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Gastfreundschaft
"Der
Mensch kann nur glücklich werden , wenn er sein Leben so
ausrichtet, dass er genau das tut, was ihm die größte
Befriedigung verleiht."
Das
Verständnis von der Gastgeberrolle in der Gastronomie hängt
unmittelbar mit der persönlichen Überzeugung des Unternehmers
zusammen. Das größte Anliegen eines Gastronomen sollte es
sein, Menschen glücklich zu machen. Wo anders wäre das besser möglich
als in der Gastronomie? Und wo anders lernt man so viele Menschen
mit ihren unterschiedlichen Einstellungen und Ansprüchen kennen?
Für den (berufenen) Gastronomen gibt es deshalb nichts Schöneres,
als diesen Menschen als Gastgeber Wohlgefühle zu vermitteln.
Hier
einige Anregungen und Tipps
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Schon
für die Römer hatte die Gastfreundschaft eine enorme
Bedeutung. Ihr Motto lautete: „Hospes hospiti sacer“,
was soviel bedeutet wie „Der Gast ist dem Gastgeber
heilig“. Ganz wörtlich sollten wir dieses
„heilig“ natürlich nicht nehmen, denn Gäste sind
weder Heilige noch Könige – und wir sind keine
Untertanen. Also übertreiben wir es nicht, aber nehmen
wir die Gäste als Menschen wahr, und nehmen wir sie vor
allem ernst. |
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Um
ein guter Gastgeber zu sein, braucht man Menschenliebe,
Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und vor allem
sehr viel Zeit. |
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Im
Hotel sollte der Gastgeber die Sonne darstellen, deren
Wärme zu allen Menschen – Gästen wie Mitarbeitern –
strahlt. Der Gastgeber macht die Stimmung, die in
seinem Haus herrscht. Dazu muss er neben der Rolle als
Manager immer auch unermüdlicher Motivator sein. |
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Am
meisten Erfolg stellt sich ein, wenn der Gastronom als
Gastgeber die Menschen so nimmt, wie sie sind und sich
wirklich in ihre Situation hineinversetzt. Manche kommen
müde von der Reise, einige plagen Sorgen, wieder andere
sind gestresst und erholungsbedürftig oder erscheinen
mürrisch und unnahbar. Unser Lächeln ermöglicht
es ihnen sich zu entspannen. |
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Als
Gastgeber müssen wir immer wieder in die Rolle des Zuhörers
und Psychologen schlüpfen. Nur so können wir das
Vertrauen schaffen, aus dem sich eine Partnerschaft und
oft sogar eine Freundschaft entwickelt. |
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Im
Hotel beginnt das gleich beim Einchecken der Gäste. Es
sollte Ihnen ein Anliegen sein, jeden Gast persönlich
willkommen zu heißen, so wie man das auch tut, wenn man
zuhause Gäste empfängt. Gerade weil das in vielen Hotels
nicht selbstverständlich ist, reagieren die Gäste darauf
besonders positiv. |
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Auch
während des weiteren Aufenthaltes sollten Sie möglichst
viel Zeit mit den Gästen verbringen. Denn so lernen die
Gäste Sie persönlich kennen und gleichzeitig erfahren
Sie dabei aus erster Hand alles über ihre Vorlieben
und Wünsche. |
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versuchen
Sie, die Gastgeberrolle nicht nur auf Aktivitäten
im eigenen Haus zu beschränken. Wenn Sie selbst z.B. sehr
gern in der Natur sind, zeigen Sie doch Ihren Gästen die
schönsten Plätze in der Nähe. Erzählen Sie ihnen, was
man darüber wissen muss, oder was sich hier und dort
abgespielt hat. Natürlich gibt es noch viele andere
Möglichkeiten, persönliche Vorlieben mit den Gästen zu
teilen. Entscheidend ist immer die eigene
Begeisterungsfähigkeit und die Glaubwürdigkeit, mit der
man sie den Gästen vermittelt. Aufgesetztes und
Angelerntes wirkt dagegen niemals überzeugend! |
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Konsequente
und überzeugend vermittelte Gastfreundschaft kostet
natürlich viel Zeit und Engagement. Sie sollten sich
diese Zeit nehmen, denn nur auf diese Weise werden aus
Gästen Stammgäste und begeisterte Fans Ihres Betriebs,
die immer wieder zu Ihnen kommen und zudem der beste
Werbebotschafter sind. |
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