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Kein Alkohol für Jugendliche
EU plant Palette an
Maßnahmen.
Die
EU-Kommission will den Verkauf von Alkohol an
Jugendliche unterbinden. "Die Altersgrenze von 16 Jahren
ist zu niedrig", sagte der EU-Kommissar für Gesundheit
und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, dem Magazin
"Focus".
In einem Strategiepapier
forderten die Verbraucherschutzexperten der
EU-Kommission, dass alle Europäer erst ab 18 Jahren
Bier, Schnaps und Wein kaufen dürften, schreibt das
Magazin.
"Gravierender
Risikofaktor"
In dem Strategiepapier heißt es dem
Bericht zufolge, Alkoholmissbrauch sei ein gravierender
Risikofaktor. Jeder vierte Mann und jede zehnte Frau
trinke so viel, dass es ihre Gesundheit gefährde.
Auch höhere Steuern?
Doch damit nicht genug: Auch
höhere Steuern auf Alkohol zählen zu den Plänen.
Überlegt wird zudem eine weitere Senkung der
Promillegrenze für Autofahrer.
Kyprianous Behörde
appelliere zudem an die Hersteller, alkoholhaltige
Limonaden, so genannte Alkopops, vom Markt zu nehmen,
berichtet das Magazin.
Alkoholmonopol
angedacht
Als eine der Maßnahmen, die weltweit
bereits Wirkung gezeigt hätten, führten die EU-Beamten
staatliche Verkaufsmonopole nach schwedischem Vorbild
an.
Das ist insofern
verwunderlich, als dass das Alkoholmonopol der
EU-Kommission eigentlich ein Dorn im Auge ist. Mit
Klagen beim EU-Gerichtshof geht Brüssel im
"Schnaps-Krieg" gegen das Monopol vor, weil es der
freien Beweglichkeit von Waren widerspreche.
Brauereien wenig
erfreut
Wenig erfreut über den Vorstoß zeigen
sich naturgemäß der Handel und die Getränkeindustrie.
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen
Brauer-Bundes, Peter Hahn, hält nichts von einer Anhebung des
Alterslimits: "Mit einem Verbot wird der Konsum für 16- bis
18-Jährige sogar attraktiver", sagte Hahn dem "Focus".
Quelle:
www.orf.at
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