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brandheiße Branchentrends
Noch nie war die
Beschäftigung mit den aktuellen und künftigen Trends so wichtig
wie heute. Wir haben Ihnen daher an dieser Stelle die
allerwichtigsten in Kurzform beschrieben.
Trend 1-
Global-Trend:
Weltküche und XXL-Restaurants In Großstädten wie New York,
Paris oder London der letzte Schrei: Nicht mehr
Mono-Ethno-Konzepte (z.B. nur chinesisch oder mexikanisch),
sondern ein bunter Mix aus den besten Rezepten der Welt ist
gefragt. Der passende Rahmen sind die neuen Gourmet-Kathedralen
mit 300 bis 400 Sitzplätzen und exquisitem Raum-, Farb- und
Lichtdesign. Pionier und Wegbereiter: Der englische Gastromulti
Sir Terence Conran mit vielen Design-Restaurant-Beispielen in
London, New York, München etc.
Trend 2 - Aus vegetarisch wird „happy bio“.
Nicht mehr streng vegetarisch, asketisch und stets in der Nähe
von Diät und Verzicht, sondern gesund, einfach, natürlich, mit
einem kräftigen Schuss Lebensfreude. Helle, freundliche
Restaurants, eine Kombination aus Mitnahmegeschäft und
Indoor-Verzehr sowie ein gelungener Kompromiss aus
Natürlichkeit, gutem Geschmack und Gesundheit sind die Trends
der Stunde. Lehrbeispiel: Das Konzept „La Ferme“ in Paris.
Trend 3 - Auf der Überholspur: Snacking.
Kein anderer Trend hat die Gastronomie in den letzten Jahren
so stark geprägt wie die Suche nach verbrauchernahen,
preiswerten und unkomplizierten Gastronomiekonzepten. Wohl
gemerkt: Snacking ist weit mehr als das Angebot der
Systemgastronomie: Die Palette interessanter Produktbeispiele
reicht von Sandwich über Suppen bis hin zum Megatrend der
Coffee-Bars. Das gemeinsames Credo: Kleine Genüsse als Belohnung
für den Stress des Alltags!
Trend 4 - Crossover – alles wird möglich.
Grenzen lösen sich auf, guter Geschmack neben Kitsch und Glamour,
Arbeitermilieu als passender Rahmen für Fine-dining. Reizvoll
sind die Schnittstellen – Champagner zur Erbsensuppe,
Mango-Chutney mit Maultaschen, Top-Gastronomie im
Fabriksambiente – je skurriler, je spürbarer die Gegensätze,
desto höher der Reiz und damit der Erfolg.
Trend 5 - Preis und Leistung müssen stimmen
Wohlbemerkt: Es muss nicht billig sein, aber es muss das wert
sein, was es kostet. Permanent „klopfen“ Gäste das
Preis/Leistungsverhältnis auf mögliche Schwachstellen ab, leiten
ihre Kompetenz zur Kritik aus der Gastronomieerfahrung „schon
von Kindesbeinen an“ ab. Attraktive Preise lassen keinen Platz
mehr für üppige Betriebskosten oder nicht abgebaute
Personalpolster. Preispolitische Fairness ist die unabdingbare
Grundvoraussetzung für die Konzeptakzeptanz seitens der Gäste.
Trend 6 - Das Gästeverhalten – ein einziges Puzzlespiel.
Die Positionen sind klar: Gastronomie als Zeitersparnis, das
heißt alltagstaugliche Futterkrippen im Sinne von
Fast-Food-Restaurants, Take-out-Angeboten oder innovativen
Lieferkonzepten nach Hause oder ins Büro. Diese Konsummuster
gelten insbesondere am Mittag bzw. unter der Woche. Ganz anders
der Bedarf am Abend oder am Wochenende: Jetzt mutiert das
gastronomische Angebot zur Partnerbörse, zum Entertainer oder
Fun-Lieferanten. Ohne Zusatznutzen, sprich Erlebnis, läuft jetzt
gar nichts mehr!
Quelle:
www.gastrobizz.at
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