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letzte Aktualisierung: 
  28.03.2012

 
 

 
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Mitarbeiter-Marketing

Marketing muss nicht immer nur auf Kunden ausgerichtet sein. Gerade für Dienstleistungsunternehmen lohnt es sich mehr und mehr, mit Marketing auch die Mitarbeiter zum Gegenstand des Interesses zu machen.

Der persönliche Kontakt steht vor der Bewerbung
Der Arbeitsmarkt hat sich gewandelt. Die Terminologie des "Bewerbers" täuscht nur allzu leicht darüber hinweg, dass sich der Arbeitsmarkt zu einem Käufermarkt für hoch qualifizierte Fach- und Nachwuchskräfte gewandelt hat.

Seit Jahren ist zu beobachten, dass die Schwierigkeiten in der Rekrutierung qualifizierter Nachwuchskräfte beträchtlich steigen. Heutzutage geht s darum, qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu interessieren. Es besteht ein Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte, den McKinsey in diesem Zusammenhang als "war for talents" bezeichnet.

Durch Unternehmensbeschreibungen, die von Werbetextern geschrieben werden, wohlklingenden Berufsbezeichnungen, deren Aufgabeninhalte unklar sind und Vergütungssystemen, die in ihrer Komplexität kaum vergleichbar sind, verringert sich die Möglichkeit der objektiven Bewertung einer Einstiegsposition. Der Bewerber lässt sich heute nicht mehr von Broschüren blenden, sondern macht sich einen persönlichen Eindruck vom Unternehmen.

Werden hier seine Erwartungen an

  • Arbeitsqualität
  • Entfaltungsmöglichkeiten der eigenen Stärken
  • Ansehen
  • Betriebsklima
  • Führungskultur
  • Attraktivität der Aufgaben
  • und vieles mehr

ausreichend erfüllt? Darauf kommt es ihm nämlich an!

Arbeitsqualität kommt vor Einkommen!
Junge Menschen sind heute bereit, ein geringeres Einkommen zu akzeptieren, wenn Sie den Eindruck haben, in Ihrem Unternehmen eine interessante Tätigkeit ausüben zu können. Es geht weniger um prunkvolle Arbeitsplatzausstattungen, als um herausfordernde Aufgaben, die dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben sich selbst zu beweisen. Mitarbeiter möchten etwas leisten und erwarten vom zukünftigen Unternehmen, dass dies ermöglicht und keinesfalls verhindert wird.

Himmel oder Hölle - Ein Gleichnis

Es war einmal eine sehr erfolgreiche Managerin, die von einem Bus überfahren wurde und starb. An der Himmelstür wurde sie von Petrus persönlich in Empfang genommen. »Willkommen im Himmel!«, sagte Petrus. »Du kannst einen Tag in der Hölle und einen Tag im Himmel probieren. Dann kannst du dir aussuchen, wo du die Ewigkeit verbringen willst.«

Die Managerin entschied sich zunächst für die Hölle und fuhr in einem Lift tief hinunter. Die Türen öffneten sich, und sie verließ den Fahrstuhl: Vor ihr lag ein wunderschöner grüner Golfplatz und etwas weiter weg ein Klubhaus. Dort warteten ihre Geschäftspartner, -freunde und -kollegen, die alle schön gekleidet waren, darauf, sie begrüßen zu können. Sie kamen ihr entgegen, küssten sie und sprachen über alte Zeiten. Sie spielten Golf im Klubhaus. Nach dem Dinner lernte die Managerin den Teufel kennen, der eigentlich recht nett war. Die beiden unterhielten sich angeregt, und die Managerin hatte noch nie in ihrem Leben so viel gelacht. Als sie aufbrechen musste, schüttelten ihr alle die Hand und winkten ihr, als sie in den Fahrstuhl trat. Der Lift entschwand nach oben, höher und immer höher. Petrus erwartete sie bereits.

»Jetzt wirst du einen Tag im Himmel verbringen«, sagte Petrus.
Und die nächsten vierundzwanzig Stunden räkelte sich die Managerin auf Wolken, besuchte Harfenkonzerte und lauschte den Engelschören.
»Jetzt hast du einen Tag in der Hölle und einen Tag im Himmel verbracht«, sagte Petrus. »Jetzt musst du dich für eine der beiden Ewigkeiten entscheiden!« Die Managerin überlegte eine Weile und antwortete dann: »Der Himmel war nicht schlecht, aber in der Hölle hat es mir besser gefallen.«

Petrus geleitete die Managerin zum Fahrstuhl, und diese kehrte in die Hölle zurück. Als sich diesmal die Türen des Lifts öffneten, stand sie vor einer mit Müll übersäten Einöde. Ihre Freunde trugen Lumpen und sammelten Abfälle, die sie in Säcke steckten. Der Teufel kam auf sie zu und legte den Arm um sie.

»Ich verstehe das nicht«, stammelte die Frau. »Gestern war hier ein Golfplatz und ein Klubhaus, und wir haben fein gespeist und getanzt und es uns gut gehen lassen. Heute stehe ich auf einer Müllhalde, und meine Freunde sehen elend aus.« Der Teufel grinste: »Gestern haben wir dich angeworben. Heute gehörst du zur Belegschaft.«

 

 

 

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