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Besprechungen effizient planen und durchführen
Am Anfang sollte die Frage stehen "Warum" Sie eine Besprechung
durchführen wollen. Gründe wie Informationsweitergabe,
Anordnungen bekannt geben oder Entscheidungen fällen, sind keine
sinnvollen Anlässe für eine Besprechung! Marlies Münch,
Chefredakteurin von "Stationäre Pflege aktuell" gibt Ihnen
Tipps, wie Sie eine Besprechung effektiver planen und leiten.
Gründe für eine Besprechung
Informationsweitergabe |
Besprechungen zur Informationsweitergabe sind nicht
immer sinnvoll. Besser ist, die Informationen den
Mitarbeitern schriftlich vorzulegen. Verteilen Sie die
schriftlichen Informationen z.B. in vorgesehene Fächer
der einzelnen Mitarbeiter.
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Anordnungen bekannt geben |
Nur wenn Sie Anmerkungen haben, die erläutert werden
müssen, sollten Sie die in einer Besprechung als
Tagesordnungspunkt aufnehmen. Ansonsten gilt wie bei der
Informationsweitergabe: Besser schriftlich weiterleiten.
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Es
sollen Entscheidungen getroffen oder sofort umgesetzt
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Meist kommt eine Gruppe selten zu konkreten
Entscheidungen. Lange fruchtlose und zeitraubende
Diskussionen sind die Folge. Stimmen Sie Dinge kurz ab
oder lassen Sie den Mitarbeitern Bedenkzeit für eine
Entscheidung und nehmen Sie Vorschläge an, über die Sie
abstimmen.
Bei der Umorganisation von Arbeitsabläufen sollten
Sie dies in kleinen Schritten tun, nicht gleich zu
viel erwarten!
Wichtig ist generell, dass Sie organisatorische
Ziele, wie Ergebnispräsentationen, Strategieplanung,
gemeinsame Zielvereinbarungen und
Qualitätsmanagement nicht aus den Augen verlieren.
Auch personalwirtschaftliche Ziele, also die
Motivation der Mitarbeiter, Aussprachemöglichkeit,
Diskussion, Prävention und Konfliktmanagement
gehören durchaus in eine Besprechung.
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Das sollten Sie bei Besprechungen
beachten
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Regelmäßig sollten auf jeden Fall Dienstbesprechungen,
z.B.14-tägig, stattfinden. Ansonsten sollten Sie nur zu
besonderen Problemstellungen oder Fragen einmalige
Sitzungen einberufen. |
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Bestimmen Sie einen Protokollführer, der außerdem
fehlenden Mitarbeitern die Ergebnisse schriftlich
weiterleitet. |
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Es besteht Anwesenheitspflicht. Um dies zu garantieren,
sollten Sie Besprechungen während der regulären
Dienstzeit stattfinden lassen. |
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Sie sollten einen festgelegten Zeitrahmen einhalten.
Besprechungen sollten 30 bis maximal 90 Minuten dauern.
Planen Sie pro Tagesordnungspunkt jeweils eine bestimmte
Zeit, z.B. zehn Minuten, ein. Der Zeitrahmen sollte den
Mitarbeitern bekannt sein. |
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Erstellen Sie eine Tagesordnung und geben Sie diese
vorab Ihren Mitarbeitern. Ihre Mitarbeiter wissen dann,
worum es geht und können sich vorbereiten. Anregungen
und Beiträge zu den TOPs (=Tagesordnungspunkte) können
Sie dann entgegennehmen. |
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Bestimmte Themen sollten Sie in regelmäßigen Abständen
behandeln. Berichte der Unternehmensleitung,
Organisatorisches oder Veranstaltungen, die anstehen,
sollten dann besprochen werden. |
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Achten Sie darauf, dass die Besprechung in einer
störungsfreien Atmosphäre stattfindet. Sorgen Sie dafür,
dass jemand in dieser Zeit das Telefon bedient. |
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Zu bestimmten Themen lohnt es sich auch, externe Gäste
einzuladen. Alle Mitarbeiter haben so die Gelegenheit
z.B. Fachleute zu befragen. |
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: Verlag für
die Deutsche Wirtschaft AG
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