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Getränkesteuer
- Aussicht auf Rückerstattung gestiegen!
In
der neuesten Ausgabe des Insider - einer Publikation der
Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie Oberösterreichs - findet
sich ein Artikel, der sich mit dem "ewigen Reizthema"
Getränkesteuer befasst.
Mitte
Dezember fand in Luxemburg eine mündliche Streitverhandlung
statt, bei der dieses Thema den fünf EuGh-Richtern erneut
vorgetragen wurde. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache,
dass der ebenfalls anwesende Vertreter der EU-Kommission, Dr.
Kreuschitz, auf eine - wie das Blatt berichtet -
wirtschaftsfreundliche Position umschwenkt. Die Generalaussage
lautet: Es kann weder eine Privilegierung der Anlassfälle,
noch ein generelles Bereicherungsverbot geben. Damit ist den
Argumenten der österreichischen Behörden weitgehendst der Wind
aus den Segeln genommen.
Die
Chancen, dass die Getränkesteuer, die widerrechtlich zwischen
1995 und 2000 von den Gemeinden eingehoben wurde, zurückbezahlt
werden muss deutlich gestiegen. Allerdings nur für jene
Gastronomen, die vor dem März 2000 ein Rechtsmittel in Anspruch
genommen haben.
Der
Generalanwalt des Gerichtshofes wird aufgrund dieser Verhandlung
eine Gesamtdarstellung ausarbeiten. Daraufhin werden die fünf
Richter ihre Entscheidung treffen, die sich aus Erfahrung meist
der Auffassung des Generalsanwaltes anschließt. Warten wir also
ab, zu welchem Resümee der Brite Mr. Jacobs in seiner
Gesamtdarstellung kommt.
Zwischen
500 Millionen und einer Milliarde Euro wird die zu erwartende Rückzahlung
die Gemeinden kosten. Das wäre fürwahr ein deutlicher Impuls für
die österreichische Gastronomie!
Autor:
Kurt
H. Steindl
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