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Weiterbildungs- und
Betriebsberatungsges.m.b.H.
Im Weideland 8
4060 Leonding
Tel.: 0732/772267
Fax: 0732/772267-50
office@gastlichkeit.at
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Kleine
Gewürzkunde
Anis |
Chili | Kardamon |
Koriander |
Kreuzkümmel | Kümmel |
Kurkuma |
Muskatnuss | Nelken |
Pfeffer | Piment |
Safran | Sternanis
| Vanille |
Wacholder | Zimt
Anis |
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Herkunft |
Ursprünglich der östliche Mittelmeerraum. Schon zur
Bronzezeit wegen der gesundheitsfördernden Wirkung
bekannt. Heute stammt der Großteil der Aisernte aus
Russland. |
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Verwendung |
Bei
uns klassisches Weihnachtsgewürz. Anders in
Mittelmeer-Ländern. Hier gibt es noch Anis-Alkoholika
wie Ouzo, Pernod und Raki. |
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Heilkräfte |
Anis
enthält den Wirkstoff Anethol. Dieser hilft in Form von
Magen- und Darmtees gegen Bauchweh. Anisbonbons lösen
Husten und schützen die Bronchien. |

Chili |
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Herkunft |
Ursprünglich Zentral- und Südamerika. Heute werden die
roten oder grünen Schoten hauptsächlich in Indien,
Mexiko, Thailand und Indonesien angebaut. |
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Verwendung |
Es
gibt über 200 Arten, von mild-pikant bis feurig-scharf.
Schoten werden getrocknet und zu Pulver vermahlen. Chili
gibt Fleischgerichten, Chutneys und Reispfannen Schärfe. |
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Heilkräfte |
Der
scharfe Inhaltsstoff Capsaicin regt Stoffwechsel und
Durchblutung an. Viel Vitamin C. |

Kardamon |
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Herkunft |
Indien, Sri Lanka, Vietnam und Guatemala. |
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Verwendung |
Kardamom aus der Ingwerfamilie gibt es als weiße, braune
und edle grüne Körner. Die Kapseln enthalten Samen mit
einem besonders feinen zitronig frischen Duft. Im Mörser
zerkleinert verfeinern die Körner so
indische/orientalische Gerichte, auch viele
Curry-Mischungen. Würzt bei uns Brot und Sauerbraten.
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Koriander |
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Herkunft |
Ursprünglich östlicher Mittelmeerraum. Heute überwiegend
aus Zentral- und Südamerika sowie dem Mittleren Osten. |
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Verwendung |
Die
gemahlenen Samen werden zum Würzen von pikanten und
süßen Speisen verwendet. Gehört auch in
Curry-Mischungen. |
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Heilkräfte |
Das
Gewürz enthält Korianderöl, das als echter Muntermacher
und Geheimtipp gegen Migräne gilt. |


Kreuzkümmel |
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Herkunft |
Die
Pflanze aus dem Nildelta verbreitete sich von dort in
den indischen und chinesischen Raum. |
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Verwendung |
Das
Gewürz mit dem scharfen und pfefferartigen Aroma ( ganz
anders als der "Normale" Kümmel ) sollte möglichst nur
frisch gemahlen werden. Unentbehrlich für Currys. |
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Heilkräfte |
Die
ätherischen Öle und Aromastoffe wirken positiv auf die
Verdauung. |

Kümmel |
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Herkunft |
Asien
und Europa. |
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Verwendung |
Meist
unzerstoßen. Traditionell zu Kohl, Käse, Brot oder
Wurst. Im Mörser leicht zerstoßen entfaltet Kümmel
jedoch noch mehr Aroma. Gut auch zu orientalischen
Gerichten. |
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Heilkräfte |
Kümmel wirkt beruhigend auf Magen und Darm. Als Tee
beugt er Bronchitis vor. Sein ätherisches Öl Carveol
wirkt krampflösend. |


