte Wesen“ – womit er nicht unrecht hat, kennen doch die meisten Vorgesetzten ihre Mitarbeiter zwar als Arbeitsfaktor, nicht aber als Menschen mit Vorlieben, Wünschen, Problemen und Nachteilen.

 

 

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