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Mitarbeiter-Marketing
Marketing muss nicht immer nur auf Kunden
ausgerichtet sein. Gerade für Dienstleistungsunternehmen lohnt
es sich mehr und mehr, mit Marketing auch die Mitarbeiter zum
Gegenstand des Interesses zu machen.
Der persönliche Kontakt steht
vor der Bewerbung
Der
Arbeitsmarkt hat sich gewandelt. Die Terminologie des
"Bewerbers" täuscht nur allzu leicht darüber hinweg, dass sich
der Arbeitsmarkt zu einem Käufermarkt für hoch qualifizierte
Fach- und Nachwuchskräfte gewandelt hat.
Seit Jahren
ist zu beobachten, dass die Schwierigkeiten in der Rekrutierung
qualifizierter Nachwuchskräfte beträchtlich steigen. Heutzutage
geht s darum, qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu
interessieren. Es besteht ein Wettbewerb um qualifizierte
Nachwuchskräfte, den McKinsey in diesem Zusammenhang als "war
for talents" bezeichnet.
Durch
Unternehmensbeschreibungen, die von Werbetextern geschrieben
werden, wohlklingenden Berufsbezeichnungen, deren
Aufgabeninhalte unklar sind und Vergütungssystemen, die in ihrer
Komplexität kaum vergleichbar sind, verringert sich die
Möglichkeit der objektiven Bewertung einer Einstiegsposition.
Der Bewerber lässt sich heute nicht mehr von Broschüren blenden,
sondern macht sich einen persönlichen Eindruck vom Unternehmen.
Werden hier seine
Erwartungen an
-
Arbeitsqualität
-
Entfaltungsmöglichkeiten der eigenen Stärken
- Ansehen
-
Betriebsklima
-
Führungskultur
-
Attraktivität der Aufgaben
- und vieles
mehr
ausreichend
erfüllt? Darauf kommt es ihm nämlich an!
Arbeitsqualität kommt vor Einkommen!
Junge Menschen sind heute bereit, ein geringeres Einkommen zu
akzeptieren, wenn Sie den Eindruck haben, in Ihrem Unternehmen
eine interessante Tätigkeit ausüben zu können. Es geht weniger
um prunkvolle Arbeitsplatzausstattungen, als um herausfordernde
Aufgaben, die dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben sich selbst
zu beweisen. Mitarbeiter möchten etwas leisten und erwarten vom
zukünftigen Unternehmen, dass dies ermöglicht und keinesfalls
verhindert wird.
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Himmel oder Hölle - Ein Gleichnis |
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Es war einmal eine sehr erfolgreiche Managerin, die von
einem Bus überfahren wurde und starb. An der Himmelstür
wurde sie von Petrus persönlich in Empfang genommen.
»Willkommen im Himmel!«, sagte Petrus. »Du kannst einen
Tag in der Hölle und einen Tag im Himmel probieren. Dann
kannst du dir aussuchen, wo du die Ewigkeit verbringen
willst.«
Die Managerin entschied sich zunächst für die Hölle und
fuhr in einem Lift tief hinunter. Die Türen öffneten
sich, und sie verließ den Fahrstuhl: Vor ihr lag ein
wunderschöner grüner Golfplatz und etwas weiter weg ein
Klubhaus. Dort warteten ihre Geschäftspartner, -freunde
und -kollegen, die alle schön gekleidet waren, darauf,
sie begrüßen zu können. Sie kamen ihr entgegen, küssten
sie und sprachen über alte Zeiten. Sie spielten Golf im
Klubhaus. Nach dem Dinner lernte die Managerin den
Teufel kennen, der eigentlich recht nett war. Die beiden
unterhielten sich angeregt, und die Managerin hatte noch
nie in ihrem Leben so viel gelacht. Als sie aufbrechen
musste, schüttelten ihr alle die Hand und winkten ihr,
als sie in den Fahrstuhl trat. Der Lift entschwand nach
oben, höher und immer höher. Petrus erwartete sie
bereits.
»Jetzt wirst du einen Tag im Himmel verbringen«, sagte
Petrus.
Und die nächsten vierundzwanzig Stunden räkelte sich die
Managerin auf Wolken, besuchte Harfenkonzerte und
lauschte den Engelschören.
»Jetzt hast du einen Tag in der Hölle und einen Tag im
Himmel verbracht«, sagte Petrus. »Jetzt musst du dich
für eine der beiden Ewigkeiten entscheiden!« Die
Managerin überlegte eine Weile und antwortete dann: »Der
Himmel war nicht schlecht, aber in der Hölle hat es mir
besser gefallen.«
Petrus geleitete die Managerin zum Fahrstuhl, und diese
kehrte in die Hölle zurück. Als sich diesmal die Türen
des Lifts öffneten, stand sie vor einer mit Müll
übersäten Einöde. Ihre Freunde trugen Lumpen und
sammelten Abfälle, die sie in Säcke steckten. Der Teufel
kam auf sie zu und legte den Arm um sie.
»Ich verstehe das nicht«, stammelte die Frau. »Gestern
war hier ein Golfplatz und ein Klubhaus, und wir haben
fein gespeist und getanzt und es uns gut gehen lassen.
Heute stehe ich auf einer Müllhalde, und meine Freunde
sehen elend aus.« Der Teufel grinste: »Gestern haben wir
dich angeworben. Heute gehörst du zur Belegschaft.« |
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