Kurkuma |
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Herkunft |
Ursprünglich Indien. Aber auch in China, Indonesien und
der Karibik wird die Gelbwurzel geerntet. |
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Verwendung |
Kurkuma würzt Currypulver und Worcestersaucen. Passt in
asiatische Gemüsepfannen und gibt Linsengerichten die
typisch goldbraune Farbe. |
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Heilkräfte |
In
Asien gegen Leberkrankheiten eingesetzt, fördert
außerdem die Verdauung. |

Muskatnuss |
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Herkunft |
Neuguinea, Indonesien, Indien und Grenada. |
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Verwendung |
Klassisch zu Eintöpfen, Suppen oder Kartoffelgerichten.
In kleinen Mengen auch zu Käse, Kuchen oder
Fruchtdesserts. |


Nelken |
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Herkunft |
Überwiegend Indonesien. |
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Verwendung |
Schmorgerichte, Suppen oder Saucen. |
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Heilkräfte |
Helfen bei Magen- und Darmproblemen. |

Pfeffer |
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Herkunft |
Indien, Malaysia, Indonesien. |
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Verwendung |
Frisch gemahlener Pfeffer ist einfach köstlicher als
Pulver aus der Tüte. Grüner Pfeffer ist gut für
raffinierte Saucen, frischer schwarzer Pfeffer passt
auch zu Erdbeeren. |
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Heilkräfte |
Ähnlich wie Paprika und Chili enthält Pfeffer den
verdauungsfördernden Stoff Capsaicin. |

Piment |
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Herkunft |
Hauptsächlich Jamaika. |
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Verwendung |
Gemahlener Piment ist Bestandteil von Pickles, Würsten
oder Konfitüren und Weihnachtsgebäck.
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Heilkräfte |
Piment enthält ätherische Öle, die die Durchblutung
anregen. |


Safran |
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Herkunft |
Ursprünglich Griechenland und Kleinasien. Mittlerweile
gibt's den Safrankrokus auch in Südfrankreich und
Italien. |
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Verwendung |
Schon
wenige der sündhaft teuren orangeroten Fäden färben
Kuchen "gelb". Safran gehört in jede spanische
Reispfanne ( Paella ). |
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Heilkräfte |
Hoher
Carotingehalt. Vitamin B² unterstützt den Stoffwechsel. |

Sternanis |
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Herkunft |
China
und andere Länder Südostasiens. |
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Verwendung |
In
China fester Bestandteil des Fünf-Gewürz-Pulvers für
Geflügel und Schweinefleisch. Bei uns für
Weihnachtskekse und in selbstgemachtem Pflaumenmus. |
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Heilkräfte |
Auch
Sternanis enthält das ätherische Öl Anethol und ist gut
gegen Bauchweh, Husten und Rheuma. |


Vanille |
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Herkunft |
Mexiko, Puerto Rico und Madagaskar. |
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Verwendung |
Mit
dem Mark verfeinert man Pudding, Eis, Kakao oder andere
Süßspeisen und Gebäck. |
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Heilkräfte |
Aphrodisierende Inhaltsstoffe stärken die Nerven. |

Wacholder |
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Herkunft |
Osteuropa. |
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Verwendung |
Traditionell für Sauerkraut, Marinaden und Wildgerichte. |
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Heilkräfte |
Ätherische Öle wirken entwässernd, machen fetthaltige
Speisen bekömmlicher. |


Zimt |
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Herkunft |
Sri
Lanka, Brasilien, Indien und Indonesien. |
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Verwendung |
Verleiht Chutneys, Cremespeisen und Milch ein besonderes
Aroma. Zimtpulver ist einfacher in der Handhabung, aber
nicht so intensiv im Geschmack. |
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Heilkräfte |
Ätherische Öle wie Euganol wirken aphrodisierend und
regen die Durchblutung an. |
Veröffentlichung mit
freundlicher Genehmigung von
http://www.kochende-leidenschaft.de
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