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Corporate Identity

 

Corporate Identity – 
So kommt mein Unternehmen außen gut an

   
Ein maßgeblicher Faktor für das Image Ihres Unternehmens ist das äußere Erscheinungsbild. Die besten werblichen Einzelmaßnahmen nutzen wenig, wenn sie nicht in Form und Gestaltung einer einheitlichen Linie folgen

Unverwechselbarer Wiedererkennungswert ist unverzichtbar
Nur wenn Ihre Außendarstellung einen hohen und unverwechselbaren Wiedererkennungswert hat, wird sie langfristig erfolgreich sein. Hier finden Sie Tipps, wie Sie einen Gesamtauftritt “aus einem Guss” gestalten können:

Ihr Firmenzeichen/Logo
Ihr Firmenzeichen muss dem Betrachter natürlich ins Auge stechen und seine Aufmerksamkeit erregen. Darüber hinaus sollte es auch einen hohen Erinnerungseffekt erzielen und sich gut einprägen lassen. Um ein Firmenzeichen zu finden, mit dem Sie lange und erfolgreich für sich werben können, sollten Sie unbedingt einen Grafiker mit der Gestaltung beauftragen. Achten Sie darauf, dass Ihr Firmenzeichen jeweils gut zur Geltung kommt, sei es nun auf Prospekten, in Anzeigen, auf Geschäftspapieren, eventuell auf Ihrem Auto oder natürlich beim Eingang Ihres Unternehmens. Stellen Sie Ihren optischen Auftritt von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand. Ändern Sie aber nichts, nur weil “das Logo inzwischen schon drei Jahre alt ist”. Denken Sie daran, dass jede Änderung Ihres Auftritts den Gast verwirren und unsicher machen kann.

Tipp: 
Lassen Sie sich mehrere Logo-Vorschläge in verschiedenen Größen unterbreiten. Schneiden Sie die Logos aus und kleben Sie sie zur Probe in Ihre Prospekte oder Anzeigen oder einfach an Ihre Eingangstür- so können Sie die Wirkung am besten testen. 

   
Ihre Firmenschrift
Sie sollten eine Schriftart festlegen, die Sie in Ihrem Logo, Ihrer gesamten Firmenkorrespondenz und in allen Werbematerialien verwenden – sie ist ein wesentlicher Bestandteil Ihres Erscheinungsbilds. Verzichten Sie bei der Gestaltung Ihres Logos auf Schnörkelschriften oder sonstige Verzierungen – kaum jemand kann das lesen, geschweige denn sich davon etwas merken.
  

Tipp:
Lassen Sie sich ruhig ein bisschen von den Grossen inspirieren: Studieren Sie Briefbogen, Prospekte und Anzeigen von bekannten Unternehmen. Schriftzug, Logo, Slogan: alles konsequent immer am selben Platz. Die Hausfarbe wird strikt eingehalten. Was Siemens, BMW oder andere machen, können Sie auch.

 
   
Ihr Firmenname
Noch stärker als Ihr Logo ist der Firmenname Teil Ihrer unternehmerischen Identität und sorgt für Bekanntheit bei Ihren Kunden. Nur im Notfall, z. B. bei gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, sollten Sie den Namen behutsam ändern. Egal, ob Sie eine Firma gründen und erst einen Namen suchen oder ob Sie einen Relaunch planen: Ihr Firmenname sollte kurz und einprägsam sein und einen direkten Bezug zu Ihrer Tätigkeit haben. Oft wird vergessen, dass der Name einer Firma auch gut auszusprechen sein sollte.

Tipp:
Überprüfen Sie sehr sorgfältig, ob sich Ihr Familienname wirklich als Name für Ihr Haus eignet. Wenn nicht, dann ist es besser, einen Namen mit Bezug zu Ihrem Angebot, Ihrer Besonderheit oder einen Phantasienamen zu wählen.  


   

Ihre Hausfarbe
Es kommt nicht nur auf die grafische Gestaltung Ihrer Werbemittel und Geschäftspapiere an, auch die Farbe trägt entscheidend zu deren Wirkung bei. Haben Sie sich einmal für eine bestimmte Farbe entschieden, können Sie diese mittels einer Farbskala endgültig festlegen. Die meisten Druckunternehmen verwenden Pantone- oder HKS-Farben. Die Bezeichnung der Farbe laut Skala legt unmissverständlich und klar die jeweilige Farbe und den Sättigungsgrad fest, z. B. HKS 11 K 55 %. Damit haben Sie die Gewähr, dass immer dieselbe Farbe und derselbe Ton verwendet wird. Einmal festgelegt, behalten Sie diese Hausfarbe bei allen Ihren Drucksachen bei.


