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letzte Aktualisierung: 
  03.01.2010

 
 

 
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Kleine Gewürzkunde

Anis | Chili | Kardamon | Koriander | Kreuzkümmel | Kümmel | Kurkuma | Muskatnuss | Nelken | Pfeffer | Piment | Safran | Sternanis | Vanille | Wacholder | Zimt
 

Anis
Herkunft Ursprünglich der östliche Mittelmeerraum. Schon zur Bronzezeit wegen der gesundheitsfördernden Wirkung bekannt. Heute stammt der Großteil der Aisernte aus Russland.
Verwendung Bei uns klassisches Weihnachtsgewürz. Anders in Mittelmeer-Ländern. Hier gibt es noch Anis-Alkoholika wie Ouzo, Pernod und Raki.
Heilkräfte Anis enthält den Wirkstoff Anethol. Dieser hilft in Form von Magen- und Darmtees gegen Bauchweh. Anisbonbons lösen Husten und schützen die Bronchien.

 

Chili
Herkunft Ursprünglich Zentral- und Südamerika. Heute werden die roten oder grünen Schoten hauptsächlich in Indien, Mexiko, Thailand und Indonesien angebaut.
Verwendung Es gibt über 200 Arten, von mild-pikant bis feurig-scharf. Schoten werden getrocknet und zu Pulver vermahlen. Chili gibt Fleischgerichten, Chutneys und Reispfannen Schärfe.
Heilkräfte Der scharfe Inhaltsstoff Capsaicin regt Stoffwechsel und Durchblutung an. Viel Vitamin C.

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Kardamon
Herkunft Indien, Sri Lanka, Vietnam und Guatemala.
Verwendung Kardamom aus der Ingwerfamilie gibt es als weiße, braune und edle grüne Körner. Die Kapseln enthalten Samen mit einem besonders feinen zitronig frischen Duft. Im Mörser zerkleinert verfeinern die Körner so indische/orientalische Gerichte, auch viele Curry-Mischungen. Würzt bei uns Brot und Sauerbraten.

 

Koriander
Herkunft Ursprünglich östlicher Mittelmeerraum. Heute überwiegend aus Zentral- und Südamerika sowie dem Mittleren Osten.
Verwendung Die gemahlenen Samen werden zum Würzen von pikanten und süßen Speisen verwendet. Gehört auch in Curry-Mischungen.
Heilkräfte Das Gewürz enthält Korianderöl, das als echter Muntermacher und Geheimtipp gegen Migräne gilt.

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Kreuzkümmel
Herkunft Die Pflanze aus dem Nildelta verbreitete sich von dort in den indischen und chinesischen Raum.
Verwendung Das Gewürz mit dem scharfen und pfefferartigen Aroma ( ganz anders als der "Normale" Kümmel ) sollte möglichst nur frisch gemahlen werden. Unentbehrlich für Currys.
Heilkräfte Die ätherischen Öle und Aromastoffe wirken positiv auf die Verdauung.

 

Kümmel
Herkunft Asien und Europa.
Verwendung Meist unzerstoßen. Traditionell zu Kohl, Käse, Brot oder Wurst. Im Mörser leicht zerstoßen entfaltet Kümmel jedoch noch mehr Aroma. Gut auch zu orientalischen Gerichten.
Heilkräfte Kümmel wirkt beruhigend auf Magen und Darm. Als Tee beugt er Bronchitis vor. Sein ätherisches Öl Carveol wirkt krampflösend.

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Kurkuma
Herkunft Ursprünglich Indien. Aber auch in China, Indonesien und der Karibik wird die Gelbwurzel geerntet.
Verwendung Kurkuma würzt Currypulver und Worcestersaucen. Passt in asiatische Gemüsepfannen und gibt Linsengerichten die typisch goldbraune Farbe.
Heilkräfte In Asien gegen Leberkrankheiten eingesetzt, fördert außerdem die Verdauung.

 

Muskatnuss
Herkunft Neuguinea, Indonesien, Indien und Grenada.
Verwendung Klassisch zu Eintöpfen, Suppen oder Kartoffelgerichten. In kleinen Mengen auch zu Käse, Kuchen oder Fruchtdesserts.

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Nelken
Herkunft Überwiegend Indonesien.
Verwendung Schmorgerichte, Suppen oder Saucen.
Heilkräfte Helfen bei Magen- und Darmproblemen.

 

Pfeffer
Herkunft Indien, Malaysia, Indonesien.
Verwendung Frisch gemahlener Pfeffer ist einfach köstlicher als Pulver aus der Tüte. Grüner Pfeffer ist gut für raffinierte Saucen, frischer schwarzer Pfeffer passt auch zu Erdbeeren.
Heilkräfte Ähnlich wie Paprika und Chili enthält Pfeffer den verdauungsfördernden Stoff Capsaicin.

 

Piment
Herkunft Hauptsächlich Jamaika.
Verwendung Gemahlener Piment ist Bestandteil von Pickles, Würsten oder Konfitüren und Weihnachtsgebäck.
Heilkräfte Piment enthält ätherische Öle, die die Durchblutung anregen.

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Safran
Herkunft Ursprünglich Griechenland und Kleinasien. Mittlerweile gibt's den Safrankrokus auch in Südfrankreich und Italien.
Verwendung Schon wenige der sündhaft teuren orangeroten Fäden färben Kuchen "gelb". Safran gehört in jede spanische Reispfanne ( Paella ).
Heilkräfte Hoher Carotingehalt. Vitamin B² unterstützt den Stoffwechsel.


 

Sternanis
Herkunft China und andere Länder Südostasiens.
Verwendung In China fester Bestandteil des Fünf-Gewürz-Pulvers für Geflügel und Schweinefleisch. Bei uns für Weihnachtskekse und in selbstgemachtem Pflaumenmus.
Heilkräfte Auch Sternanis enthält das ätherische Öl Anethol und ist gut gegen Bauchweh, Husten und Rheuma.

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Vanille
Herkunft Mexiko, Puerto Rico und Madagaskar.
Verwendung Mit dem Mark verfeinert man Pudding, Eis, Kakao oder andere Süßspeisen und Gebäck.
Heilkräfte Aphrodisierende Inhaltsstoffe stärken die Nerven.

 

Wacholder
Herkunft Osteuropa.
Verwendung Traditionell für Sauerkraut, Marinaden und Wildgerichte.
Heilkräfte Ätherische Öle wirken entwässernd, machen fetthaltige Speisen bekömmlicher.

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Zimt
Herkunft Sri Lanka, Brasilien, Indien und Indonesien.
Verwendung Verleiht Chutneys, Cremespeisen und Milch ein besonderes Aroma. Zimtpulver ist einfacher in der Handhabung, aber nicht so intensiv im Geschmack.
Heilkräfte Ätherische Öle wie Euganol wirken aphrodisierend und regen die Durchblutung an.


Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von http://www.kochende-leidenschaft.de

 

 

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