Qualifizierter und professioneller Auftritt

Ihr schriftlicher Auftritt
Legen Sie größten Wert auf Ihre Korrespondenz und deren optische und inhaltliche Qualität. Immer, bewusst oder unbewusst, entscheidet auch die optische Aufmachung Ihrer gesamten Korrespondenz über einen Geschäftsabschluss. Daher hinterlässt ein schlechter, unsauberer Tintenstrahl-Ausdruck mit Sicherheit keinen guten Eindruck, im Gegenteil: Ihr unqualifizierter und unprofessioneller Auftritt fällt auf Ihr Unternehmen zurück.

So sorgen Sie mit professionellen Briefbogen für einen perfekten Auftritt:
  Platzieren Sie Ihr Logo und Ihre Geschäftsangaben so, dass sie Ihre Briefbogen nicht dominieren. Achten Sie auf ein ausgewogenes Größenverhältnis.
Denken Sie an alle “Muss-Inhalte". Dazu zählen vollständige Adresse, Telefon, Telefax, E-Mail, Website (wenn vorhanden), Bankverbindung(en), UID-Nummer (wenn vorhanden) und Absenderzeile über dem Adressfeld.
Verwenden Sie normales 80-Gramm-Papier. Teurere Briefpapiere mit Wasserzeichen und Prägungen sind nur sinnvoll, wenn Sie an sehr hochkarätige Klientel anbieten oder sich ausschließlich an Geschäftsführer und oberes Management wenden. Gegen dezent farbiges Papier ist nichts einzuwenden, allerdings sollten Sie keine “schreienden" Farben verwenden. Ein helles Grau mit einem sauberen Druck wirkt besser als gelbes Papier mit blauen und roten Logo-Elementen.
Wählen Sie einen ausreichend großen Schriftgrad, z. B. bei Times 12 Punkt oder Arial 10 Punkt. Denken Sie daran, dass der Briefbogen auch fürs Fax geeignet sein muss. Buchstaben und Zahlen müssen ohne Probleme lesbar sein.


Der Telefonkontakt
Nutzen Sie jede Gelegenheit, um bei Ihren Gästen einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Am Telefon erweist sich das jedoch manchmal als schwierig. Deshalb hier einige Tipps:

Melden Sie sich am Telefon so, dass der Anrufer Sie sofort zuordnen kann. Sagen Sie aber nicht einfach “Karrer", das klingt hart und unfreundlich. Der Anrufer hat fast das Gefühl, er würde stören. “Willkommen im Landhotel Karrer, mein Name ist Susanne Müller, was kann ich für Sie tun?" lädt dagegen zum Gespräch ein und schafft eine gute Grundatmosphäre.
Lassen Sie den Gast nie in einer Warteschleife “verhungern", die Wartetoleranz ist geringer als Sie glauben.
Steht der gewünschte Gesprächspartner gerade nicht zur Verfügung, sollten Sie Ihrem Gast nicht entgegnen: “Rufen Sie später noch einmal an.” Notieren Sie sich stattdessen seine Telefonnummer und vereinbaren Sie einen Rückruf. Diesen Termin müssen Sie dann aber auch unbedingt einhalten.

 

Tipp:
Geben Sie auch Ihre private Telefonnummer auf der Visitenkarte an. Die wenigsten Gäste werden die Möglichkeit, Sie auch außerhalb der Geschäftszeiten anrufen zu können, tatsächlich nutzen. Dass Sie ihnen aber immer zur Verfügung stehen, wird mit Sicherheit Eindruck machen. 


  

Wie Sie Ihre Mitarbeiter zum Mitspielen bringen

Was nützt der schönste Briefbogen oder ein professionell vorbereiteter Messeauftritt, wenn Ihre Mitarbeiter nicht mitspielen und die Motivation fehlt? Das Image Ihres Unternehmens steht und fällt mit den Menschen, die für Sie tätig sind.

Sie motivieren Ihre Mitarbeiter am besten, wenn Sie sie in alle wichtigen Themen einbeziehen und sie intensiv an der Entwicklung Ihrer Firma teilhaben lassen. Betrachten Sie Ihre Kollegen also nicht als Befehlsempfänger, sondern als wichtige Repräsentanten Ihrer Firmenphilosophie.

Berichten Sie darum Ihren Mitarbeitern regelmäßig über:
Unternehmenserfolge und aktuelle Kennzahlen  
die Leistungsstärke des Teams 
aktuell geplante bzw. notwendige Veränderungen 
konkrete Unternehmensziele

 

Tipp: 
Ihre Mitarbeiter müssen die Firmenphilosophie verinnerlichen, um sie auch nach außen tragen zu können. Verfassen Sie deshalb zusammen mit ihnen ein Unternehmensleitbild, in dem Sie verbindliche Standards für Ihr Unternehmen festlegen. 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: 
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG  •  http://www.vnr.de  

 

 

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